Von Künstlicher Intelligenz über hybride Cloud-Lösungen bis zur nachhaltigen IT: 2025 nehmen einige Entwicklungen, die sich schon länger am B2B Horizont abzeichnen, Fahrt auf. Wie IT-Abteilungen diesen Trends sinnvoll begegnen, zeigt dieser Beitrag.
Unternehmen müssen am Puls der Zeit bleiben, um wettbewerbsfähig zu sein – sei es in der Kundenorientierung oder in Sachen Mitarbeiterbindung oder Sicherheit.
(Bild: Pexels)
1. KI im Arbeitsalltag
Künstliche Intelligenz (KI) ist aus der modernen Arbeitswelt nicht mehr wegzudenken. Kein Wunder, denn sie bietet enormes Potenzial, die Produktivität zu steigern, Kosten zu senken und Angestellte zu entlasten. Wollen auch B2B Unternehmen sich die Chancen nicht entgehen lassen, sollten sie prüfen, wie sich KI in die eigenen Prozesse und Produkte integrieren lässt – und dabei die Risiken im Blick haben. Denn selbst Cyberkriminelle nutzen KI mittlerweile, etwa für ausgeklügelte Attacken mittels Deep Fakes. Doch einfach ist es nicht, KI erfolgreich in den beruflichen Kontext einzubinden und so auch die Arbeitsweise der eigenen Teams nachhaltig zu verbessern. Helfen kann ein Partner, der auf KI-Consulting und -Entwicklungen spezialisiert ist, umfassend zu Chancen und Risiken berät und bei der Integration unterstützt.
2. Generative KI
Die großen Tech-Giganten wie Apple, Google, Meta und Microsoft haben bekanntlich alle in die Entwicklung höchst leistungsfähiger generativer KI-Modelle investiert. Selbst kleinere Unternehmen mischen mit. So sorgt das Startup DeepSeek aus China aktuell für Furore: Das Unternehmen soll ein generatives KI-Modell mit deutlich geringerer Rechenleistung und damit viel günstiger erstellt haben als die Big Player. Für den Modern Workplace in B2B Unternehmen sind bei all dem vor allem die KI-Funktionen interessant, die mehr Produktivität, Kundenverständnis oder IT-Sicherheit bieten. Daher wartet man in Europa gespannt, wie sich die KI von Apple in puncto Funktionalität beweisen wird. Auch weil Apple Intelligence verspricht, die meisten Vorgänge vollständig auf dem Gerät auszuführen, rechenintensivere Prozesse aber über das neue „Apple Private Cloud Compute“ in eine geschützte Cloud auszulagern. Wie sich die Management-Möglichkeiten hierfür weiterentwickeln, bleibt abzuwarten. Fachleute mit einschlägiger Expertise in KI-Services können Unternehmen hier Orientierung bieten.
3. Quantencomputing
Quantencomputer zählen zu den wichtigsten technologischen Entwicklungen – auch für die IT-Security. Denn sie könnten selbst komplexe Verschlüsselungen vergleichsweise leicht knacken. Einige Organisationen arbeiten daher bereits an quantensicheren Lösungen: Die Telekom entwickelt ein quantenresistentes Netzwerk, Apple hat ein entsprechendes Verschlüsselungsprotokoll für iMessage (PQ3) geschaffen, und das BSI konnte jüngst eine erste Smartcard zertifizieren, die eine quantensichere Verschlüsselung gewährleisten soll. All dies zielt unter anderem darauf ab, vor Angriffen vom Typ „Harvest Now, Decrypt Later" zu schützen. Bei diesem Bedrohungsszenario sammeln Hacker bereits jetzt Unmengen an verschlüsselten Daten – in der Hoffnung, diese in dem Moment dechiffrieren zu können, in dem ihnen das Quantencomputing diese Möglichkeit eröffnet. Unternehmen sollten sich also schon jetzt mit diesen Entwicklungen auseinandersetzen, um sich frühzeitig gegen derartige Angriffe abzusichern.
