B2B Communication Days 2025 Mut macht Marke – Wie KI B2B Kommunikation neu erzählt

Ein Gastbeitrag von Michael Hannig* 4 min Lesedauer

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Wie können Marken im B2B mutiger, relevanter und menschlicher kommunizieren? Michael Hannig zeigt, wie KI dabei hilft, klassische Inhalte zu transformieren, Storytelling zu verstärken und neue Wege der Sichtbarkeit zu erschließen - ohne den Bezug zur Realität zu verlieren.

Moderne Markenführung in Zeiten von KI: Virtuelle Podcasts, hyperpersonalisierte Storywelten und digitale Markenbotschafter sind Figuren, die als emotionale Brücken zwischen Unternehmen und Zielgruppen fungieren.(Bild:  frei lizenziert / Unsplash)
Moderne Markenführung in Zeiten von KI: Virtuelle Podcasts, hyperpersonalisierte Storywelten und digitale Markenbotschafter sind Figuren, die als emotionale Brücken zwischen Unternehmen und Zielgruppen fungieren.
(Bild: frei lizenziert / Unsplash)

Vom Produkt zur Geschichte: Wie Content zu Story wird

Traditionell folgt Kommunikation im B2B einem vertrauten Muster: Produkt zeigen, Daten liefern, Nutzen belegen – möglichst faktenbasiert, möglichst nüchtern. Doch in einer Welt, in der Informationen jederzeit und überall verfügbar sind, greift dieser Ansatz immer seltener. Die Informationsflut ist hoch, die Aufmerksamkeitsspannen sinken, und die Ansprüche der Zielgruppen steigen kontinuierlich. Entscheidende Impulse für Kaufentscheidungen entstehen längst nicht mehr nur durch rationale Argumente, sondern durch Erlebnisse, die im Gedächtnis bleiben – und hier nimmt B2B zunehmend Anleihen bei B2C, ohne seine Seriosität aufzugeben.

Michael Hannig, Director Marketing & Communications bei der Gutmann Bausysteme GmbH, zeigt in seinem Vortrag auf den B2B Communication Days eindrucksvoll, wie sich klassische B2B Kommunikation mithilfe von Künstlicher Intelligenz (KI) in moderne, wirkungsvolle und emotionale Formate transformieren lässt. Der Wandel beginnt dabei nicht mit radikalen Neuentwicklungen, sondern mit dem, was bereits vorhanden ist: einem vermeintlich gewöhnlichen Objektbericht, wie er in vielen Industrieunternehmen Standard ist. Wo früher statischer Text plus Bild die Norm waren, entstehen heute dynamische, KI-gestützte Story-Formate, die Aufmerksamkeit erzeugen, Relevanz stiften und emotional berühren.

Der zentrale Unterschied: KI wird bei Gutmann nicht als Selbstzweck eingesetzt, sondern gezielt als kreatives Werkzeug genutzt. Sie analysiert vorhandenes Bildmaterial, erkennt visuelle Potenziale, formuliert passende Inhaltsvorschläge und bereitet diese für unterschiedliche Plattformen auf. Der eigentliche Mehrwert entsteht im Zusammenspiel: KI liefert eine belastbare Grundlage, der Mensch bringt im Vorfeld und im finalen Arbeitsschritt Intuition, Kontext und Tonalität ein. So entstehen individuelle Bewegtbild-Storys, die mehr sind als automatisierter Output. Sie erzählen Geschichten, schaffen Nähe und machen Marken sichtbarer und unterscheidbarer.

Diese Verbindung aus Technologie, Kreativität und strategischem Feingefühl verändert die Art und Weise, wie B2B Kommunikation gedacht und umgesetzt wird. Der klassische Objektbericht wird nicht abgeschafft. Er wird weiterentwickelt und in reichweitenstarke Formate überführt. Damit beginnt eine neue Ära: emotionaler, effizienter, relevanter – und zugleich anschlussfähig an bestehende Prozesse.

