Checkliste

5 Tipps für eine erfolgreiche Website-Migration

| Autor / Redakteur: Evgeni Sereda* / Georgina Bott

Wie bei einer langen Reise, muss auch bei der Website-Migration der Koffer für alle Eventualitäten gepackt sein. Diese fünf Tipps helfen dabei.
Wie bei einer langen Reise, muss auch bei der Website-Migration der Koffer für alle Eventualitäten gepackt sein. Diese fünf Tipps helfen dabei. (Bild: gemeinfrei / Pexels)

Die Website-Migration ist eine komplexe Aufgabe, denn sie bringt eine Menge Risiken mit sich. Von negativen Auswirkungen auf das Ranking in den Suchmaschinen bis zum Verlust von Teilen der Website selbst. Deshalb sollten bereits vor der Migration einige Punkte beachtet werden.

Die aktuelle Webseite ist nicht userfreundlich, sie entspricht nicht der aktuellen Corporate Identity oder wird schlichtweg einfach nicht gefunden – all das können Gründe für eine Website-Migration sein. Website-Migration bedeutet eine Umstellung der Konfiguration oder Technologie einer Website. Einfache Updates gelten dabei nicht als Migration, da sich der Begriff auf ernsthafte Veränderungen bezieht, meist hinsichtlich der Plattform, der Struktur, der Inhalte, des Orts oder des Designs der Website.

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Eine solche Migration bringt einige Risiken mit sich, weshalb sich Unternehmen bereits vorab ausführlich damit beschäftigen sollten. Von der Vorbereitung, über den Start bis hin zu Monitoring gibt es jede Menge Details, die beachtet werden sollten. Fünf grundlegende Regeln bei der Website-Migration, sind im Folgenden zusammengefasst.

1. Informieren Sie die Besucher vorab

Informieren Sie Ihre Besucher über den Umzug Ihrer Website. Auch wenn Sie alle Anweisungen genau befolgen, können hier oder dort kleinere Fehler auftreten. Daher ist es besser, die Nutzer vorzuwarnen, damit sie darauf eingestellt sind. Außerdem haben Sie so zusätzliche Helfer, die auf mögliche Probleme hinweisen können.

2. Migrieren Sie Stück für Stück

Migrieren Sie nach Möglichkeit nicht die gesamte Website auf einmal. Erstellen Sie zunächst auszugsweise eine Test-Version der neuen Seite. Wenn Sie dann sicher sind, dass alles problemlos funktioniert, können Sie Ihre Website Stück für Stück verschieben.

3. Setzen Sie Änderungen separat um

Vermeiden Sie es, verschiedene Migrations-Typen in einem Durchgang zu vollziehen. Wenn Sie beispielsweise Ihren Domain-Namen ändern, zu einem neuen Host wechseln und Ihre Site-Architektur überarbeiten wollen, sollten Sie eine Änderung nach der anderen separat umzusetzen.

4. Wählen Sie den richtigen Zeitpunkt

Migrieren Sie nach Möglichkeit zu einer Zeit mit geringem Traffic-Aufkommen. Dadurch reduzieren Sie den Schaden, falls Fehler auftreten. Zudem ermöglicht eine geringere Auslastung des Servers eine schnellere Indexierung durch den GoogleBot.

5. Seien Sie vorbereitet

Hoffen Sie auf das Beste, aber planen Sie für das Schlimmste. Die Website-Migration ist ein ernstzunehmender Vorgang, der viele Fehlerquellen und Stolperfallen mit sich bringt. Seien Sie also auf alle Eventualitäten vorbereitet und denken Sie bereits vorab über mögliche Folgen nach. Nur so kann die Migration letztlich reibungslos ablaufen.

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* Evgeni Sereda ist Marketing-Verantwortlicher bei SEMrush.

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