Tipps und Trends zur Onsite-Suche – Teil 1

Die häufigsten Fehler bei der Onsite-Suche

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Viele Webshop- und Portal-Betreiber missachten oder übersehen auch, dass sich die persönliche Situation oder das Interesse eines Käufers verändern kann. Auch dies bedeutet verschenktes Umsatzpotenzial, wie folgendes Beispiel einer jungen Mutter zeigt: Sie kauft mehrere Bücher zum Thema Stillen. Einige Jahre später hat dieser Interessensbezug für sie keine Relevanz mehr; dennoch erhält sie auf dem Portal weiterhin Produktempfehlungen aus dem Themensegment Säuglingsalter. Mittels „intelligenter“ Empfehlungen, etwa von Kinder- oder Vorschulzeitbüchern, hätte man hier mit hoher Wahrscheinlichkeit besser punkten können.

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Dynamische Faktoren müssen einbezogen werden

All diesen Fällen liegt im Prinzip dasselbe Problem zugrunde: Die Komponente zur Onsite-Suche wurde einmalig installiert und eingerichtet – und dann nie wieder angefasst. Die Qualität der Suchtreffer hängt aber von vielen dynamischen Faktoren ab. Es gehört darum zu den Pflichten eines Website-Betreibers, Daten der internen Suche fortlaufend zu analysieren, geeignete Schlüsse zu ziehen und Treffer-Rankings zu optimieren. Die hierfür notwendigen Aufgaben sind kein Hexenwerk. Wer mit Google Analytics arbeitet, dem dürften viele Grundregeln vertraut sein. Es geht darum, auf Basis von Konversionen, Clickthrough-Raten und Suchbegriff-Rankings wichtige Treffer in den Suchergebnisseiten nach oben zu spülen. Dies muss gewissenhaft, sachgerecht und fortlaufend stattfinden.

Um die interne Suche auf der eigenen Website kontinuierlich zu optimieren, ist es also unumgänglich, das Suchverhalten der Nutzer zu verstehen. Welche Wortkombinationen werden besonders häufig gesucht? Auf welchem Weg wurde der Suchende erfolgreich auf die Seite geführt? Welche per Type Ahead vorgeschlagenen Phrasen haben die höchsten Klickraten? Wenn eine Analyse der gesammelten Suchanfragen die Antworten auf diese und ähnliche Fragen gibt, lässt sich sowohl das Type Ahead als auch die Black- und Whitelists gezielt verbessern.

Vorschau Teil 2

Wie wird aus einer durchschnittlichen Onsite-Suche ein strategisch wirksames Marketinginstrument? In Teil Zwei dieser Serie, der am 21. April hier auf marconomy.de erscheint, erläutert Dr. Elmar Pitschke, wie Unternehmen persönliche Nutzer-Bedürfnisse anhand ihres Suchverhaltens interpretieren und mittels personalisierter Suchergebnisse und Empfehlungen zielgerichtet ansprechen können.

Dr. Elmar Pitschke ist Product Development Manager bei ARITHNEA.
Dr. Elmar Pitschke ist Product Development Manager bei ARITHNEA.
(Bild: PR-COM / ARITHNEA)

Über den Autor

Dr. Elmar Pitschke ist Product Development Manager beim Digital-Business-Experten ARITHNEA und Experte für Onsite-Suche und Recommendation.

Über ARITHNEA
Als Experte für das digitale Business berät ARITHNEA Unternehmen bei ihren Marktstrategien, kreiert unverwechselbare Markenwelten und entwickelt integrierte IT-Lösungen. Damit schafft ARITHNEA ganzheitliche Kundenerlebnisse über sämtliche Kommunikationskanäle und Ländergrenzen hinweg. Als zuverlässiger strategischer Partner begleitet ARITHNEA Unternehmen auf ihrem gesamten Weg zur digitalen Reife.

Über haupia
haupia ist eine intelligente Softwarelösung für Onsite-Suche und dynamische Empfehlungen auf Corporate Websites, im Mitarbeiterportal, auf Newsportalen oder im Online-Shop. Mit haupia lässt sich das Besucherverhalten auf Unternehmenswebseiten analysieren und gezielt beeinflussen. haupia ist zertifiziert als „Software Made in Germany“. Das Produkt ist als Lizenzlösung oder als Software-as-a-service erhältlich. Zahlreiche Unternehmen setzen haupia bereits national und international ein, darunter Firmen wie OSRAM, Telefonica, Knorr-Bremse, Schaeffler und viele weitere. haupia ist ein Produkt der ARITHNEA GmbH

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