Studie des Bundesverband Industrie Kommunikation e.V Deutsche Industrie gibt weniger Geld für B2B Marketing aus

Quelle: Pressemitteilung 2 min Lesedauer

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Der Bundesverband Industrie Kommunikation e.V. (bvik) hat seine neue Studie „B2B-Marketing-Budgets 2025“ vorgestellt. Die jährliche Erhebung zeigt zum ersten Mal seit fünf Jahren einen Rückgang der Marketing-Budgets.

Die jährliche Erhebung des bvik zeigt für 2025 einen deutlichen Rückgang der Marketing-Budgets im B2B.(Bild:  frei lizenziert / Unsplash)
Die jährliche Erhebung des bvik zeigt für 2025 einen deutlichen Rückgang der Marketing-Budgets im B2B.
(Bild: frei lizenziert / Unsplash)

Im Durchschnitt sanken die Mittel um 3,1 Prozent im Ver-gleich zu 2024, während externe Kosten weiter steigen. Für die Befragten rückt die Effizienz von Maßnahmen – und ihre strategische Priorisierung – stärker in den Mittelpunkt.

Während sich die Marketingleiter vor allem auf die Generie-rung von Leads, Website, Marketing-Automation sowie Marke und deren Positionierung fokussieren, fließt der Löwenanteil der externen Ausgaben weiter in Messepräsenzen und Kun-denevents. „Die Priorisierung zeigt: Persönlicher Austausch und digitale Präsenz sind nach wie vor die stabilen Säulen im B2B Marketing“, sagt Ramona Kaden, Geschäftsführerin des bvik. Doch die Wirtschaftslage setzt die Marketing-Etats in vielen Industrieunternehmen unter Druck.

Externe Kosten steigen

87 Prozent der Befragten berichten über deutliche Preissteigerungen beim Einkauf von Dienstleistungen, im Schnitt um 17 Prozent. Diese Entwicklung verschärft die ohnehin angespannte Budgetsituation und minimiert die Handlungsspielräume. Auch der Blick in die Zukunft fällt verhaltener aus als bislang: Für die kommenden drei Jahre erwarten nur 27 Prozent der Befragten steigende Budgets für externe Beauftragungen.

Die Prio-1-Themen im B2B Marketing 2025.(Bild:  bvik)
Die Prio-1-Themen im B2B Marketing 2025.
(Bild: bvik)

Klare Prioritäten in der Mittelverteilung

Trotz knapperer Ressourcen bleibt die Verteilung beim bekannten Muster. Wie in den Vorjahren beanspruchen Messen, externe Veranstaltungen und Kundenevents den größten An-teil der Budgets mit knapp 40 Prozent. Auf den nächsten Plätzen folgen Paid Media und die Unternehmens-Website.

Außerdem investieren Unternehmen in den Aufbau von Kompetenzen, insbesondere im Bereich Marketing-Automation. bvik-Geschäftsführerin Ramona Kaden verdeutlicht: „Die Studie zeigt, dass Flexibilität und Anpassungsfähigkeit im B2B Marketing unverzichtbar sind.“ Investitionen in Mitarbeiter-Know-how müssen aus ihrer Sicht forciert werden, damit Budgets zielgerichtet messbare Ergebnisse erzielen können.

Strategische Prioritäten 2025 sind Nachfrage, Infrastruktur und Differenzierung: Leadgenerierung, Unternehmens-Website, Marketing Automation und Marke/Positionierung stehen ganz oben auf der Agenda der Marketing-Verantwortlichen. „In Zeiten knapperer Spielräume entscheidet die Qualität der Allokation. Wer Budgets konsequent entlang der eigenen Wachstumslogik priorisiert und Kompetenzen gezielt stärkt, wird auch unter schwierigeren Bedingungen Wirkung erzielen,“ betont Prof. Dr. Hannes Huttelmaier, wissenschaftlicher Betreuer der Studie.


Die wichtigsten Erkenntnisse im Überblick:

  • Bundesverband legt „B2B-Marketing-Budgets 2025“ vor
  • Wirtschaftslage setzt Marketing-Budgets unter Druck
  • Etats sinken im Schnitt um 3,1 % zum Vorjahr

*Der Bundesverband Industrie Kommunikation e.V. (bvik), der Industrie-Verband für Kommunikation & Marketing, wurde 2010 gegründet und ist eine unabhängige Organisation für Marketing-Verantwortliche der Industrie und Profis der B2B-Kommunikationsbranche.

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