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Umfrage Online-Shopping Zwei Drittel aller Online-Shopper sind untreu

| Redakteur: Lena Höhn

In Sachen Online-Shopping sind die Deutschen nicht immer ganz treu. Eine aktuelle Online-Umfrage zeigt, dass nur 26 Prozent aller Online-Shopper ein Produkt sofort in dem Webshop kaufen, in dem sie auch angefangen haben es zu suchen.

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Nur 26 Prozent kaufen direkt dort, wo sie ihre Produktsuche im Netz starten.
Nur 26 Prozent kaufen direkt dort, wo sie ihre Produktsuche im Netz starten.
(Bild: gemeinfrei / CC0 )

Nicht alle Nutzer kaufen woanders, denn 33 Prozent gehen vorübergehend fremd, sehen sich also auf anderen Webseiten um, kehren dann aber wieder zum Kauf zur Ausgangsseite zurück. 35 Prozent kommen nicht wieder und kaufen woanders im Web, später im Laden oder auch gar nicht.

Google und Amazon sind die bevorzugten Produktsuchmaschinen der Deutschen.
Google und Amazon sind die bevorzugten Produktsuchmaschinen der Deutschen.
(Bild: intelliAd)

Google und Amazon dominieren in der Produktsuche

Während in vielen anderen Märkten, insbesondere aber in den USA, Amazon bereits den höchsten Marktanteil bei der Suche nach Produkten erzielt, kann sich in Deutschland - zumindest laut Befragung - Google (inklusive Google Shopping) noch vor Amazon platzieren. Drei von vier Produktsuchen starten in Deutschland beim Suchmaschinen-Riesen, während 62 Prozent (Mehrfachnennungen waren möglich) auf Amazon ihre Einkaufstour im Web beginnen. Danach folgt mit Ebay das dritte US-Unternehmen (43 Prozent). Von den deutschen Playern erreichen nur Media Markt/Saturn (13 Prozent) und Zalando (12 Prozent) einen zweistelligen Marktanteil.

Laut Frank Rauchfuß, Geschäftsführer und CEO der intelliAd Media GmbH, zeigt die Befragung mehr als deutlich, dass es Händler im Netz mit sprunghaften Konsumenten zu tun haben. Gleichzeitig dominieren Google und Amazon ganz klar die Produktsuche, weit vor den einheimischen Händlern. ECommerce-Verantwortliche, die ihr Budget umsatzsteigernd und gleichzeitig effizient einsetzen wollen, kommen daher nicht umhin, ihre Partizipation auf beiden Kanälen genau zu analysieren und definieren. „Insbesondere bei steigendem Wettbewerb und einer hohen Anzahl an Kampagnen bzw. Produkten ist es zudem unumgänglich, automatisierte Tools sowie KI- und Machine Learning-Technologien für eine kosteneffiziente Kampagnenausspielung gezielt einzusetzen – und so den bestmöglichen Output für sein Unternehmen zu erzielen“, so Frank Rauchfuß.

Die wichtigsten Ergebnisse:

  • 26 Prozent kaufen direkt dort, wo sie ihre Produktsuche im Netz starten
  • Ein Drittel der Deutschen geht nach der ersten Suche fremd, kauft aber später dann doch bei der Quelle, bei der die Suche gestartet wurde
  • Google (Shopping) und Amazon sind die bevorzugten Produktsuchmaschinen

* Für die Online-Umfrage von innofact im Auftrag des Technologieunternehmens intelliAd Media GmbH wurden im April insgesamt 1.056 Deutsche zwischen 18 und 69 befragt.

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