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Studie So feiern die Deutschen Junggesellenabschied

Redakteur: Georgina Bott

Viele nehmen den Junggesellenabschied als Anlass, um noch ein letztes Mal in „Freiheit“ zu feiern. Daher wundert es nicht, dass dabei manchmal über die Stränge geschlagen wird. Eine Studie zeigt die Vorlieben der Deutschen beim Junggesellenabschied.

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Fehlende Kreativität dafür viel Alkohol bei Junggesellenabschieden. Viele Deutsche sind genervt.
Fehlende Kreativität dafür viel Alkohol bei Junggesellenabschieden. Viele Deutsche sind genervt.
(Bild: CC0 / CC0 )

Das Marktforschungsinstitut SPLENDID RESEARCH hat zu diesem Zweck Deutsche zwischen 18 und 69 Jahren zu ihrer Meinung zum Thema Junggesellenabschiede befragt.

Untersucht wurde, inwiefern die Deutschen sich von Junggesellenabschieden gestört fühlen, welche Aktivitäten bevorzugt werden und inwiefern gewisse Grenzen überschritten werden. Außerdem wurde verglichen, wie sich Männer und Frauen sowie verschiedene Altersgruppen bei ihren Feiergewohnheiten unterscheiden.

Beliebtesten Aktivitäten

Alkohol und Essen dürfen bei keinem Junggesellenabschied fehlen, darüber sind sich alle Befragten einig. Bei der Frage nach dem Ort und der Ausgestaltung scheiden sich allerdings die Meinungen. Einige setzen auf sportliche Aktivitäten wohingegen andere den Bauchladenverkauf bevorzugen. Als Abschluss steht das Tanzen an oberster Stelle. Allerdings gehen Frauen gerne selbst tanzen (55 Prozent), während Männer lieber tanzen lassen – natürlich in einem Stripclub (35 Prozent).

Hoher Alkoholkonsum

Da Alkohol ein zentraler Punkt des Junggesellenabschieds ist, ist es nicht verwunderlich, dass der Abend außer Kontrolle geraten kann. Die Hälfte der Befragten geben zu, dass eindeutig zu viel getrunken wurde. Zudem gibt über ein Zehntel an, dass sie dabei aus einer Gaststätte geworfen wurden. Doch mehr noch: Bei jeder zwanzigsten Tour kommt es zu körperlichen Auseinandersetzungen. Und auch Tätowierungen sind nach einem Junggesellenabschied keine Seltenheit. Außerdem flirtet laut Studie jeder Dreizehnte heftig oder geht sogar fremd. Die Partner der Teilnehmer dürfen sich also zu Recht Sorgen um ihre Liebsten machen.

Wie stehen die Deutschen zum Thema Junggesellenabschied?
Wie stehen die Deutschen zum Thema Junggesellenabschied?
(Bild: Splendid Research)

Dennoch gaben 44 Prozent der Deutschen, die an einem Junggesellenabschied teilgenommen haben, an, nach einem Junggesellenabschied nichts bereut zu haben. Mehr als jedem Achten sind die Geschehnisse aber trotzdem peinlich. Es überrascht daher nicht, dass sich jeder fünfte Deutsche von Junggesellenabschieden gestört fühlt. Zudem würde ein Viertel dieses Ereignis lieber erst gar nicht feiern.

Fehlende Kreativität

Was allerdings auffällt ist, dass es kaum außergewöhnliche Ideen für einen Junggesellenabschied gibt. Zudem verreist kaum eine Gruppe weiter weg. Damit der letzte Abend in Freiheit also wieder spannender wird und die Deutschen nicht nur genervt davon sind, sind mehr Kreativität und Originalität gefragt.

* Hier geht es zur vollständigen Studie „Wie stehen die Deutschen zum Thema Junggesellenabschied?“.

Über Splendid Research

SPLENDID RESEARCH ist ein internationales Marktforschungsinstitut und bietet qualitative und quantitative Markforschung an. Es betreut mittelständische Unternehmen und internationale Konzerne der Industrie-, Medien-, Handels- und Dienstleistungsbranche. SPLENDID RESEARCH bietet Umfragelösungen in 70 Ländern und betreibt die Mystery Shopping Agentur Mystery Panel

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