10 Leitgedanken zur Digitalen Agenda – Teil 1

10 Leitgedanken zur Digitalen Agenda für Deutschland und Europa

| Redakteur: Georgina Bott

Deutsche Unternehmen sollten sich nicht länger hinter ihrem Status des „Hidden Champion“ verstecken und die digitale Transformation als Chance begreifen.
Deutsche Unternehmen sollten sich nicht länger hinter ihrem Status des „Hidden Champion“ verstecken und die digitale Transformation als Chance begreifen. (Bild: gemeinfrei / CC0)

Fünfzig Vordenker starteten auf dem „Giga Gipfel“ das „Digitale Manifest des 21. Jahrhunderts für Deutschland und Europa“. Jenseits von Geschäftsberichten und Digitalisierungs-Buzzwords wurde über eine digitale Agenda gesprochen. Zehn Leitgedanken dazu, lesen Sie hier.

Dieser Beitrag ist Auftakt der Serie „10 Leitgedanken zur Digitalen Agenda“. Sie entstand dank der vielfältigen Inspirationen auf dem „Giga-Gipfel“. Fünfzig Vordenker – Vorstandschefs, Internetpioniere und Zukunftsforscher – starteten dort das „Digitale Manifest des 21. Jahrhunderts für Deutschland und Europa“. Die Initiatoren waren deutsche Leitmedien wie Handelsblatt, Zeit und Wirtschaftswoche.

Jürgen Gietl, BrandTrust Managing Partner sowie B2B- und Technologiemarkenspezialist, war einer von fünfzig geladenen Vordenkern des „Giga-Gipfel“. Er setzt sich schon lange dafür ein, dass sich deutsche Unternehmen nicht länger hinter ihrem Status des „Hidden Champion“ verstecken und die digitale Transformation als Chance begreifen, ihre Daseinsberechtigung neu zu erfinden und sich mit Hilfe ihrer Marken in die Zukunft zu entwickeln.

Jenseits von Geschäftsberichten und Digitalisierungs-Buzzwords wurde auf dem „Giga Gipfel“ über eine digitale Agenda gesprochen, die den deutschen beziehungsweise europäischen Weg sucht und nicht dem Silicon Valley nacheifert. Dazu hat Jürgen Gietl seine zehn Leitgedanken für uns in dieser Beitragsserie zusammengefasst. In den weiteren Teilen der Serie, erfahren Sie mehr zu den einzelnen Leitgedanken.

1. Wir brauchen „Made in Germany“ – und keine Silicon-Valley-Kopien

Viele deutsche Unternehmenslenker begeben sich auf Studienreise ins Silicon Valley, um zu sehen wie die dort ansässigen Unternehmen in Zukunft das digitale Zeitalter gestalten. Wir sollten diese Unternehmen aber nicht einfach kopieren, sondern den „deutschen Weg“ finden. Wieso wir „Made in Germany“ mit dem, was wir auf den Studienreisen beobachtet haben, kombinieren sollten.

2. Wer Bedeutung skaliert, schafft Wachstum

Wir sollten nicht nur unsere Produkte skalieren, sondern auch deren Bedeutung für unsere Kunden. Das funktioniert nur, wenn wir das Wissen über unsere Kunden und deren Bedürfnisse für das Wachstum in neuen Geschäftsmodellen nutzen.

Wir brauchen „Made in Germany“ statt Silicon-Valley-Kopien

10 Leitgedanken zur Digitalen Agenda – Teil 2

Wir brauchen „Made in Germany“ statt Silicon-Valley-Kopien

18.06.18 - Wieso wir „Made in Germany“ mit dem, was wir auf den Studienreisen im Silicon Valley beobachtet haben, kombinieren sollten. Und weshalb wir das Wissen über unsere Kunden für das Wachstum in neuen Geschäftsmodellen nutzen sollten. lesen

3. Technologien sind austauschbar – Ihre Haltung nicht

Mit Überzeugung zukunftsfähig: Technologien sind austauschbar, die Haltung und Überzeugungen sind es nicht. Unternehmen brauchen klare Prinzipien, mit denen sie sich deutlich vom Wettbewerb abgrenzen. Denn je digitalisierter, technologischer die Angebote werden, desto mehr sehnen sich Konsumenten nach Differenziertheit und Individualität.

4. „I have a dream” statt “I have a plan“

Wir brauchen große Zukunftsbilder für unsere Unternehmen, mit denen wir Mitarbeiter, Kunden, Investoren und die Gesellschaft faszinieren. Damit können wir ihre Gefolgschaft in die digitale Zukunft gewinnen.

