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Kein Patentrezept für den Wandel
Strategie- und Innovationsberater Jörg Jelden betonte in seinem Vortrag, dass „viele Zukunftsaufgaben wie die digitale Transformation oder Innovationsthemen quer zu den aktuellen Silos in Unternehmen liegen.“ Er postulierte, dass die Organisation des Marketings sich in Zukunft ändern müsse, um den Herausforderungen des 21. Jahrhunderts gewachsen zu sein. Doch es gebe kein Patentrezept, wie diese Veränderungen auszusehen haben.

Mögliche Szenarien reichten von komplett neuen Unternehmensstrukturen über Dezentralisierung bis hin zur Reduktion des Marketings auf die Funktion der Vertriebsunterstützung. Klar sei laut Jelden jedoch, dass man vorab ein genaues Zielbild von der künftigen Marketingorganisation definieren müsse. Er ermunterte die Marketer dazu, ihre Organisationsstrukturen und Prozesse zu überprüfen und nötige Änderungen anzustoßen, denn „Anfangen ist wichtiger als Perfektion – beginnen Sie in kleinen Schritten und lernen Sie aus den Erfahrungen.“
„Etablierter Treffpunkt für die B2B-Branche“
Weitere Highlights des Programms waren Praxis-Vorträge aus der Industrie, unter anderem von Wilo, sowie eine Podiumsdiskussion. Durch dieV erleihung des GWA Profi Awards und die Präsentation der Sieger-Cases im Rahmen der Abendveranstaltung erhielten die Teilnehmer zusätzliche Anregungen für erfolgreiche Markenarbeit.
Kai Halter zog ein durchweg positives Fazit der Veranstaltung: „Der Tag der Industriekommunikation ist inzwischen ein etablierter Treffpunkt für die B2B-Branche. Von der Location über die Referenten bis hin zu den Inhalten war es eine rundum gelungene Veranstaltung mit vielen Impulsen für uns Marketer. Ein besonderer Dank gilt unseren Partnern, die dies ermöglicht haben.“
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