Conversion-Optimierung

Dynamische Landingpages verbessern die User Experience

| Redakteur: Georgina Bott

Weniger ist mehr – statt alle Trümpfe auszuspielen, ist es besser, jeweils einen „Hero“ auf einer Seite zu platzieren. Das erhält das Interesse der Kunden aufrecht.
Weniger ist mehr – statt alle Trümpfe auszuspielen, ist es besser, jeweils einen „Hero“ auf einer Seite zu platzieren. Das erhält das Interesse der Kunden aufrecht. (Bild: gemeinfrei / CC0)

So wichtig das Thema Konversionsrate für Webseitenbetreiber ist, so ratlos stehen viele Online Marketer vor der Aufgabe, das Optimum für ihre Seiten herauszuholen. Wir haben 10 Tipps zum Pushen Ihrer Konversionsrate.

Die Produktsuche im world wide web wird oft zum Ärgernis, wenn die angezeigten Ergebnisse kaum mit den Suchbegriffen übereinstimmen. Auch unübersichtliche Ergebnisseiten bremsen die Kauflaune. Sieht ein Nutzer nicht das, was die Werbeanzeige versprochen hatte, bricht er die Suche ab. Doch warum zeigen die Ergebnislisten so wenig echte Treffer?

Shopseiten sind statisch, daher können Anbieter nicht flexibel auf User und Endgeräte eingehen. Und Kunden suchen immer individueller, sodass Anzahl und Komplexität der Keywords steigen. Eigentlich müsste es für jedes Keyword die passende Zielseite geben – was enorm kostspielig und manuell nicht machbar wäre. Auch Sortimente ändern sich rasant in Preis, Auswahl und Verfügbarkeit – aber die Zielseiten aktualisieren sich nicht.

Mehr echte Suchtreffer

Ist eine Landingpage gut, erhöht sie den Umsatz und generiert Neukunden. Interessenten sehen das, was sie kaufen wollen – und shoppen deshalb öfter. Dafür sorgen moderne Softwaretools, die automatisch Preise, Bilder und Produkte zur Quelle des Users anpassen.

Der Anbieter muss keine Zielseiten mehr in AdWords erstellen und verwalten. Jeder Onlineshop bekommt eine dynamische Landingpage, die automatisch passende Produkte anzeigt. Das spart Zeit, steigert die Kaufraten, senkt die Klickkosten und verringert Absprünge. Ein solches Tool ist beispielsweise der „convertizer“, der in alle Shopsysteme integrierbar ist.

10 Tipps zum Pushen Ihrer Konversionsrate

1. KISS - „keep it simple and stupid“:
Der Nutzer will gewohnte Prozesse und Interfaces – soll er haben. Hören Sie nicht auf undurchdachte CD-Richtlinien. In einigen Jahren wird eCommerce rein durch Sprache funktionieren. Bis dahin setzen Sie auf Simplifizierung.

2. Fokus:
Die Konversionsrate einer Landingpage steigt immer dann, wenn man sich auf einen Usecase beschränkt. Hören Sie auf, mit allen Vorzügen gleichzeitig punkten zu wollen. Natürlich sollten Sie alle ihre Trümpfe spielen, aber dosiert: Präsentieren Sie jeweils einen „Hero“ auf einer Seite.

3. Relevanz:
„Customer Insights“ werden immer wichtiger. Der Content Ihrer Seite muss sich direkt auf die Grundbedürfnisse des Kunden beziehen. Vermeiden Sie sinnlose Overlays und die gefühlt zweihundertste Anmeldungsmöglichkeit für den Newsletter, um Kunden auf ihrer Seite zu halten.

4. Motivation:
Das Problem beginnt oft schon bei der Traffic-Akquise oder beim Produkt selbst – wenn es einfallslos beworben wird. Haut Sie „Scheidungsanwalt München jetzt buchen“ vom Hocker? Vielversprechender ist die Ankündigung „Wir zahlen es Ihrem Ex-Mann heim – Scheidungsanwalt“. Emotional angesprochen klickt der User weiter – und sei es nur aus Neugier auf diese Kanzlei.

5. Geschwindigkeit:
Bei Ladezeiten für Webseiten ist Tempo essenziell wichtig. Spätestens seit Aufkommen der AMPs (Accelerated Mobile Page) oder PWAs (Progressive Web App) müssen Seiten maximal schnell laden. Der User bleibt im Schnitt nur noch 1,2 Sekunden auf einer Seite, bevor er weitersurft. Für gute Conversion Rates müssen Ihre Seiten in Bestzeit laden.

6. Responsive:
In der Regel besucht ein Interessent mit einer bestimmten Problemstellung Ihre Seite. Deshalb ist es entscheidend, dass sich Ihr Content semantisch und kontextuell darauf bezieht. Im Optimalfall passt Ihre angebotene Lösung perfekt zu seinem Problem.

7. Mobile Ready:
Heutzutage eigentlich selbstverständlich: Eine Seite muss auf jedem mobilen Endgerät gleich gut funktionieren. Seiten, bei denen das nicht so ist, dürften gar nicht mehr existieren.

8. Loslassen:
Wer sich verbessern will, muss zu radikalen Schritten bereit sein. Wenn Sie also nicht bereit sind, Ihren schlecht konvertierenden, teuren Traffic abzuschneiden, werden Sie ewig in der Einstelligen-Kostenfalle bleiben – und nie wirklich verstehen, was Ihre Nutzer wollen.

9. Big chances, no A/B:
A/B Testing hat nichts mit Optimierung zu tun. Dass das Abtesten kleiner Änderungen nichts bringt, ist statistisch bewiesen. Eine vermeintlich bessere Variante gleicht sich im Laufe der Zeit an die schlechtere an. Und ein schlechtes Produkt bleibt schlecht – egal, ob mit blauem oder rotem Button. Daher testen Sie radikal, mit echtem Input für Ihre Optimierung.

10. Message Match:
Erwartungsmanagement ist die wichtigste und schwierigste Aufgabe: Das Produkt, das einen User auf Ihre Seite gelockt hat, muss sich dort prominent widerspiegeln. Der totale Supergau tritt ein, wenn der Interessent beim Klick auf die beworbenen Sneaker statt beim Produkt auf der Schuhkategorieseite landet. Er wird sich nicht auf die Suche nach dem Schuh begeben – geschweige denn, ihn kaufen. (Leider) ein Klassiker: Game Over!

Über FS eCommerce

Die 2014 gegründete FS eCommerce GmbH mit Sitz in Leipzig hat sich neben der Entwicklung und dem Vertrieb von Software auf die nachhaltige Entwicklung und Realisierung von Digitalprojekten jeder Größe spezialisiert. Kernstück der Dienstleistung ist die Software convertizer. Das selbstentwickelte Online-Marketing-Profitool ermöglicht die automatische Erstellung von Landingpages. Zu den Kunden zählen die Otto Group, E.ON, der Navigationsgerätehersteller Garmin, das Modeunternehmen sieh-an, deerberg das Möbelunternehmen KARE sowie zahlreiche andere namhafte Unternehmen aus Industrie, Technologie, Handel und FMCG.

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