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Tipp 5: Legen Sie Kommunikationsstrecken fest
In der Kommunikation mit dem Kunden sollte nichts dem Zufall überlassen werden. Daher empfiehlt es sich, konkrete Kommunikationsstrecken zu entwickeln, die die gesamte Kommunikation zwischen dem Kunden und dem Unternehmen im Vorfeld definieren. Was passiert, wenn der Kunde sich telefonisch über ein Produkt oder eine Dienstleistung informiert? Ziel ist es, dass er das Produkt kauft bzw. die Dienstleistung bucht. Wird ihm also danach ein Produktkatalog oder eine Dankes-E-Mail zugesandt?
„Sobald diese Fragen beantwortet wurden, kommt ein passendes CRM-System ins Spiel, das all diese Marketing- und Kommunikationsaktionen automatisiert ausführt und auswertet“, so Simon.
Tipp 6: Machen Sie Ihre Kunden identifizierbar
Gerade im stationären Handel ist es oft schwierig, den Kunden mit der einzelnen Transaktion in Verbindung zu bringen – im Gegensatz zu einem Online-Einkauf hinterlässt er keine persönlichen Daten.
„Hier bieten Kundenkarten oder persönliche Gutscheine eine Lösung zur Identifikation des Kunden. Die dadurch gewonnenen Daten sind eine wichtige Grundlage für zukünftige Kundenansprachen und die Gestaltung von passenden Kundenbindungsprogrammen“, so der Merifond-Experte.
Tipp 7: Machen Sie den Erfolg Ihrer Marketingaktionen messbar
Durch die Speicherung der Kundenkommunikation mit dem Unternehmen im persönlichen Profil ist es möglich, den Erfolg der durchgeführten Marketingmaßnahmen auszuwerten. Dafür wird jedoch eine spezielle Software benötigt. Leider ist nicht jedes CRM-System in der Lage, alle Aktionen, vom Katalogversand bis zur Gutscheinzustellung, und in ihren jeglichen Wirkungen und Dimensionen auszuwerten und die Daten zuverlässig zu visualisieren.
Dirk Simon: „Zur systematischen Analyse von solchen Daten nutzen wir ein Business Intelligence Tool, das wir in unsere CRM-Lösung als Modul integriert haben.“
Tipp 8: Verbinden Sie CRM mit Closed-Loop-Marketing
Nach der Marketingaktion ist vor der Marketingaktion: Professionelles CRM ist viel mehr als das Aggregieren und Aufbereiten von kundenrelevanten Daten. Doch wie können Zielgruppen genauer differenziert, Marketingmaßnahmen optimiert und Erfolge nachhaltig gesteigert werden? Hier greift das Closed-Loop-Marketing. Dieses geht von einem geschlossenen Kreis aus Datenerfassung, -analyse und -aufbereitung und Zurückspielen an die operative Ebene aus. Denn anhand der Analyse wird ein strategischer Mehrwert für darauffolgende Marketingaktionen geschaffen. Zeigte die Analyse eines Newsletter-Mailings etwa, dass es bei der jüngeren Zielgruppe weitaus erfolgreicher war als bei der älteren, lassen sich dadurch wichtige Schlüsse für die Zukunft ableiten. Mittels Data-Mining lassen sich auch komplexe Kundencluster ermitteln, die für ihre speziellen Bedürfnisse dann noch relevanter angesprochen werden können.
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