Thomas Binder – Arithnea

Letzte Ausfahrt 2018

| Redakteur: Georgina Bott

Thomas Binder ist Senior E-Business Consultant beim Digital-Business-Spezialisten ARITHNEA.
Thomas Binder ist Senior E-Business Consultant beim Digital-Business-Spezialisten ARITHNEA. (Bild: Arithnea)

Thomas Binder, Senior E-Business Consultant beim Digital-Business-Spezialisten ARITHNEA, rät B2B-Unternehmen dringend dazu, spätestens 2018 die Personalisierung ihrer Kundenansprache einzuleiten.

Informationsinseln werden für B2B-Unternehmen zunehmend zum Erfolgsrisiko. Auch Geschäftskunden erwarten heute eine personalisierte Ansprache und das können die Unternehmen nur erfüllen, wenn sie ihre Daten zentral zusammenführen. Sie müssen sämtliche Informationen zu Produkten, Dienstleistungen und Kunden aus unterschiedlichen Quellen miteinander verknüpfen und auswerten. Das erstreckt sich von internen Systemen über Suchmaschinen, Webseiten und Online-Shops bis hin zu Sozialen Medien und Apps. Nur wer spätestens 2018 eventuell noch vorhandene Informationsinseln beseitigt, kann künftig noch erfolgreich sein.

Eine zunehmende wichtige Rolle bei der personalisierten Ansprache von Kunden wird 2018 das Machine Learning spielen. Die inzwischen breite Verfügbarkeit von Daten und die kostengünstigen Rechen- und Speicherkapazitäten verleihen dieser Technologie einen gewaltigen Schub. Sie wird 2018 zwar noch nicht ihren ganz großen Durchbruch erreichen, aber auf einigen Gebieten erstmals messbare Mehrwerte liefern. Dazu zählt beispielsweise der Einsatz von Chatbots im Service, aber auch die vollautomatisierte Auswahl von Personalisierungsoptionen durch die maschinengestützte Auswertung von Big-Data-Analysen.

Schwere Zeiten brechen 2018 für B2B-Nischenmarktplätze an. Große Handelsplattformen bieten Unternehmen eine deutlich höhere Reichweite als Nischenplayer oder die eigenen Online-Shops. Deshalb wird sich auch der B2B-Online-Handel verstärkt auf diesen Plattformen konzentrieren. Neben bekannten B2C-Marktplätzen wie Amazon oder eBay werden zunehmend auch B2B-Plattformen entstehen und signifikant wachsen. Amazon Business und Alibaba stehen hier schon bereit und werden den B2B-Markt zügig erobern. Betreiber eigener Online-Shops oder Nischenplayer müssen ihre eigenen Angebote adaptieren. Nur wenn sie sich von reinen Verkaufs- zu umfassenden Serviceplattformen entwickeln, bleiben sie konkurrenzfähig. Ihre üblicherweise bereits vorhandenen Kenntnisse und Daten aus den tiefen Kundenbeziehungen helfen ihnen bei der Personalisierung ihrer Angebote.

Über eines sollten sich auch B2B-Unternehmen im Klaren sein: Die Digitale Transformation ist gekommen, um zu bleiben. Wollen sie ihren Vorsprung aus der analogen Welt behalten und auf ihrem Gebiet weiterhin erfolgreich sein, müssen sie so schnell wie möglich die digitalen Grundlagen dafür legen.

Über Arithnea

Als Experte für das digitale Business berät ARITHNEA Unternehmen bei ihren Marktstrategien, kreiert unverwechselbare Markenwelten und entwickelt integrierte IT-Lösungen. Zu den Kunden von ARITHNEA zählen Unternehmen wie BSH Hausgeräte, Fressnapf, KION Group, IHK für München und Oberbayern, Knorr-Bremse, Robert Bosch und Salzgitter Mannesmann Stahlhandel.

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