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Digitalisierung Industrie 4.0 – wie weit ist der deutsche Mittelstand?

| Autor / Redakteur: Aleksandar Kovacevic* / Viviane Krauss

Mit Industrie 4.0. – der intelligenten Vernetzung einzelner Geräte auf Basis von cyber-physischen Systemen – gehen viele Transformationen einher, auf die sich mittelständige Unternehmen einstellen müssen. Wie gut sind diese auf die industrielle Revolution 4.0 vorbereitet?

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Blitzschnelle Reaktionsfähigkeit und Adaption werden mit jedem digitalen Fortschritt mehr und mehr zum Standard.
Blitzschnelle Reaktionsfähigkeit und Adaption werden mit jedem digitalen Fortschritt mehr und mehr zum Standard.
(Bild: gemeinfrei / Unsplash)

Im Rahmen der Digitalisierung entwickelt sich die Vernetzung technischer Systeme ständig weiter. Das daraus resultierende Internet der Dinge ist Grundvoraussetzung für die Industrie 4.0; dies gilt insbesondere für die automatisierte Produktion durch Roboter (zum Beispiel in einer Smart Factory).

Betrachtet man jedoch die Realität, wird deutlich, dass das volle Potenzial der Digitalwirtschaft vom deutschen Mittelstand noch lange nicht ausgeschöpft wurde. Derzeit sind lediglich fünf Prozent der deutschen Industrieunternehmen bei ihrer Produktion digital vernetzt. Zwar ist die Tendenz steigend, im Vergleich zu anderen Nationen ist die deutsche Quote allerdings marginal. Beste Beispiel ist China. Das Reich der Mitte, das die Hightech-Strategie „Made in China 2025“ verfolgt, um Produktionsprozesse intelligenter und effizienter zu gestalten, ist Deutschland meilenweit voraus.

Status quo der Industrie 4.0 im deutschen Mittelstand

Die Implementierung schreitet in den meisten Unternehmen nur langsam voran – laut der untenstehenden Bildergalerie berichten das 77 Prozent der Befragten. Doch moderne Kunden erwarten hier weitaus mehr Initiative, denn die Erwartungshaltung hat sich in den letzten zehn Jahren stark verändert. Blitzschnelle Reaktionsfähigkeit und Adaption werden mit jedem digitalen Fortschritt mehr und mehr zum Standard.

Die B2B- und B2C-Verbraucher in den G20-Ländern sind dank der guten logistischen Anbindung anspruchsvoll und erwarten maßgeschneiderte, kreative und schlanke Lösungen für komplizierte Sachverhalte. Dafür ist jedoch dringend ein ganzheitliches Produktionssystem nötig, ein neues Lean-Management-System (Lean 4.0), das die Industrie-4.0-Prozesse ergänzt.

Die im Rahmen der Industrie 4.0 eingeführten Prozesse erfordern zwar zunächst ein recht intensives Investment, zahlen sich aber langfristig durch eine enorme Energie- und Kostenersparnis aus.

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* Aleksandar Kovacevic für RS Components

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