Suchen

Technologien im Handel 5 Beispiele für Business Analytics im B2B

| Autor / Redakteur: Lars Milde / Georgina Bott

Auch im Handel gewinnt das Auswerten von Daten an Bedeutung. Themen wie digitale Transformation und Customer Experience sind inzwischen im B2B angekommen. Auch der Stellenwert neuer Technologien wie Künstliche Intelligenz, Virtuelle Realität und das Internet der Dinge (IoT) wächst.

Firma zum Thema

Der Stellenwert neuer Technologien wie Künstliche Intelligenz, Virtuelle Realität und das Internet der Dinge (IoT) wächst auch im B2B-Geschäft.
Der Stellenwert neuer Technologien wie Künstliche Intelligenz, Virtuelle Realität und das Internet der Dinge (IoT) wächst auch im B2B-Geschäft.
(Bild: gemeinfrei / CC0 )

1. Self-Service-Analytics

Dank Self-Service-Analytics-Tools ist das Thema Datenanalyse nicht länger den Data-Scientists, BI-Verantwortlichen und IT-Experten vorbehalten. Auch die Fachabteilungen beschäftigen sich heute intensiv mit der Vielzahl von Daten, die im Unternehmen erfasst werden. Das Auswerten dieser Daten liefert ihnen wertvolle Informationen beispielsweise über ihre Kunden und hilft ihnen, das Einkaufserlebnis stärker an deren Gewohnheiten und Erwartungen anzupassen. Welche Warengruppen sollten immer vorrätig sein? Welche Produkte gehören auf die Homepage? Bei solchen Fragen müssen sich die Verantwortlichen nicht länger auf ihr Bauchgefühl verlassen. Die Daten liefern ihnen fundierte Antworten.

2. Personalisierter Content

Im B2B-Marketing werden zunehmend Synergien aus Online und Offline genutzt. So analysieren immer mehr B2B-Unternehmen ihre Daten aus dem Online-Geschäft, um damit das Offline-Kundenerlebnis zu optimieren – sowie umgekehrt. Ein wichtiger Trend im B2B-Marketing ist auch die Personalisierung von Content. Personalisierte Inhalte gelten als wichtiges Mittel, um die digitale Customer Experience überzeugend zu gestalten. So haben einige B2B-Anbieter begonnen, die eigene Website in ein interaktives Einkaufszentrum zu verwandeln, das alle Stationen der Customer Journey abdeckt.

3. Omni-Channel-Integration

Im Handel kommt es ganz besonders auf das Timing an. Die richtigen Daten schnell zu finden, ist allerdings durch die vielen verschiedenen Orte, an denen sie oft liegen – etwa in Lecacy-Systemen und unterschiedlichen Datenbanken – keine leichte Aufgabe. Entsprechend wichtig sind agile Analysen, die eine wirkliche OnmiChannel-Integration ermöglichen. Visual-Analytics-Tools können Daten aus verschiedenen Kanälen und Datenquellen darstellen. Verkaufszahlen in Quelle A, Transaktionsdaten aus Quelle B, Kundendaten aus Quelle C – all diese Daten zu extrahieren und zusammenzubringen, nahm früher oft mehrere Wochen in Anspruch.

Mit modernen Analytics-Tools ist diese Aufgabe innerhalb von Sekunden erledigt. Der Internet-Marktplatz wer-liefert-was (wlw) hat zum Beispiel sein Berichtswesen mit Hilfe der Business-Analytics-Software Tableau vollständig automatisiert: Die Mitarbeiter greifen direkt auf die aktuellen Dashboards zu, ohne die Daten vorher manuell aus den jeweiligen Datenquellen ziehen und aufbereiten zu müssen. Dadurch spart wlw pro Monat zwei komplette Personentage ein.

4. Genauere Daten durch IoT

Immer mehr Geräte, Anlagen und Systeme sind mit Sensoren ausgestattet, die Daten erfassen und für Analysen weiterleiten. Bis 2020 soll sich die Zahl der IoT-Geräte verdreifacht haben. Durch WLAN-basierte Sensoren und RFID-Tags werden die erfassten Daten zudem immer genauer und liefern wichtige Produktinformationen. Der Kunde sieht zum Beispiel auf einen Blick, ob bestimmte Waren verfügbar sind und wann sie geliefert werden können.

Auch der stationäre Handel erhält heute wertvolle Einblicke in die Wünsche und Gewohnheiten seiner Kunden. So hat die Firma Minodes eine WLAN-basierte Sensor-Technologie entwickelt, um die Customer Journey der Kunden in einer einzigen Ansicht zu visualisieren. Das liefert nicht nur neue Erkenntnisse über das Käuferverhalten, sondern ermöglicht es Händlern auch, datengetrieben zu planen und beschleunigt dadurch die Entscheidungsfindung. „Die Verweildauer der Käufer lässt sich mit Hilfe unserer Technologie um sieben bis 28 Minuten erhöhen“, rechnet Tim Wegner, Gründer und Managing Director bei MiNODES, vor.

5. Neue Möglichkeiten durch neue Technologien

Auch neue Technologien wie Künstliche Intelligenz und Virtuelle Realität halten im B2B-Segment zunehmend Einzug. Die Bildschirmsimulation von Möbeln im eigenen Büro beispielsweise erhöht die Kaufwahrscheinlichkeit, vermeidet teure Retouren und sorgt für zufriedene Kunden. Roboter werden zunehmend für Routine-Aufgaben eingesetzt – selbst für Promotion-Aktionen und Umfragen und sogar für die Auftragsannahme. Roboter fungieren als Daten-Touchpoints und liefern wertvolle Informationen über das Kundenverhalten. Damit helfen sie dem Handel, seine Kunden besser kennenzulernen und gezielt anzusprechen – ein entscheidender Wettbewerbsvorteil.

Lars Milde ist Senior Marketing Manager DACH & Eastern Europe bei Tableau.
Lars Milde ist Senior Marketing Manager DACH & Eastern Europe bei Tableau.
(Bild: Tableau)

Über Tableau

Tableau hilft mit seiner Visual-Analytics-Software Anwenderunternehmen aus allen Branchen, ihre Daten sichtbar und verständlich zu machen. Mit Tableau kann jedermann vorhandene Informationen innerhalb von Sekunden analysieren, visualisieren und die Ergebnisse mit anderen teilen. Mehr als 57.000 Unternehmen weltweit nutzen Tableau im Büro und unterwegs für schnelle Analysen.

(ID:44871066)