Die „hybride Experience“ hat das Potenzial, B2B Kunden langfristig zu binden. Denn intelligent vernetzt, bereichern virtuelle und physische Erfahrungen die gesamte Customer Journey. Diesen Weg geht auch Siemens mit seinem neuen Besucherzentrum THE IMPULSE.
Hybride Experience bietet neue Möglichkeiten für das Inszenieren von Events im B2B und ist dabei mehr als nur ein digitaler Zwilling!
Hybride Lösungen vereinen immer das Beste aus zwei Welten. Man denke nur an hybride Autos, die als Kombination aus Elektro- und Verbrennerfahrzeug gleichermaßen klimafreundlich wie alltagstauglich sind. „Hybrid“ ist seit Corona allerdings meist mit Events assoziiert und meint nichts anderes als die digitale Parallele zu einer Live-Veranstaltung. Das ist jedoch zu kurz gegriffen, denn die Idee, physische Erfahrungen mit digitalen Möglichkeiten zu verschmelzen, birgt eine Menge weiterer Potenziale entlang der Customer Journey. Denn die hybride Experience stellt das reale Erleben des Menschen als körperliches und soziales Wesen in den Vordergrund und bereichert dieses durch digitale Technologien. Über alle Kontaktmomente hinweg lassen sich B2B Kunden mit dieser Kombination multisensorischer, emotionaler und interpersoneller ansprechen als mit digitalen oder Live-Maßnahmen allein. Im Ergebnis werden Themen und Botschaften besser erinnert und als relevanter eingestuft, der Dialog intensiviert, und die Reichweite gesteigert.
Viele Aspekte dieser Strategie finden sich im neuen Besucherzentrum THE IMPULSE von Siemens. Am Produktionsstandort Amberg ist eine Begegnungsstätte entstanden, die auf 5.400 Quadratmetern Zukunftsthemen wie 5G, Edge Computing und Künstliche Intelligenz erlebbar macht. Reale und digitale Erfahrungen gehen hier oft nahtlos ineinander über. Zudem ist das Zentrum mit seinen Angeboten eingebunden in ein vielschichtiges Spektrum virtueller Maßnahmen, die den Dialog und die Reichweite verlängern.
1. Mixed Reality
Menschen sind körperliche Wesen. Physische Erfahrungen verankert unser Gehirn nachhaltiger als theoretische Botschaften. Daher funktionieren Live-Kommunikationsmaßnahmen in der Regel besser als rein digitale Angebote. In der Kombination aus beidem können jedoch einzigartige und vielschichtige Erlebnisse entstehen. Denn durch die Erweiterung des realen Erlebens in den virtuellen Raum werden zusätzliche Sinne angesprochen. Inhalte werden so leichter „begreifbar“, emotional aufgeladen und nachhaltiger verankert. Diese Mixed-Reality-Inszenierungen sind wie geschaffen dafür, die Relevanz von B2B Markenerlebnissen zu steigern oder komplexe Themen anschaulich zu vermitteln.
Im THE IMPULSE erhalten die Besucher zum Beispiel vor Ort, von einer Galerie aus, Einblicke in die Produktion. Touchscreens im Geländer erweitern diese digital mit Informationen zu den einzelnen Produktionslinien der realen Fertigung. Ergänzend führen virtuelle Wege auch von außen in die Produktion: Ähnlich wie bei Google Street View können sich virtuelle Besucher aus aller Welt in der Produktion umsehen und die einzelnen Bereiche erkunden.
2. Interpersonelle Kommunikation
Menschen sind soziale Wesen. Sie wollen sich einbringen, diskutieren, nachfragen oder Kontakte knüpfen. Mit einer hybriden Experience lässt sich der interpersonelle Austausch steigern und intensivieren, und das in allen Phasen und auf allen Ebenen der Kommunikation.
Im THE IMPULSE wird der persönliche Austausch zum Beispiel vor Ort durch geführte Touren, Expertenvorträge oder Workshops angestoßen. In virtuellen Diskussionsräumen führt Siemens diesen Dialog langfristig weiter: Abstimmungstools, kleine Frage- oder Quizrunden unterstützen den Austausch und beziehen die Teilnehmer auf Augenhöhe mit ein.
3. Anschauliche Wissensvermittlung
Die erweiterten Erfahrungsebenen einer hybriden Experience eignen sich hervorragend dazu, komplexe B2B Themen zu veranschaulichen. Eine Erfolgskombination ist zum Beispiel ein Hands-on-Workshop, bei dem über integrierte digitale Tools der Anwendungsbezug intuitiv erfahrbar gemacht wird.
So gibt es im THE IMPULSE zum Beispiel das Open Space Lab, in dem Siemens gemeinsam mit Kunden, Partnern oder Studierenden an aktuellen Herausforderungen arbeitet und damit den Bezug zum Arbeitsalltag vertieft. Auf der virtuellen Ebene finden regelmäßig Co-Creation-Sessions, Design-Thinking-Workshops, Webinare oder Hackathons statt. So bleiben Interessierte auf dem Laufenden zu aktuellen Forschungsansätzen und -ergebnissen.
4. Konsistentes Storytelling
Da bei einer hybriden Experience viele Maßnahmen ineinander greifen, müssen diese einer durchdachten Dramaturgie folgen, um ein konsistentes Erlebnis bieten zu können.
Stand: 08.12.2025
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Im THE IMPULSE zum Beispiel gelingt dies dank einer Orchestrierung der Themen, interaktiven Elemente und realen Ausstellungsobjekte, die die Unternehmensvision über verschiedene Ausstellungsebenen erzählerisch und informativ aufbereiten. Diese lebhaften Storys werden auch im virtuellen Raum umgesetzt.
5. Reichweite und nachhaltige Wirkung erhöhen
Die Beispiele zeigen, dass eine hybride Experience weit mehr umfasst als die digitale Begleitung eines Events. Eingebettet in ein virtuelles Maßnahmenspektrum setzt seine kommunikative Wirkung bereits im Vorfeld an und kann im Nachgang Interessierte begleiten und binden. Zudem erweitert die Möglichkeit zum virtuellen Austausch die Reichweite über die Grenzen eines physischen Besuchs hinaus.
Hybride Experience ist mehr als der digitale Zwilling eines Events. Sie ist eine Möglichkeit für B2B Unternehmen, anschauliche, relevante Markenerlebnisse zu inszenieren und Interessenten auf allen Ebenen interaktiv einzubinden. So gelingt eine langfristige Kunden-Bindung.
*Simone Schiebold ist geschäftsführende Gesellschafterin von FLAD & FLAD.