Personalmarketing Digitales Cockpit – Simracing sichert IT-Dienstleister Aufmerksamkeit

Redakteur: Lea Täufer

Neue, junge Talente für das eigene Unternehmen zu gewinnen ist heutzutage gar nicht mehr so einfach. Wie das gelingen kann, zeigt URANO. Der Einstieg in den boomenden eSports-Bereich beschert dem IT-Lösungspartner junge Bewerber – als Simracer und als Azubis. Mit dem eigenen eSports-Team gelingt nicht nur erfolgreiches Personalmarketing, es bringt auch das Unternehmen ins Gespräch.

Firma zum Thema

Das URANO eSports-Team ist unter anderem in der deutschen SimRacing Meisterschaft aktiv.
Das URANO eSports-Team ist unter anderem in der deutschen SimRacing Meisterschaft aktiv.
(Bild: URANO)

Simracing heißt die neue Faszination von Motorsport – auf der virtuellen Ebene. Autorennen im digitalen Cockpit sind vor allem für junge Menschen aktuell eine willkommene Alternative. Das IT-Unternehmen URANO aus Bad Kreuznach entdeckte Parallelen zwischen den eigenen IT-Kernkompetenzen, High End Equipment und der Begeisterung für Motorsport und gründete das Team „URANO eSports“. Damit geht der Dienstleister völlig neue Wege, um junge Talente anzusprechen und zu fördern, vor allem in Zeiten, in denen Ausbildungsmessen und -veranstaltungen entfallen. Junge Simracer, die eine IT-Affinität auszeichnet, entdecken die Ausbildungsmöglichkeiten bei dem Bad Kreuznacher Unternehmen. In den drei Monaten seit Gründung sind bei „URANO eSports“ bereits viele Bewerbungen eingegangen – als Fahrer und als Auszubildende. Ein Beispiel ist der IT-begeisterte André Melchers, der im nächsten Jahr seine Ausbildung zum Fachinformatiker Systemintegration bei URANO beginnt. Seine Festanstellung macht gleich doppelt Sinn: Als hervorragender Simracer und potenzieller Kandidat für eine spätere IT-Tätigkeit bei URANO.

Bildergalerie

Unternehmens-Kooperationen erobern die virtuellen Rennstrecken

Schon jetzt mischt das junge Team den digitalen Rennbetrieb mächtig auf und schickt die roten Autos, die Markenzeichen des Unternehmens, auf die digitalen Rennstrecken. So startete die neue Saison der Digitalen GT Meisterschaft (GT) direkt mit Erfolgen – die Autos fuhren vorneweg. Neben dem URANO-Schriftzug sind sie mit den Logos namhafter Hersteller wie Huawei und HP geschmückt. Weiterer Sponsor ist das Unternehmen heinekingmedia. So sind URANO und heinekingmedia nicht nur starke Partner des Landes Rheinland-Pfalz im Bereich der digitalen Schule, sondern sie wollen auch gemeinsam auf den virtuellen Rennstrecken für Furore sorgen.

Dass die Simracer von „URANO eSports“ in dieser Saison ziemlich flott unterwegs sind, blieb in der Branche nicht unbemerkt und förderte eine weitere Partnerschaft. Der Automobilzulieferer H&R Spezialfedern GmbH kam auf URANO mit der Idee zu, ein gemeinsames Team in die fünf Rennen der Digitalen Nürburgring Langstrecken-Serie (DNLS) zu schicken. Die Rennen auf dem Nürburgring genießen Kultstatus und auch hier haben die Verantwortlichen auf die Corona-Ausnahmesituation reagiert. Simracing im DNLS-Format wird immer besser: Die im Livestream produzierten Bilder lassen die Fahrer die Rennen fast realistisch erleben. Zwar gibt es noch keinen digitalen Duft von abgefahrenen Reifen und Benzin, doch auf ihre Stars müssen die Motorsport-Fans nicht verzichten. Auf der virtuellen Nordschleife sind Simracer und reale Motorsportler gemeinsam auf der Strecke. So wie Sebastian Schmalenbach, COO von URANO, und Martin Tomczyk, Rennfahrer und DTM-Champion von 2011, die in der zweiten Saison der Digitalen Nürburgring-Langstrecke denselben Boliden steuern: Den roten BMW Z4 GT3. Auf die Rennen in der grünen Hölle können sich die Fans des virtuellen Motorsports freuen.

URANO-Auszubildende fahren weit vorne mit

Die URANO-Auszubildenden Clemens Fregona und André Melchers fahren beim Saisonstart neben den Fahrern Sebastian Schmalenbach, Daniel Pásztor, Fabrice Cornelis und Setup-Ingenieur Roy Kolbe weit vorne mit. Fahrer und Crew des Teams „URANO eSports“ beweisen, dass sie digitales Benzin im Blut haben. Bei den beiden ersten Rennen in Daytona und Silverstone beispielsweise fuhr jeweils ein roter URANO-Bolide als Erster über die Ziellinie. Ein echter Anreiz für Ausbildungssuchende, die ebenfalls die IT- und Motorsport-Begeisterung teilen. Die URANO-Auszubildenden fahren auch die weiteren Rennen der „Digitalen Nürburgring Langstrecken-Serie“ mit. Doch auch im wirklichen Leben will André Melchers (Jahrgang 2002) in diesem Jahr durchstarten. Der Gymnasiast büffelt aktuell für das Abitur. Danach steht eine Ausbildung an: „Ich will gerne Fachinformatiker für Systemintegration werden“, sagt André Melchers, „weil mich die Digitalisierung und die IT-Branche schon interessiert haben, bevor ich im Simracing unterwegs gewesen bin“.

Quelle: URANO

(ID:47139064)