Der Podcast mit Hut Customer Centricity – Eine Frage des Mindsets?

Das Gespräch führten Moritz Ollmert 3 min Lesedauer

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In der heutigen Folge des „15 Minuten Marketer“ kümmern wir uns um die Frage, ob Kundenzentrierung wirklich der Schlüssel zum Erfolg ist. Wie bekomme ich den Kunden ins Zentrum des Mindsets meiner Mitarbeiter? Und warum lohnt sich ein Blick ins B2C? Wir klären außerdem direkt zu Beginn, was Kundenzentrierung bedeutet und warum sie gerade im B2B so wichtig ist.

In Folge 2 des neuen Formates dreht sich alles um das Thema Kundenzentrierung oder neudeutsch: Customer Centricity – eine Frage des Mindsets? (Bild:  marconomy)
In Folge 2 des neuen Formates dreht sich alles um das Thema Kundenzentrierung oder neudeutsch: Customer Centricity – eine Frage des Mindsets?
(Bild: marconomy)

Wenn man sich überlegt, was Kundenzentrierung eigentlich bedeutet, dann steht schon einmal fest, dass alle Unternehmensentscheidungen den Kunden in den Mittelpunkt stellen. Es geht darum, zu verstehen, welche Bedürfnisse und Erwartungen die Kunden haben, und diese Infos in alle Unternehmensprozesse einzubauen. Dadurch bleiben die Kunden dem Unternehmen treu und sind auch bereit, mehr für Produkte und Dienstleistungen zu zahlen und diese weiterzuempfehlen.

Warum ist Kundenzentrierung so wichtig?

Eine Studie von Deloitte zeigt, dass Unternehmen, die stark kundenorientiert sind, 60% profitabler sind als ihre weniger kundenorientierten Mitbewerber. Die Erwartungen der Kunden ändern sich rasant und werden durch technologische Entwicklungen und neue Kommunikationskanäle weiter beeinflusst. Es ist daher entscheidend, stets aktuelle und genaue Daten zu nutzen, um die Kundenbedürfnisse zu erfüllen.

Kundenzentrierung ist unerlässlich, um in schrumpfenden und umkämpften Märkten zu bestehen und sogar zu wachsen. Kunden erwarten heutzutage ein hohes Maß an Aufmerksamkeit und Service, beeinflusst durch ihre Erfahrungen im B2C Bereich.

Was bedeutet Kundenzentrierung für B2B Marketer?

Für B2B Marketer bedeutet dies einen Paradigmenwechsel weg von traditionellen, produktzentrierten Ansätzen hin zu kundenorientierten Strategien. Jede Interaktion und jeder Prozess müssen auf die Bedürfnisse des Kunden ausgerichtet sein. Hier sind einige wichtige Punkte:

1. Daten und kontinuierliches Feedback

Frankos klarer Tipp lautet: „Ohne Daten ist es Raten.“ Kontinuierliches Feedback ist entscheidend, um die Bedürfnisse der Kunden genau zu verstehen und darauf zu reagieren.

2. Aufbau einer kundenorientierten Unternehmenskultur

Jeder Mitarbeiter, egal auf welcher Ebene er in der Hierarchie steht, muss die Bedeutung der Kundenorientierung verstehen und leben. Dies erfordert Schulungen und eine klare Kommunikation der Unternehmenswerte.

3. Zusammenarbeit zwischen Sales und Marketing

Beide Abteilungen müssen sich gegenseitig unterstützen und nicht nur Kunden übergeben. Eine enge Zusammenarbeit ist notwendig, um eine nahtlose Kundenbetreuung sicherzustellen.

Beispiele für erfolgreiche Umsetzung

Ein Beispiel für die erfolgreiche Umsetzung von Kundenzentrierung ist die Implementierung von Account Based Experience (ABX). Diese Strategie ermöglicht maßgeschneiderte Marketing- und Verkaufsaktionen über den gesamten Customer Lifecycle hinweg und stellt sicher, dass jede Interaktion auf die spezifischen Bedürfnisse des Kunden abgestimmt ist.

Sie wollen mehr? Kein Problem, es dauert auch nur 15 Minuten. Dann hören Sie jetzt in die zweite Folge rein:

Fazit

Für B2B Unternehmen ist Kundenzentrierung keine Option, sondern eine Notwendigkeit in der heutigen Geschäftswelt. Unternehmen, die diese Philosophie in ihre Prozesse und Kultur integrieren, profitieren von höherer Kundenzufriedenheit, Loyalität und Rentabilität. B2B Marketer müssen daher ihre Strategien anpassen und eine kundenorientierte Denkweise entwickeln, um langfristig erfolgreich zu sein.

Um die Zeit bis zur nächsten Folge zu verkürzen, hier die wichtigsten Learnings in Form der:

3 Fakten aus dem Hut

  • Unternehmen, die stark kundenorientiert sind, sind 60 Prozent profitabler als ihre weniger kundenorientierten Mitbewerber (Deloitte Digital).
  • Kundenzentrierung erhöht die Kundenbindung und die Bereitschaft, mehr für Produkte und Dienstleistungen zu zahlen (Econsultancy).
  • Eine kundenorientierte Unternehmenskultur führt zu höherer Mitarbeiterzufriedenheit und besseren Geschäftsergebnissen (TopRank Marketing).

Neues marconomy Format: Der 15 Minuten Marketer – präsentiert vom B2B Hero Podcast
Der 15 Minuten Marketer ist die Antwort auf den meistgenannten Pain im B2B Marketing: Zeitmangel. Dieses Dilemma kennt auch Experte Franko Schulz, Head of Consulting and Strategy bei der Vogel Corporate Soultions. Kurz und prägnant gibt der Marketer mit Hut Einblicke in verschiedene Praxis-Felder:

Mit Trend Reviews geht der Podcast der Frage nach: Was bleibt von aktuellen Trends? Welche haben wirklichen Mehrwert? In den strategisch angehauchten Folgen bietet er 15 Minuten Food for Thought zu einem strategischen oder grundlegenden Thema aus dem B2B Marketing.

Direkt aus der Praxis richten sich die Folgen allerdings auch an alle, denen bloße Theorie zu trocken ist und zu lange dauert. Wir machen komplexe Themen einfach und liefern Insights, mit denen Sie beim nächsten Kaffee oder Arbeitsessen beeindrucken können.

Als Auskopplung vom B2B Hero Podcast versteht sich der 15 Minuten Marketer als das informelle Pendant zum „Mutterpodcast“, wo es in etwa halbstündigen Folgen dann etwas tiefer in die Themen hinein geht. Die Story erzählt ein „Abfangen in der Mittagspause“ nach dem Motto „Hast du mal kurz?“.

Bildquelle: marconomy

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