User Experience

Mit diesen 3 Website-Trends begeistern Sie B2B-Kunden

| Autor / Redakteur: Matthias Weber / Georgina Bott

User wollen begeistert werden. Wie das B2B-Unternehmen gelingen kann, lesen Sie hier.
User wollen begeistert werden. Wie das B2B-Unternehmen gelingen kann, lesen Sie hier. (Bild: gemeinfrei / CC0)

Mit Inhalten allein, einem modernen Design und einfacher Bedienbarkeit hebt man sich mit seiner Webseite schon lange nicht mehr von der Masse ab. Was es braucht, sind digitale User-Erlebnisse, die begeistern. Aber wie lassen sich die im B2B kreieren?

1. Individuelle Digital-Abenteuer

Wer heute im Web die Nähe zum Kunden aufbauen will, braucht vor allem eine individuelle Ansprache. Unternehmen wie Zalando oder Netflix machen es vor: Sie sammeln Userdaten, werten sie aus und entwickeln daraus individuelle Empfehlungen. Das Zauberwort lautet Personalisierung. Ob im Newsletter, im Blog oder bei der Erstellung von Angeboten – wer maßgeschneidert auf die Wünsche des Kunden eingeht, erhöht die Konversion (zum Beispiel die Klickzahl oder der Kauf) und die Markenloyalität. Da viele Unternehmen diese Experience schon bieten, ist dieser Trend nicht mehr die Kür, sondern die Pflicht – auch im B2B.

Das weiß auch Roland Leiße, Director Business Consulting & Creation bei Arvato: „Im B2C- und auch B2B-Umfeld erwarten Nutzer maßgeschneiderte Lösungen für einfache und schnelle Onlineservices.“ Dafür müssen allerdings Websites und Apps das Nutzerverhalten adaptieren und bei wiederkehrenden Besuchern kontextsensitive Inhalte ausspielen. Nur so lässt sich eine einzigartige User-Experience kreieren.

2. Die Macht der Videos

Immer mehr B2B-Unternehmen setzen auf emotionale Bildwelten. Doch das reicht bald nicht mehr: Videos werden immer mehr zur Informationsquelle für User. Kein Wunder, sind sie doch leichter zu konsumieren und bieten mehr Möglichkeiten, Emotionen zu transportieren.

„Ob praktische Ratgeber-Sequenzen, außergewöhnliche Produktpräsentation oder Recruiting-Clips: Video-Marketing gepaart mit effektivem Seeding – das heißt einer guten Verbreitungsstrategie – und systematischer Suchmaschinenoptimierung kann die Nutzerzahlen und Verweildauer einer Webseite immens steigern“, weiß Joachim Schröder, Geschäftsführer von TILL.DE. „Erfolgreich sind vor allem kurze Videoclips, da sie den Usern einen schnellen Überblick geben – und viel spannender sind als Text.: Videos bündeln die Aufmerksamkeit auf einzigartige Weise, sodass die Marke besser im Gedächtnis bleibt.“

3. Parallax Scrolling und Chatbots

Wie gelingt es mir, dass meine Produkte oder Dienstleistungen beim Kunden im Gedächtnis zu bleiben? Die Antwort darauf lautet innovatives Storytelling. Doch damit ist nicht nur die Aufbereitung des Inhalts gemeint. Auch die Website selbst kann dank bestimmter Features das Leistungsportfolio in eine Geschichte verpacken.

Eine Möglichkeit nennt Hans J. Even, Geschäftsführer TWT Digital Group und der TWT Interactive: „Unter Verwendung kleiner Effekte wie dem Parallax Scrolling lassen sich authentische Geschichten erzählen und durch Nutzer-generierten Content eine Community aufbauen.“ Entscheidend ist hier: Content soll immer eine Aktion beim User auslösen. Daher spielt dialogorientiertes Interface künftig eine noch größerer Bedeutung: „Nicht nur der erfolgreiche Einsatz von (Chat-)Bots im Dialog mit dem Kunden findet hier Einsatz, sondern auch die Nutzung digitaler Kommunikationskanäle wie zum Beispiel WeChat oder WhatsApp erfreuen sich immer größerer Beliebtheit und sollten in Shops und Webseiten integriert werden“, ergänzt Even.

Den Kunden immer im Fokus behalten

Wer diese drei Trends berücksichtigt, kann auch auf seiner Website den nächsten Schritt gehen und eine bessere User Experience anbieten. Ein Aspekt spielt in diesem Zusammenhang aber eine wichtige Rolle: Ob digitale Erlebnisse, Videos oder Chatbots – neue Trends unreflektiert umzusetzen, bringt niemanden etwas. Jede Innovation muss daher konkret auf ihren Nutzen für den User und das Unternehmen geprüft werden. Ansonsten verlieren Unternehmen nur Zeit und Geld.

Matthias Weber ist Geschäftsführer der mwbsc GmbH.
Matthias Weber ist Geschäftsführer der mwbsc GmbH. (Bild: mwbsc)

Über den Autor

Matthias Weber ist Experte für Unternehmenssoftware (ERP, CRM u. Warenwirtschaft). Mit seinem Beratungsunternehmen mwbsc GmbH unterstützt er mittelständische Unternehmen bei der Optimierung ihres Geschäftserfolgs.

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