Content für alle – Wie KI Kommunikation demokratisiert und kreatives Potenzial freisetzt

Was früher viel Budget, Zeit und Spezialwissen erforderte, ist heute mit wenigen Klicks möglich: Die Content-Produktion durchläuft eine grundlegende Transformation. KI-gestützte Tools senken die Eintrittshürden drastisch: Ein Paradigmenwechsel, der nicht nur die Effizienz steigert, sondern auch die Chancengleichheit im Marketing erhöht. Die Demokratisierung der Content-Erstellung ist dabei kein Schlagwort, sondern ein strategisches Instrument – und eines, das das Marketingteam um Michael Hannig gezielt für den B2B Bereich einsetzt.

In der Vergangenheit waren Bewegtbildformate, animierte Inhalte oder aufwendige Visualisierungen das Privileg großer Budgets und externer Agenturen. Heute ermöglichen es schlanke, KI-gestützte Prozesse auch kleinen Teams, Ergebnisse zu liefern, die professionell wirken, emotionalisieren und zugleich skalierbar sind. Der Qualitätsanspruch bleibt, der Zugang wird breiter. Genau darin liegt, insbesondere für den industriellen Mittelstand, eine zentrale Chance für mutige, differenzierende Kommunikation.

Wichtig dabei: KI ersetzt Kreativität nicht, sie potenziert sie. Sie hilft, aus Ideen tragfähige Formate zu entwickeln, aus Visionen konkrete Umsetzungen abzuleiten und Inhalte effizienter zu distribuieren. Sie denkt nicht für uns, aber mit uns: als digitaler Co-Creator im besten Sinne. Besonders kraftvoll wird es, wenn klassische Kommunikationsmuster mit KI-Werkzeugen verschmelzen: Aus einem Bild wird ein kurzer Film. Aus einem Projektbericht eine Story. Aus einer statischen Aussage ein Erlebnis mit Mehrwert.

Im Vortrag auf den B2B Communication Days wird deutlich, wie durch das orchestrierte Zusammenspiel aus redaktionellem Handwerk und intelligenter KI-Anwendung hochwertige, glaubwürdige und berührende Formate entstehen. Das Ergebnis: mehr Resonanz bei Fachzielgruppen, ohne die Ernsthaftigkeit zu verlieren, die B2B auszeichnet. Es entsteht eine neue Balance – zwischen Information und Emotion, zwischen Technik und Haltung, zwischen Markenbotschaft und menschlicher Nähe.

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Ausblick: Neue Rollen, neue Realitäten, neue Relevanz

Was heute funktioniert, ist erst der Anfang. Die eigentliche Revolution beginnt dort, wo KI nicht nur unterstützt, sondern neue Realitäten ermöglicht. Michael Hannig wagt bewusst den Blick über das Hier und Jetzt hinaus. In eine Zukunft, in der Kommunikation nicht nur effizienter, sondern immersiver und identitätsstiftender wird.

Im Zentrum steht nicht die Technologie an sich, sondern die Frage: Wie können Marken in einem fragmentierten, digitalen Umfeld echte Nähe erzeugen? Die Antwort liegt in Formaten, die überraschen, involvieren und zum Dialog einladen. KI wird so zum Enabler virtueller Podcasts, hyperpersonalisierter Storywelten und digitaler Markenbotschafter – Figuren, die als emotionale Brücken zwischen Unternehmen und Zielgruppen fungieren und Dialoge auf Augenhöhe ermöglichen.

Ein erster Vorgeschmack darauf ist „Mark Ehting“, ein exklusiv entwickelter KI-basierter B2B Influencer, der im zweiten Teil der Session auf dem Event vorgestellt wird. Er steht sinnbildlich für eine Kommunikationswelt, in der Echtheit und Inszenierung, Mensch und Maschine produktiv nebeneinander existieren. Noch ist Mark Ehting ein erster Test mit überschaubarem Output – doch das Potenzial ist groß: vom wiederkehrenden Format bis hin zum skalierbaren Markenbotschafter.

#B2Bdays

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In unserem Liveblog des Events haben wir die zahlreichen Praxisbeispiele und das spannende Insider-Wissen für Sie festgehalten. Zum Blog

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*Michael hannig ist Leiter Marketing & Kommunikation bei der GUTMANN Bausysteme GmbH.

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