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3. Interkulturelle Kompetenz
Hoch relevant für die zentrale Steuerung des Marketings ist die interkulturelle Kompetenz. Die Gestaltung der Produkte und Kommunikation muss an die Zielkulturen angepasst werden. Bei einer Zentralisierung des Marketings ist es daher notwendig, dass entweder die Zentrale selbst dieses interkulturelle Know-how besitzt, dieses über externe Partner sichergestellt wird oder die Landesniederlassungen dazu in der Lage sind, interkulturelle Anpassungen vorzunehmen.
4. Einheitliche Messgrößen und Kennzahlen
Eines der schwierigsten Themen im Rahmen von Zentralisierungs-Prozessen ist die Erfassung und Auswertung der verschiedenen Datensätze aller Unternehmensstandorte. Daraus gewonnene Erkenntnisse sollen Handlungsempfehlungen für Optimierungsmaßnahmen ergeben. Der Einsatz von möglichst wenigen unterschiedlichen Tools und Datenformaten sowie einheitlicher Kennzahlen ist hier ein effizienter Lösungsansatz.
5. Keep it simple
Je verständlicher die zentralen Vorgaben für das Marketing formuliert werden, desto erfolgreicher wird die Umsetzung über alle Standorte hinweg. Gerade Interkulturalität und räumliche Trennung machen dies oft zu einer Herausforderung. Ein „Ja“ bedeutet nicht immer „Ja“ –in manchen Kulturen hat Höflichkeit vor ehrlichem Feedback Vorrang. Solche Kommunikationshürden sowie komplexe Formulierungen, können eine zeitgerechte Umsetzung behindern.

Die zentrale Steuerung des Marketings bringt Vorteile, aber auch Herausforderungen mit sich. Der Nutzen kann sich nur entfalten, wenn die Vorgaben auch adäquat von nachgelagerten Unternehmensstufen umgesetzt werden. Interne Prozessoptimierung oder die Zusammenarbeit mit erfahrenen Partnern kann dabei helfen die Zentralisierung über das gesamte Unternehmen hinweg erfolgreich umzusetzen.
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