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DPRG-Veranstaltung Interne Kommunikation und Corporate Social Responsibility bei der Software AG

| Redakteur: Georgina Bott

Wie funktioniert die die interne Kommunikation in einem global aufgestellten Unternehmen wie der Software AG? Und wie kann dieser Ansatz auf den Mittelstand übertragen werden? Das waren die Fragestellungen der ersten Veranstaltung der Deutschen Public Relations Gesellschaft (DPRG) in Würzburg.

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Die Software AG zeigte auf der Veranstaltung der der Deutschen Public Relations Gesellschaft, wie sie ihre Mitarbeiter in die interne Kommunikation einbindet.
Die Software AG zeigte auf der Veranstaltung der der Deutschen Public Relations Gesellschaft, wie sie ihre Mitarbeiter in die interne Kommunikation einbindet.
(Bild: gemeinfrei / CC0 )

Wenn sich Mitarbeiter als Teil eines Unternehmens verstehen, wollen sie an der Kommunikation ihres Arbeitgebers beteiligt sein. Sie wollen eigene Anliegen, Ideen und Projekte vorstellen. Das ermöglicht die Software AG seit eineinhalb Jahren mit dem Online-Magazin ONE.

In ihrem Vortrag auf der Veranstaltung der Deutschen Public Relations Gesellschaft (DPRG) erklärte Tine-Schrack-Teichmann, Senior Manager Internal Communications bei der Software AG, wie sie anhand des Magazins die interne Kommunikation im Unternehmen neu aufgerollt haben. Die Publikation wird in Kürze sogar die internen Grenzen sprengen und auch für externe Zielgruppen verfügbar sein.

Projekt: Online-Magazin ONE

Wie gelingt ein solcher Change und welche Auswirkungen hat er im Hinblick auf die Unternehmenskultur? Tine-Schrack-Teichmann erläuterte nicht nur die Philosophie hinter ONE, sondern auch sämtliche Projektschritte im Detail. Sie erklärte, welche internen und externen Ressourcen für ein solches Projekt notwendig sind.

Stand heute: Ein Team aus zwei Teilzeit-Mitarbeiterinnen verantwortet die gesamte Redaktion. Das wird möglich, nachdem die Mitarbeiter als Autoren fungieren und die Kommunikationsabteilung sich auf strategische Herausforderungen konzentrieren kann.

Die Projektphase: Vom Kick-off bis zum Go-Live vergingen kaum neun Monate – eine äußerst zügige Abwicklung. Die Kosten des Gesamtprojekts bleiben mit einer mittleren fünfstelligen Summe überschaubar. Und die Erfolge liegen auf der Hand: Neben den Faktoren „Verbesserung der Unternehmenskultur“ und „Erhöhung der Effizienz“ belegen auch die Zugriffe mit mehr als 4.000 Visits und über 40.000 Page Views pro Monat – bei 4.600 Mitarbeitern weltweit – dass die neue Plattform gut ankommt. Im Schnitt gehen jede Woche zwölf neue Beiträge online.

Das Magazin ONE gibt es in drei Ausführungen: Business, People und Strategy.
Das Magazin ONE gibt es in drei Ausführungen: Business, People und Strategy.
(Bild: Software AG)

Engagement: Corporate Social Responsibility

Wie sieht Corporate Social Responsibility (CSR) bei der Software AG aus und was sind die damit verbundenen Ziele und Maßnahmen des Softwareunternehmens? Im zweiten Vortrag auf der Veranstaltung gab Janina Beck, Manager Corporate Communications bei der Software AG, einen Einblick in das nachhaltige Engagement des weltweit aufgestellten Unternehmens. Die Software AG engagiert sich in Wirtschaft, Politik und Gesellschaft. Doch der Fokus der Aktivitäten wird auch hier durch das vielseitige, persönliche Engagement der Mitarbeiter geprägt, die sich weltweit für die Verbesserung der Lebensqualität von Menschen einsetzen. Ein konkretes Beispiel ist die Kampagne „Move your Feet to Give a Hand“: Seit über zehn Jahren nehmen Software AG-Mitarbeiter an offiziellen Lauf-, Rad- und Sportwettbewerben teil und für jeden gelaufenen Kilometer wird vom Unternehmen ein fester Betrag gespendet.

Mit Hinblick auf die sehr dezentral und individuell umgesetzten CSR-Projekte stellte es für die Software AG eine Herausforderung dar, die passgenaue Verbindung zwischen den Anforderungen des CSR-Richtlinie-Umsetzungsgesetzes und der eigenen CSR-Strategie des Unternehmens herzustellen.

Die Software AG bezieht ihre Mitarbeiter also sowohl in die interne Kommunikation als auch in das Thema Corporate Social Responsibility mit ein. Das ist aus unserer Sicht ein richtiger und vor allem wichtiger Ansatz, um dem Unternehmen nach außen ein Gesicht zu geben und gleichzeitig die Bindung der Mitarbeiter an das Unternehmen zu stärken. Dieses Konzept ist auf jeden Fall auch auf den Mittelstand übertragbar, denn auch hier sind die Mitarbeiter die besten Markenbotschafter.

Neue Netzwerk-Plattform in Würzburg

Diese Veranstaltung der Deutschen Public Relations Gesellschaft war der Auftakt für weitere Veranstaltungen, die im Laufe des Jahres noch folgen. Ziel ist es, in Unterfranken eine neuartige Plattform rund um das Thema klassische und digitale Kommunikation zu etablieren. Dabei gilt es, die Chance auf Vernetzung und Wissensaustausch für Fach- und Führungskräfte aus PR, Kommunikation und Marketing sowie interessierten Gästen aus anderen Bereichen in der gesamten Region zu verbessern.

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