10.07.2014
Signifikante Gewichtseinsparungen beim Fahrzeug
Leichtbau gilt als eine der Schlüsseltechnologien in der Automobilindustrie und erlebt gerade eine Renaissance. Die Gründe sind die Elektrifizierung des Antriebsstrangs und die strengen CO2-Grenzwerte der EU mit einem Flottenausstoß von 95g/km bis zum Jahr 2021.
Er ist fester Bestandteil neuer (Groß)-Serienmodelle und diverser Technologieträger nahezu aller OEMs, wenngleich sich deren Strategien mitunter stark voneinander unterscheiden. Allen Konzepten gemeinsam ist jedoch die Tatsache, dass signifikante Gewichtseinsparungen bei gleicher Funktionalität der Fahrzeuge nahezu ausschließlich durch neue Materialkonzepte sowie konstruktive Konzepte möglich sind. Dies zeigt im Detail die Sonderausgabe „Insight Leichtbau“ des Fachmediums Automobil Industrie, die am 14. Juli 2014 erscheint.
Um zu beurteilen, was das Kilogramm Leichtbau kosten darf, teilt etwa BMW das jeweilige Fahrzeug in verschiedene Zonen ein: oben, unten, hinten, Mitte, vorne, ungefederte und gefederte Massen. „Am Ende gibt es dann immer einen Bereich, in dem wir die Leichtbaumaßnahme so akzeptieren, wie sie ist, einen erweiterten Bereich, wo sie sich nur mit entsprechendem Zusatznutzen rechnet, und eine Grenze, ab der sie nicht wirtschaftlich ist“, erklärt BMW Leichtbau-Chef Franz Storkenmaier ab Seite 16 dieser Ausgabe. Der Schlüssel liege dabei in einem cleveren Konzeptleichtbau.
Daneben beinhaltet die „Insight Leichtbau“-Ausgabe den Rückblick auf eine Podiumsdiskussion zum Thema „Erfolgreich leicht anbieten“, die auf dem „Automobil Industrie Leichtbau-Gipfel“ im März dieses Jahres geführt wurde.