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IT-Strategie für Unternehmenserfolg Das ist die „IT der Zukunft“

Autor / Redakteur: Klaus Strumberger / Dr. Gesine Herzberger

Die Unternehmens-IT steht mehr denn je unter dem Spannungsbogen von Kostenmanagement, Betrieb, Projekten und Innovation. Nur wer diesen Akkord beherrscht, ist optimal für auf die Zukunft vorbereitet. Die IT kann sich so zum Business-Sparringspartner entwickeln und das leisten, was man von einer modernen IT erwartet: Den Wertbeitrag zum Unternehmenserfolg.

Einen Marathon kann man auch nicht ohne Vorbereitung sowie entsprechendes Training und Coaching laufen. Das gleiche gilt für die IT: Die Fitness der IT muss optimal unterstützt, aufgestellt und zukunftsorientiert gestaltet werden.
Einen Marathon kann man auch nicht ohne Vorbereitung sowie entsprechendes Training und Coaching laufen. Das gleiche gilt für die IT: Die Fitness der IT muss optimal unterstützt, aufgestellt und zukunftsorientiert gestaltet werden.
(Bildquelle: Pixabay, CCO Public Domain)

Blickt man zurück in die Vergangenheit, so gab es bisher zwei Linien der IT: Zum einen die IT im Produktionsumfeld und zum anderen im Bereich der Bürokommunikation, Forschung und Entwicklung. Dabei ersetzte die IT mehr oder weniger zeitaufwändige manuelle Tätigkeiten mittels der Digitalisierung.

Die neuen Rollen der IT

Die IT wurde von Jahr zu Jahr immer wichtiger und ist mittlerweile aufgrund von Digitalisierung, Industrie 4.0 und Internet of Things ein essentieller Bestandteil in allen Unternehmen – zumindest muss sie es werden!

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Die IT ist – ebenso wie die Unternehmen – einem stetigen Wandel unterzogen. IT-Giganten und Startups unterschiedlicher Couleur stellen zunehmend eine Bedrohungslage für Unternehmen dar. „Wachsam und flexibel bleiben“ lautet die Devise – in der Flut von Pressemitteilungen, was morgen der Trend sein wird, gilt es ruhig, besonnen aber mit der notwendigen Agilität, Stringenz und Nachhaltigkeit die richtigen strategischen Entscheidungen zu treffen, daraus konsequent Maßnahmen abzuleiten und zu ergreifen.

Da man einen Marathon auch nicht ohne Vorbereitung sowie entsprechendes Training und Coaching laufen kann, gilt es für obige Ausrichtung die Fitness der IT optimal zu unterstützen, aufzustellen und zukunftsorientiert zu gestalten. IT wird künftig noch mehr Spitzenleistungen erbringen müssen. Die IT darf sich nicht im Laufe der Zeit aufgrund von daily-IT-Business vom echten Business entfernen, so dass der Mehrwert von IT schmilzt und Chancen wie Steigerung der Innovationskraft oder Erschließung neuer Märkte nicht genutzt werden können – im Gegenteil. Dazu muss die IT im positiven Sinne regelmäßig auf ihre Fitness geprüft werden, um eben genau der richtige Sparringspartner und Enabler des Business, aber auch Innovator und bei Bedarf Inkubator – auch für organisatorische Veränderungen im gesamten Unternehmen zu sein und zu bleiben. Hierbei spielt der/die Leiter/-in IT/CIO eine entscheidende Rolle mit den notwendigen Facetten, die ein/eine Leiter/-in IT/CIO als Chief In-formation Officer einnehmen muss. Er/Sie muss als Führungskraft und Vorbild gerecht werden, aber ebenso als Motivator seine Mitarbeitenden und die Kollegen aus anderen Fachbereichen inspirieren.

Klaus Strumberger ist Mitglied des Beratergremiums der Unternehmensberatung mit Blick fürs Ganze, der SCOPAR GmbH.
Klaus Strumberger ist Mitglied des Beratergremiums der Unternehmensberatung mit Blick fürs Ganze, der SCOPAR GmbH.
(Bildquelle: Klaus Strumberger)

Business und IT driften auseinander

Die Ursachen für das „Auseinanderdriften“ von IT und Business sind mannigfaltig und hinlänglich erklärbar. Doch sollte man keine Zeit für Ursachenforschung verschwenden, sondern am strategischen Fit arbeiten, um so den Anschluss zu er-zielen, zu bewahren und idealerweise vorangehen zu können. Zu einem Fitness-Check gehören ebenso Betrachtungen aufgrund von Veränderungen z.B. in Geschäftsprozessen, erweiterten oder neuen Geschäftsmodellen, wie auch die IT-Fragestellungen von In- und Outsourcing, Near- und Off-Shoring von Diensten sowie die kontinuierliche Optimierung innerhalb der IT mittels neuer technologischer Entwicklungen am Markt, sprich das Sicherstellen der IT-Kernkompetenzen.

Ergänzendes zum Thema
Über den Autor:

Klaus Strumberger ist Mitglied des Beratergremiums der Unternehmensberatung mit Blick fürs Ganze, bei SCOPAR in Würzburg. Davor war er u.a. Bereichsleiter (CIO) eines BaFin-regulierten Finanzdienstleisters bei dem er auch Abteilungsleiter für die Kernapplikationen und die Auslands-IT war. Er leitete u.a. die SAP-Einführung sowie diverse Entwicklungsprojekte, war Projektleiter in einer Unternehmensberatung für Energiewirtschaft sowie Projektleiter und Softwareentwickler in einem Softwareunternehmen. Er studierte Informatik in Karlsruhe.

Doch wie lässt sich der Wertbeitrag der IT bemessen? Sicherlich nicht solitär, sondern im Einklang mit dem Business, also mit der Unterstützungsleistung der IT für die Unternehmensziele und damit gemessen an der Effizienz sowie Effektivität von optimalen Geschäftsprozessen und natürlich dem Geschäftserfolg. Die Berücksichtigung von IT-Governance und IT-Compliance ebenso wie andere nicht funktionalen Anforderungen: Bedienbarkeit, Multi-Device, Mobilität, Performance, Verfügbarkeit, Datenschutz und Datensicherheit sind dabei gutes Handwerkszeug.

Es müssen also alle Ebenen betrachtet werden und es muss eine Optimierung, Standardisierung, Anpassung und Vereinheitlichung im Einklang mit dem Geschäftsmodell und/oder der Alleinstellungsmerkmale erfolgen.

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