Lag der Fokus in den vergangenen Jahren darauf, Anwendungen in die Cloud auszulagern, zeichnet sich nun ein Trend in Richtung hybrider Cloud-Szenarien ab. Hierbei nutzen Unternehmen sowohl On-Premises- als auch Cloud-Lösungen und profitieren von den Vorteilen beider Varianten. On-Premises-Installationen eignen sich besonders für sensible Daten und rechenintensive Anwendungen, deren Auslagerung in die Cloud kostspieliger wäre als eine lokale Implementierung. Cloud-Speicher wiederum lassen sich meist unkompliziert bedarfsabhängig erweitern oder verkleinern. Wollen B2B Unternehmen, in denen Vertraulichkeit oft eine besonders große Rolle spielt, die individuell richtige Balance und Kombination der beiden Ansätze finden, erfordert dies jedoch einschlägige Expertise.
5. Cybersecurity
Cybersecurity ist der Dauerbrenner in der IT schlechthin. Wenig verwunderlich, denn auch Cyberangriffe werden durch neue Technologien immer raffinierter. Gleichzeitig bleibt simples Phishing aber nach wie vor eines der größten Einfallstore für Cyberkriminelle. Auch für B2B Unternehmen ist es darum wichtig, ihre gesamte Belegschaft für das Thema zu sensibilisieren, alle Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen kontinuierlich über neue Tricks der Betrüger zu informieren, sie im Umgang mit Cyberattacken zu schulen und das eigene Risiko zu überprüfen – etwa durch Phishing-Awareness-Tools. Auch gilt es, auf moderne Tools und Technologien zu setzen, die den Hackern das Leben schwer machen. Denkbar sind etwa eine Multi-Faktor-Authentifizierung ohne zweites Gerät oder Sicherheitslösungen, die im Ernstfall greifen und eine unrechtmäßige Dateiverschlüsselung rechtzeitig stoppen – bevor ein Erpressungsversuch mit den gestohlenen Daten greifen kann.
Stand: 08.12.2025
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6. Nachhaltigkeit in der IT
Insbesondere durch immer strengere regulatorische Anforderungen sowie den Wunsch nach größtmöglicher Nachhaltigkeit und Transparenz in der gesamten Lieferkette wird auch ein weiteres Thema immer dringlicher: umweltfreundliche Informationstechnologien und Rechenzentren. Für IT-Herausforderungen wie den steigenden Energieverbrauch und schnelle, ressourcenfressende Hardware-Innovationszyklen gilt es daher, Lösungen zu finden. Hier lohnt ein Blick auf die Nachhaltigkeitsethik eines IT-Dienstleisters, die zeigt, ob er die Auswirkungen seines Tuns auf Umwelt und Gesellschaft berücksichtigt. Auch hardwareseitig gibt es Möglichkeiten, Ressourcen zu schonen – beispielsweise durch Leasing-Optionen, bei denen die Geräte anschließend eine sinnvolle Weiterverwendung erfahren.
7. Extended Reality
Ob Augmented, Virtual oder Mixed Reality: Auch Technologien, die die reale Welt durch virtuelle Elemente erweitern oder sogar ganz ersetzen, bieten für etliche Branchen großes Potenzial. Lösungen wie Microsoft Hololens oder Apple Vision Pro & Co. können zum Beispiel in folgenden Einsatzszenarien Mehrwert stiften:
Prototyping: Extended-Reality-Brillen erlauben es, Prototypen in einer realistischen Umgebung zu betrachten, was Produktentwicklungen beschleunigen und Kosten senken kann. Maschinen- und Anlagenbauern kann ein virtuelles Prototyping beispielsweise dazu dienen, sich besser mit Kunden und ihren Einsatzbedingungen abzustimmen.
Maschinenwartung: Bei Reparatur- und Wartungsarbeiten lassen sich defekte Komponenten einer Anlage im Live-Bild der Brille anzeigen und bei Bedarf Experten hinzuziehen. So könnten sich hochspezialiserte Servicekräfte auch auf die Fehlersuche machen, ohne selbst vor Ort zu sein. Das Resultat: kürzere Maschinenausfallzeiten, besserer Service, leichter eingehaltene SLAs.
Schulungen: Im technischen Umfeld sind mithilfe virtueller Anleitung und Unterstützung auch Schulungen auf neue Maschinen und Anlagen möglich, sei dies für das Anwenderunternehmen oder das eigene Service- und Wartungspersonal. Ärzte wiederum können sich ideal auf schwierige Operationen vorbereiten, indem sie komplizierte Eingriffe im Vorfeld virtuell durchführen.
