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Taktik, Strategie, Plan: kleine Schritte zum großen Ziel
Das Bewusstwerden von Glaubenssätzen und Gewohnheiten ist nur ein Teil auf dem Weg, Dinge zu ändern. Jetzt kommt es auf eine Strategie und die dazugehörigen Maßnahmen (Taktik) an. Ohne diese Punkte sind Glaubenssätze und Gewohnheiten nicht auszuhebeln oder zu verändern. Das wird in einem „Schlachtplan“ festgelegt. Der Sieg ist das Ziel. Die Strategie, um dorthin zu kommen, sind die Wettkämpfe – und die Siege darin. Die Taktik wäre dann, regelmäßig für diese Wettkämpfe und die Siege zu trainieren.
Welche Maßnahmen sind also dafür notwendig? Bevor diese in einem Plan aufgestellt und gewichtet werden können – sprich Prioritäten bekommen –, ist zu analysieren, was benötigt wird. Das wären im Falle von Sportlern das regelmäßige Training, unterschiedliche Trainingseinheiten, medizinische Checkups, mentale Trainings und am Ende des Tages die Kontrolle der sportlichen Leistungen. Ebenso gehört ein abgestimmter Ernährungsplan dazu, nicht zu vergessen das Einlegen von Pausen. Alle Punkte werden schließlich mit einem Zeitplan in Verbindung gebracht, der medizinisch, sportlich und sinnvoll abgestimmt Etappenziele und Kontrollpunkte vorgibt.
Zusätzlich erfolgt ein permanenter Fremd- und Eigenabgleich durch das Trainerteam. Sie beobachten die Konkurrenten und vergleichen ihre Beobachtungen mit den Entwicklungen ihres Athleten. Natürlich immer vor dem Hintergrund des Ziels. Neue Ansätze werden eingebaut oder Trainingsmethoden optimiert.
Optimiert wird so lange, bis der Tag der großen Herausforderung da ist. Dann gilt nur noch der (neu) verinnerlichte Glaubenssatz: „Ich bin der geborene Sieger, die Meisterschaft oder der Olympiasieg gehört mir!“
Generell gesprochen: Machen Sie die Suche nach Lösungen zu Ihrer Gewohnheit, um Ziele zu erreichen. Wenn ich also Marktführer werden will, lege ich meinen Fokus darauf, Lösungen zu finden. Ist das Ziel anhand einer Strategie und der daraus resultierenden taktischen Maßnahmen festgelegt und klar kommuniziert, gibt es keine Diskussionen mehr.
Vision: Das Ziel nie aus den Augen verlieren
An der Spitze des Dreiecks – auch wenn es auf den Kopf gestellt ist, befindet sich das Ziel – die Vision. Wenn ich Weltmarktführer werden will, habe ich eine klare Vision (ein Ziel, auf das ich hinarbeite) und muss schauen, was notwendig ist, damit ich es erreiche. Dazu entwickle ich eine passende Strategie mit Taktik und fixiere das in einem Plan. Die Kombination aus Big Why („Warum machen wir das“), einem klaren Ziel (der Vision) und dem Entwurf des Plans („Wie fange ich an“) ist so stark, dass damit Glaubenssätze und Gewohnheiten ausgehebelt werden, da ich alles dem großen Ziel unterordne und intensiv nach Lösungen suche. Schließlich will ich dem schrittweise näherkommen – der Vision, dem Big Picture.
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