Skalierbare Datenverwaltung im B2B Marketing Sika setzt auf Adobe-Ökosystem

Ein Gastbeitrag von Hartmut König* 4 min Lesedauer

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Jedes wachstumsorientierte Unternehmen im B2B Bereich braucht einen starken Tech-Stack, der sich nahtlos an Weiterentwicklungsprozesse anpassen kann. Sika und Adobe sind bereits seit 15 Jahren ein Match, ein Einblick in eine florierende Partnerschaft.

Der Schweizer Baustoffhersteller Sika setzt bei der Verwaltung der Unternehmenswebsite auf das Tech-Ökosystem von Adobe.(Bild:  Sika)
Der Schweizer Baustoffhersteller Sika setzt bei der Verwaltung der Unternehmenswebsite auf das Tech-Ökosystem von Adobe.
(Bild: Sika)

In den vergangenen drei Jahren hat der Schweizer Baustoffhersteller Sika sowohl seinen Umsatz als auch die Anzahl der Mitarbeitenden mehr als verdoppelt. Das Unternehmen, dessen Produkte sich in nahezu jedem Alltagsgegenstand – von der Kaffeemaschine bis zum Firmenwagen – befinden, setzt einen starken Kurs auf Wachstum. Jährlich werden etwas fünf bis sieben mittelgroße Unternehmen mit 50 und manchmal bis zu 8.000 Mitarbeitenden gekauft. Um die Unternehmenswebseite, die mittlerweile etwa 120.000 Seiten und jährlich mehr als 40 Millionen Unique Visitors zählt, zu verwalten, setzt Sika auf ein umfangreiches Tech-Ökosystem von Adobe.

Begonnen hat alles mit der Content Management Lösung Adobe Experience Manager Sites, um die Webseite und damit den am häufigsten genutzte Kundenkontaktpunkt und Einstieg in die Sika-Produktwelten zu verwalten. Allein im vergangenen Jahr ist der Traffic hier um 25 Prozent gestiegen. Zentraler Touchpoint ist daneben das vor kurzem in die Cloud migrierte Digital Asset Management System – Adobe Experience Manager (AEM) Assets as a Cloud Service –, das bei der Gelegenheit gleich einen Relaunch erhielt. Sika stellt Inhalte und Assets auch dem Kundenportal und dem B2B Online Shop zur Verfügung – alles direkt über AEM Assets. „Wir legen großen Wert auf einen modularen Ansatz, über den wir verschiedene für uns strategisch wichtige Aufgaben erledigen können. Damit eröffnet sich uns die Möglichkeit, sich maximal auf operative Geschäftsziele konzentrieren zu können“, erklärt Peter Simon, Head of Application Services bei Sika.

Globales Wachstum als Steckenpferd

Peter Simon ist ein optimistischer Visionär. Man kann sich gut vorstellen, was der Schweizer mit ungarischen Wurzeln für die Zukunft von Sika plant. Eine Zukunft mit „einer überzeugenden Digitalisierungsstrategie und Innovationen, um die Chancen der digitalen Transformation bestmöglich auszuschöpfen und das Kundenerlebnis über alle Touchpoints hinweg zu verbessern.“

Im Fokus: Die Neukunden-Akquise; allein zwischen 30 bis 40 Prozent des Tagesgeschäfts werden für die Integration neuer Unternehmen in die vorhandene IT-Infrastruktur der Muttergesellschaft aufgewendet. Hierbei werden nicht nur Hard- und Software-Portfolios angeglichen, sondern auch Daten und Prozesse harmonisiert. Dafür benötigte Sika eine Lösung, die sich skalieren lässt und mitwachsen kann. „Standardisierung, Templates und globale einheitliche Abläufe sind für ein so großes Unternehmen unheimlich wichtig. Besonders in Bezug auf unseren starken Wachstumsfokus setzen wir auf automatisierte Lösungen wie beispielsweise Workflows, die für unsere überschaubaren Teams eine große Zeitersparnis bedeuten“, so Simon. Auch hier überzeugt Adobe mit einen smarten Lösungsansatz: Wird beispielsweise ein neues Unternehmen akquiriert, werden automatisch vorhandene Produktbilder oder Webseiten nach AEM migriert. Über einen API Endpoint kann Sika die Assets ganz einfach in AEM Assets hinterlegen und beispielsweise für Produktpräsentationen im B2B Onlineshop weiterverarbeiten. Dank der Adobe-Lösung hat sich die Zahl der validierten Assets in den letzten Jahren verdreifacht und zählt momentan 150.000 Stück.

