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Tipps und Tricks zum richtigen Erstellen eines Mailings Einen Newsletter zu erstellen, ist auch kein Hexenwerk – 8 Tipps helfen weiter

| Redakteur: Natalie Wander

Frühs, mittags und abends wollen viele Arbeitnehmer auf den neusten Stand gebracht werden. Ein beliebtes Mittel hierfür sind Newsletter verschiedenster Art. Jeder kennt sie, liest sie und viele verschicken selbst welche.

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Der Wiedererkennungswert eines Newsletters mit der Webseite spielt eine wichtige Rolle bei dessen Erstellung.
Der Wiedererkennungswert eines Newsletters mit der Webseite spielt eine wichtige Rolle bei dessen Erstellung.
(Bild: Inxmail)

Doch wie geht das richtig? Was ist zu beachten? Wie gestalte ich einen Newsletter möglichst empfängerfreundlich? Gibt es hierfür einen Leitfaden? Inxmail hat hierauf die Antwort: Ja, 8 Tipps gilt es zu beachten.

1. Betreffzeile

Der Betreff ist der erste Kontakt mit dem Empfänger. Hier entscheidet sich, wird der Newsletter geöffnet oder nicht. Deshalb sollte die Betreffzeile neugierig machen und dem Leser seinen Nutzen näherbringen. Allgemeine Angaben wie “Newsletter April 2011″ sind also kontraproduktiv. Ein aussagekräftiger Betreff muss her! Zudem ist auf den ersten Blick auch die Absender-Adresse ersichtlich. Es ist vorab sicherzustellen, dass die Adresse gültig ist und auch regelmäßig abgerufen wird. Nur so kann ein Dialog mit dem Kunden aufgebaut werden, wenn man selbst auch ansprechbar ist.

Tipp: Fordern Sie Ihre Empfänger auf, Ihre Absenderadresse in das eigene Adressbuch zu übernehmen. Der Newsletter landet dann garantiert im Posteingang und es werden in der Regel keine Bilder unterdrückt.

2. Personalisierung fördert Kundenbindung

Eine persönliche Ansprache des Kunden erweckt immer einen besseren Eindruck als eine anonyme. So bekommt er das Gefühl, dass die Informationen speziell für ihn zusammengestellt wurden.

Zudem kann durch eine gescannte, grafische Unterschrift des Absenders im Begrüßungsbereich der E-Mail zusätzlich Vertrauen aufgebaut werden. Dies hilft eine Beziehung zwischen Empfänger und Versender herzustellen. Auch ein zielgruppengesteuertes Newsletterversenden sollte nicht außer Acht gelassen werden. So können individuelle Inhalte den Interessen der Leser angepasst werden. Dies erhöht auch die angesteuerten Klickraten.

3. Newsletterformat – HTML oder Text

Muss das eine das andere ausschließen? – Nein. Die Kombination sollte die Lösung sein. HTML-E-Mails bieten den Vorteil von vielen Gestaltungsmöglichkeiten, womit man eine hohe Aufmerksamkeit erreichen kann. Ob diese aber richtig dargestellt werden, ist nie hunderprozentig gewährleistet. Deshalb sollte man auf jeden Fall auch eine Textversion anbieten, so dass dem Empfänger die Informationen, nur weil sie nicht richtig angezeigt werden, nicht vorenthalten werden. So könnte man potentielle Kunden abschrecken.

Unsere Empfehlung deshalb: Newsletter im Multipart-Format. Hierbei wird eine HTML- und Text-Version zusammen in einer E-Mail versendet, so dass auch bei deaktivierter HTML-Ansicht Ihr Newsletter dargestellt werden kann.

4. Tipps zum Aufbau und Gestaltung des Newsletters

Der Aspekt “Aufbau und die Gestaltung eines Newsletter” ist nicht so eindeutig zu beantworten, da es keine allgemein gültigen Kriterien gibt und er individuell angepasst werden muss. Dennoch sollte man folgende Punkte prinzipiell im Auge behalten:

  • „Pre-Header“ mit Link auf Webansicht und Handlungsaufforderung ist vorhanden
  • Lesebereich des Newsletters ist nicht breiter als 600px
  • Newsletter ist übersichtlich
  • Navigation ist aussagekräftig
  • Schriftfarbe hebt sich gut lesbar vom Hintergrund ab
  • Standardschriftart wird verwendet
  • HTML-E-Mail spiegelt Layout der Webseite wieder

5. Artikelinhalt

Hier lautet die Devise: Fassen Sie sich kurz! Der Text soll das Thema nur kurz anteasern und dann direkt mit einem Link zum eigentlichen Artikel verweisen.Man sollte sich daher auf die wesentlichen Informationen beschränken. Um Interesse beim Leser zu wecken, sollten spanndende und interessante Themen an den Anfang des Mailings gestellt werden.

Auch die Artikelanzahl sollte gering sein, da man sich bewusst sein muss: Newsletter werden in der Regel nur überflogen oder schnell gelesen.

6. Bilder

Bilder dienen als Blickfang und können den Newsletter auflockern. Deshalb sollten sie auf keinen Fall fehlen. Bild und Text müssen aber zusammenpassen. Es kann nicht ein beliebiges Bild gewählt werden. Zudem kann über das Bild auch eine zusätzliche Verlinkung zu weiterführenden Informationen oder dem gesamten Artikel geschaffen werden.

Tipp: Das Logo und die Bannergrafik sollte man nicht verlinken, sondern in den Newsletter einbetten, da diese Bilder seltener unterdrückt werden. So können Leser den Newsletter-Versender besser identifizieren. Achten Sie aber darauf, nicht zu viele Bilder einzubetten, da dadurch die Größe der E-Mail stark zunimmt. Empfohlen wird eine maximale Größe von 150KB.

7. Rechtliche Aspekte

Drei Punkte sind hier wichtig. Erstens: Die Empfänger müssen dem Newsletter-Erhalt zugestimmt haben. Zweitens: Der Abmeldelink muss funktionieren. Und drittens: Das Impressum muss vollständig vorhanden sein.

8. Test

Testen, testen, testen… Dies sollte auf keinen Fall vergessen werden. Denn nichts ist peinlicher als ein fehlerhafter Newsletter. Ist die Mail erstmal versendet, kann man sie nicht mehr zurücknehmen. Deshalb vorher immer eine Testmail verschicken.

Weitere Informationen finden Sie unter diesem Link.

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