Technologien sind austauschbar – die Haltung nicht

10 Leitgedanken zur Digitalen Agenda – Teil 3

Technologien sind austauschbar – die Haltung nicht

09.07.18 - Keiner kennt seine Kunden so gut, wie das Unternehmen selbst. Unternehmen sollten dieses Wissen als Chance zum Wachstum begreifen. Wenn sie außerdem verstehen, ihren Standpunkt zu vertreten und ihren Traum zu nutzen, können sie ihre Mitarbeiter, Kunden oder eine ganze Gesellschaft hinter sich vereinen und in Bewegung setzen. lesen

5. Unsere Spitzenleistung braucht mehr Wertschätzung

Als führende Industrienation müssen wir daran arbeiten, stolz auf unserer eigenen realen sowie digitalen Spitzenleistungen zu sein. Dafür sollten wir außerdem versuchen, die weltweite Wertschätzung zu erhöhen.

6. Mit Daten zu mehr Empathie

Künstliche Intelligenz ist (noch nicht) einfühlsam. Unternehmen müssen ihre Daten und Technologien nutzen, um sich in Kunden und ihre Lebensknappheiten besser einzufühlen und ihnen wirklich relevante Produkte und Leistungen anzubieten.

Spitzenleistung braucht mehr Wertschätzung

10 Leitgedanken zur Digitalen Agenda – Teil 4

Spitzenleistung braucht mehr Wertschätzung

30.07.18 - Deutschland hat eine wahnsinnige wissenschaftliche Kraft, die wir selbst unterschätzen, statt sie wertzuschätzen. Um als Unternehmen empathischer zu sein, sollten außerdem die eigenen Daten herangezogen werden. Denn wer sich gut in seine Kunden einfühlen kann, der weiß auch was sie bewegt. lesen

7. Produkte werden Services

Intelligente Serviceleistungen mit maximalem Nutzen – auch über die bisherige Kernfunktion hinaus – sind gefragt. So wird Mobilität nicht mehr eine Frage des technologisch besten Fahrzeugs sein, sondern eine Frage der cleversten, individuellen Möglichkeit, von A nach B zu kommen.

8. Das Ende der Einzelkämpfer

Die Kompetenz des Einzelnen wird nicht genügen, um in der komplexen, digitalen Welt Wert zu stiften. Die Vergemeinschaftung, das Teilen und Verknüpfen von Wissen und Leistung wird entscheidend für den Erfolg von Zukunftskonzepten und Geschäftsmodellen.

Auf Schnittstellen und Services kommt es an

10 Leitgedanken zur Digitalen Agenda – Teil 5

Auf Schnittstellen und Services kommt es an

20.08.18 - Im digitalen Zeitalter geht es nicht nur um Produkte, sondern ebenso um die dazu passenden Services. Diese Schnittstelle sollte genutzt werden, um die Wünsche der Konsumenten zu befriedigen. Außerdem sollten Unternehmen ihr Wissen miteinander verknüpfen, um in der digitalen Welt erfolgreich zu sein. lesen

9. Auf den Menschen fokussieren

Digitale Lösungen kreieren nur Wert, wenn Sie die Lebensknappheiten der Menschen besser bedienen, als es bisher der Fall ist. Digitalisierung als rein technologische Ideologie wird scheitern.

10. Mehr geistige Flexibilität für digitalen Umbau

Gesellschaften, Organisationen und Unternehmen müssen nicht den einen Weg vorgeben, sondern einen Handlungsrahmen durch integre Führung ermöglichen. In diesem Handlungsrahmen müssen flexibles Denken und Agieren stattfinden.

Der Mensch im Zentrum der Digitalisierung

10 Leitgedanken zur Digitalen Agenda – Teil 6

Der Mensch im Zentrum der Digitalisierung

22.01.19 - Digitale Lösungen haben für uns Menschen nur dann einen Wert, wenn sie Bedürfnisse besser erfüllen als die bisherigen. Wer die Digitalisierung als rein technologische Ideologie betrachtet, wird scheitern. Außerdem müssen Gesellschaften, Organisationen und Unternehmen ihre starren Strukturen in flexible Handlungsrahmen umbauen. Darin können Menschen flexibel denken und handeln – und die Entscheider integer führen. lesen

Über BrandTrust

BrandTrust ist die führende Managementberatung für wirksame Marken im deutschsprachigen Raum. Die branchenerfahrenen Beraterteams begleiten Top-Manager bei der Entwicklung und Umsetzung von Markenstrategien mit dem Ziel, die Attraktivität der Marke und somit den Unternehmenswert systematisch und zukunftsorientiert zu erhöhen.

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