Auch die IT-Abteilungen wird der Fachkräftemangel weiter begleiten – durch den demografischen Wandel dürfte er sich in Zukunft sogar noch verschärfen. Umso wichtiger ist es, die bestehende Belegschaft durch interessante Aufgaben und Tätigkeiten ans Unternehmen zu binden. Doch in ihrem Arbeitsalltag sind IT-Teams heute oft ebenso mit zeitraubenden Routinearbeiten wie mit komplexen Fragestellungen belastet. Wachsende Geräteflotten, Remote-Arbeitskonzepte, zunehmende Komplexität der Lösungen und steigende Sicherheitsanforderungen machen es für die IT immer aufwendiger, einen reibungslosen Betrieb sicherzustellen. Abhilfe schaffen hier die richtigen externen Managed Services Provider: Sie übernehmen die weniger attraktiven Aufgaben ebenso wie kritische Tätigkeiten, die besonderes Fachwissen erfordern. Derart entlastet, kann sich das firmeneigene IT-Team auf innovativere Aufgaben konzentrieren.
9. Steigerung der Arbeitgeberattraktivität
Ein Modern Workplace ist mittlerweile ein Muss für jedes Unternehmen, das als attraktiver Arbeitgeber gelten möchte. Punkten kann es mit Wahlfreiheit, was den Arbeitsort angeht – oder das Endgerät. Darf die Belegschaft selbst entscheiden, ob sie lieber einen Mac- oder einen Windows-Rechner, ein iPhone oder ein Android-Telefon einsetzt, steigert dies die Zufriedenheit und die Produktivität. Zwar bringt solch eine Gerätevielfalt eine erhöhte Komplexität mit sich, doch lässt sich die mithilfe von Unified-Endpoint-Management-Systemen (UEM) meistern, die alle Betriebssysteme und Gerätetypen verwalten können. Zudem entscheidet auch die Benutzerfreundlichkeit der eingesetzten Tools über die Zufriedenheit am Arbeitsplatz. Konkret heißt dies beispielsweise, dass Logins an jedem Gerät hürdenfrei sein sollten, Dateien von überall aus leicht auffindbar sein müssen und jeder Anrufer sofort identifizierbar sein sollte – auch ohne eine manuelle und aufwendige Pflege des digitalen Adressbuchs. Hier helfen innovative Technologien, die für sicheren, mobilen Zugriff auf alle Datenquellen oder die automatisierte Synchronisierung von Kontakten aus globalen Adresslisten und CRM-Systemen auf mobilen Endgeräten sorgen.
10. Kostensenkung
Viele B2B Unternehmen stehen unter enormem Kostendruck und analysieren darum ihre gesamte Technologielandschaft in Bezug auf Einsparpotenziale. Immer häufiger führt dies zu dem Entschluss, die Geräteverwaltung auf das UEM Microsoft Intune umzustellen. Aber auch dieses Migrations-Projekt will gut geplant, idealerweise automatisiert und kompetent begleitet sein. Denn falls für die Implementierung und den Umzug intern dann doch Know-how und Zeit fehlen, bleibt viel Potenzial ungenutzt. Darum sind hier die Zusammenarbeit mit spezialisierten Partnern und der Einsatz von unterstützenden Tools sinnvoll.
Das A und O: am Puls der Zeit bleiben
Die Welt des Modern Workplace entwickelt sich stetig weiter. Diese Trends stellen auch B2B Unternehmen vor immer neue Herausforderungen. Für sie heißt es, am Puls der Zeit zu bleiben, wollen sie nicht der Konkurrenz das Feld überlassen – sei dies in Sachen Mitarbeiterbindung, Sicherheit oder Kundenorientierung. Doch sich im Dschungel der Innovationen zurechtzufinden und die erforderlichen Schritte erfolgreich umzusetzen, ist alles andere als leicht. Hier lohnt es für B2B Unternehmen, auf eine individuelle Beratung durch Modern-Workplace-Experten zurückzugreifen. Im Idealfall verfügen diese Spezialisten über umfassende Expertise für moderne Technologien, bieten zuverlässige Services oder haben eigene innovative Produkte im Portfolio. All dies kann entscheidend dabei helfen, das eigene Unternehmen zukunftssicher und wettbewerbsfähig aufzustellen.