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Interview zur digitalen Arbeitswelt

„Die Kommunikation untereinander hat mehr Facetten als nur eine ausgetauschte E-Mail“

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Firma zum Thema

Welche Rolle spielt die Mobilität von Business-Anwendungen im kommenden Jahr?

Das verteilte Arbeiten losgelöst von räumlichen und zeitlichen Grenzen kommt ohne Mobilität nicht aus. Denn gerade der Faktor Zeit bestimmt das Geschäftsleben in einem bisher nicht gekannten Maße. Getrieben durch die Technologieentwicklung und die Erwartungshaltung der Menschen, dass Ihre Wünsche sofort erfüllt werden, müssen Geschäftsprozesse schnellstmöglich abgewickelt werden können. Man denke nur an die Bestellung bei einem Online-Händler, dessen Lieferung wir spätestens am nächsten Tag erwarten, oder an die Reisebuchung, die just in time und verbindlich möglich sein soll. Mobilität hat eine technische und eine organisatorische Komponente. Technisch gesehen sind durch die heute verfügbaren Geräte – vom Laptop bis hin zum Smartphone – und durch das Zusammenspiel mit dem Internet beste Voraussetzungen für mobiles Arbeiten geschaffen. In Zukunft wird es noch schnelleres Internet und sicher noch interessantere Devices geben, die einen weiteren Qualitätssprung ermöglichen.

Organisatorisch sind jedoch noch Hürden zu überwinden. So müssen arbeitsrechtliche Aspekte in Bezug auf die freie Arbeitsgestaltung und -organisation beachtet und umgesetzt werden. Trotz aller Euphorie darf man zudem nicht vergessen, dass die Zusammenarbeit von Menschen über das Internet nicht immer erfolgreich sein wird. Die Kommunikation untereinander hat mehr Facetten als nur eine ausgetauschte E-Mail oder ein Webinar. Menschen kommunizieren am besten, wenn sie sich gegenüber sitzen. Das heißt, die Business-Prozesse, die sich mobil erledigen lassen, werden auch mobil ablaufen. Andere Prozesse wie etwa die Produktentwicklung werden hingegen unter physischer, gegenseitiger Anwesenheit erfolgen.

* Mehr Informationen rund um das Thema Digitalisierung und Mobilität erhalten Interessierte auf der diesjährigen forconference 2017 mit zahlreichen praxisnahen Anwenderberichten und spannenden Fachbeiträgen. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos.

Matthias Kunisch ist Geschäftsführer forcont business technology GmbH und Mitglied des Vorstandes des Cloud-EcoSystem e.V.
Matthias Kunisch ist Geschäftsführer forcont business technology GmbH und Mitglied des Vorstandes des Cloud-EcoSystem e.V.
(Bild: forcont business technology GmbH)

Über Matthias Kunisch

Der studierte Diplom-Mathematiker Matthias Kunisch ist Geschäftsführer der forcont business technology GmbH, ein auf Enterprise Content Management (ECM) spezialisiertes Softwarehaus, und seit 1976 in der IT-Branche tätig. Matthias Kunisch ist zudem Mitglied des Vorstandes des Cloud-EcoSystem e.V.

Über forcont
Die forcont business technology GmbH ist ein auf Enterprise Content Management (ECM) spezialisiertes Softwarehaus. Das Unternehmen bietet standardisierte Anwendungsprodukte und individuelle Projektlösungen zur Steuerung dokumentenlastiger Geschäftsprozesse, unter anderem eine digitale Personalaktenlösung. forcont leistet zudem den kompletten Service im ECM-Umfeld von SAP.

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