Einheitliche User Experience schaffen

Neben der Unternehmenswebseite bietet Sika seine Produkte über einen B2B Onlineshop an. Hier bekommen Unternehmen eine Auswahl an Händlern vorgeschlagen, bei denen sie die Sika-Baustoffprodukte erwerben können. Um Kunden in einer 360 Grad Ansicht darzustellen, personalisiert Sika in seinen E-Mail-Marketingkampagnen mit Kundensegmentierung nach Kaufhistorie oder in Bezug auf vorhandene Rechnungen. Um ein konsistentes Auftreten zu gewährleisten, stellt der Dichtungs- und Klebstoffspezialist außerdem sicher, dass alle Produktbilder sowohl im Online-Shop wie auch auf der Unternehmenswebseite identisch sind. Mit AEM Assets kann Sika auch optimal auf den um 40 Prozent angestiegenen Traffic mobiler Endgeräte reagieren, damit erhält jeder Kunde eine einheitliche User Experience, egal wo er in der Sika-Welt unterwegs ist.

11 Prozent Marktanteil eröffnen noch 89 Prozent Wachstumspotenzial

Basierend auf AEM hat das Unternehmen auch ein Content Migration Tool adaptiert, mit dem neue Webseiten 1:1 in das Adobe CMS übertragen werden können. Die Web-Teams müssen sich dafür nicht absprechen, sondern lediglich die URL der betreffenden Seite teilen. Bei Sika angekommen wählen die zuständigen Web-Autoren die Inhalte aus, die für sie relevant sind. „So können wir einfach und gezielt beispielsweise genau die 10 Bilder von der Webseite des zuletzt gekauften Unternehmens auswählen, die wir wirklich brauchen. Damit sparen wir eine Menge Zeit, Aufwand und vor allem Kosten, die wir lieber in zukünftige Akquisitionen stecken. Mit unserem 11-prozentigen Marktanteil blicken wir noch auf 89 Prozent Wachstumspotenzial“, so Peter Simon.

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Um Content für die digitale Präsenz schnell und effizient zu generieren, nutzt Sika zusätzlich Adobe Creative Cloud. In InDesign werden beispielsweise Broschüren für Referenzprojekte erstellt. Dabei profitiert Sika vom Adobe Asset Link Plug-in, womit sich eine dynamische Verbindung zwischen den Assets in AEM und den Produkten der Creative Cloud herstellen lässt. In InDesign können Assets damit ganz einfach aktualisiert werden. Gibt es ein neues Produktbild, kann es so unkompliziert über diese Verknüpfung mit AEM Assets auch in der entsprechenden InDesign-Datei angepasst werden, weil es dort referenziert ist.

Zukünftige Beschleunigung mit KI

Um die 89 Prozent des offenen Marktanteils mit neuer Dynamik zu begegnen, hat Sika derzeit ein Pilotprojekt mit Adobe Firefly integriert. Damit kann Sika sich auf eine generative KI-Lösung verlassen, die für die kommerzielle Nutzung sicher ist und sich gleichzeitig als ein weiterer Bestandteil nahtlos in das Sika-Ökosystems einfügt. „Mit Firefly schaffen wir neuen Raum für kreative Kapazitäten und gewährleisten eine verantwortungsvolle Verwaltung und Kontrolle unserer Inhalte“, so Simon. „Auch der administrative Aufwand für unser IT-Team bleibt so überschaubar, wir wissen unser Ökosystem aus Adobe Creative Cloud, Adobe Experience Cloud und anderen Tools zu schätzen, mit dem wir Module ohne großen Aufwand integrieren können.“

* Hartmut König ist CTO Central Europe bei Adobe.

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