Das digitale Zeitalter hat das B2B Marketing grundlegend verändert und die Möglichkeiten erweitert, sich innovativ und effektiv mit Partnern und Kunden zu vernetzen. Erfahren Sie im Trendreport von respektive1 in Kooperation mit marconomy, worauf es aktuell ankommt. Im Folgenden gebe ich Ihnen einen kurzen Überblick zu aktuellen Entwicklungen und Stimmungen der Branche.
Im Ozean des B2B Marketings schwimmen viele Fische. Aber wohin eigentlich? Der Trendreport von respektive1 liefert Antworten, kommentiert von Expertin Dr. Bettina Kriegl
Das digitale Launch Event von respektive1 zur Präsentation der B2B Marketing Trendstudie 2025 bot einen tiefen Einblick in die sich schnell entwickelnde Marketinglandschaft. Als Moderatorin hatte ich die Freude, mich mit führenden Branchenexperten und Vordenkern auszutauschen, um die drängendsten Themen von heute und die Trends von morgen zu diskutieren, darunter Dirk Rockendorf von Continental, Tanja Auernhamer vom BVIK, Philipp Helberg von Liebherr, Tanja Sourek von Pluxee Austria und Johannes Rapp von respektive1.
Im Laufe des Panels wurde klar, dass die Themen Digitalisierung, Künstliche Intelligenz (KI) und Datenanalyse weiterhin große Herausforderungen und gleichzeitig enorme Chancen bieten. Die Zusammensetzung der Panelteilnehmer – bestehend aus Führungspersönlichkeiten aus Unternehmen, Verbänden und Beratungen – trug entscheidend zur Tiefe und Praxisnähe der Diskussion bei.
Besonders eindrucksvoll war die Art und Weise, wie Themen wie die Digitalisierung und der Einsatz künstlicher Intelligenz als treibende Kräfte im B2B Marketing hervorgehoben wurden. Oftmals wird diskutiert, ob es Hypes oder echte, nachhaltige Trends sind, die die Industrie in die Zukunft führen. Die Ergebnisse unserer Studie zeigen jedoch, dass die digitale Transformation unaufhaltsam voranschreitet und – so oder so – einen festen Platz im Marketing einnimmt.
Zentrale Erkenntnisse aus der Studie
1. Die digitale Transformation ist kaum aufhaltbar: Kaum eine Organisation kann es sich leisten, nicht zumindest die Einsatzmöglichkeiten von State of the Art Tools zu erforschen, um neue, fruchtbare Ufer zu erreichen. Mit 67% der Befragten, die die digitale Transformation als Hauptgrund für Veränderungen im B2B Marketing nennen, zeigt sich die substanzielle Rolle von Technologien in der jetzigen Zeit. Während nahezu täglich zahlreiche neue KI-Tools erscheinen, bleibt der volle Einsatz von KI oft hinter den Erwartungen zurück und wird meist lediglich als glorifizierte Assistenz betrachtet.
2. Die Herausforderungen der Datenanalyse: Der Zugang zu und die effiziente Nutzung von Daten sind zu entscheidenden Faktoren im B2B Marketing geworden. Mehr als 55% der Befragten identifizieren Datenanalyse als eine der größten Lücken in ihrer Marketingorganisation. Besonders für mich als Marktforscherin und Statistikerin eine Zahl, die mich fast schon betroffen macht. In einer Welt, die von datengetriebenen Entscheidungen bestimmt wird, ist es von wesentlicher Bedeutung, dass Unternehmen ihre Daten in wertvolles Marktverständnis umwandeln können, um Wettbewerbsvorteile zu sichern.
3. Nachhaltige Strategien: Inzwischen Nachhaltigkeit nicht mehr nur als Marketingstrategie, sondern als unternehmerischer Imperativ betrachtet. Für viele Unternehmen wird Corporate Social Responsibility zum Synonym für Innovation und Resilienz und spielt in der Zukunftsentwicklung eine entscheidende Rolle. Ein deutliches Credo aus dem Panel war hier: Seid mutig und transparent. Gerade in Deutschland sind Unternehmen oftmals sehr perfektionistisch und reporten erst dann, wenn alles stimmt und sichtbare Erfolge zu finden sind. Dabei ist es essenziell, den Weg und die Meilensteine auch schon weit vorher zu teilen.
Die Diskussion im Plenum war durch praktische Ansätze und Einsichten geprägt. Zu Beginn standen Themen wie die digitale Transformation und der Einsatz von KI im Vordergrund. Die Panelteilnehmer waren sich einig, dass trotz der vielfältigen technologischen Fortschritte der menschliche Faktor nach wie vor entscheidend bleibt. So führte Johannes Rapp die Debatte mit seiner Antwort auf meine Frage, welche spezifische Maßnahme Unternehmen morgen umsetzen sollten, um ihr B2B Marketing zukunftssicher zu machen, zu einem wichtigen, humanoiden Schluss: Ein Mensch. Und zwar einer, der ganzheitlich ausgerichtet ist und sämtliche Prozesse und Themen gleichermaßen im Blick hat. Dies unterstreicht die Bedeutung von qualifizierten Generalisten, die moderne Technik mit ihrer Expertise zum Vorteil ihrer Unternehmen nutzen.
Der Weg durch die Herausforderungen: Strategie und Kooperation
Im Herzen der Studie liegt die Kraft der Strategie und die Betonung der Kooperation zwischen Marketing und Vertrieb. Ein effizientes Stakeholder Management und die kontinuierliche Anpassung der Marketingstrategien an die sich ändernden Anforderungen des Marktes sind entscheidend. Unsere Umfrage zeigt, dass Unternehmen stark von einer klar umrissenen und durchdachten Strategie profitieren, insbesondere in Zeiten des technologischen Wandels und der Marktunsicherheiten.
Jetzt handeln und vertiefenden Einblick gewinnen
Um die umfassenden Erkenntnisse und Analysen einzusehen, lade ich Sie ein, die Studie in Gänze als Whitepaper zu entdecken. Es bietet eine detaillierte Erörterung der Trends und Herausforderungen, die in der digitalen Welt auf B2B Vermarkter zukommen. Lassen Sie sich von den neuesten Entwicklungen inspirieren und erfahren Sie, wie unser Whitepaper Ihnen dabei hilft, fundierte strategische Entscheidungen für Ihr B2B Marketing zu treffen.
Unser Event war ein inspirierender Startpunkt für den Dialog über die Zukunft des Marketings, aber es bleibt noch viel zu erkunden und zu verstehen. Der Download des Whitepapers steht Ihnen ab sofort zur Verfügung. Lassen Sie sich inspirieren und seien Sie ein Teil der Transformation im B2B Marketing.
Der rasante digitale Wandel fordert von modernem B2B Marketing Kreativität, Anpassungsfähigkeit und einen ständigen Lernprozess. Die Studie unterstreicht die Notwendigkeit, neues Wissen fortlaufend zu integrieren und die Eigenschaft, flexibel auf Veränderungen zu reagieren. Es liegt in unseren Händen, ob wir diese Herausforderungen als Hindernisse betrachten oder als Gelegenheit, neue Wege zu gehen und unsere eigene Spur im digitalen Raum zu hinterlassen.
Stand: 08.12.2025
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