In diesem Beitrag erklärt die SEO Expertin Helen Pollitt von iStock, wie visuelle Inhalte gezielt in die Suchmaschinenoptimierung integriert werden können – und warum das entscheidend ist, um im Zeitalter generativer Suchoptimierung wettbewerbsfähig zu bleiben.
KI-Bilder können auf die gleiche Weise wie jedes andere Bild oder Video verwendet werden, um die Suchmaschinenoptimierung zu verbessern.
Künstliche Intelligenz (KI) verändert grundlegend die Art und Weise, wie B2B Unternehmen an SEO herangehen. Eine IONOS-Studie ergab, dass viele deutsche Unternehmer beginnen, mit KI für SEO zu experimentieren und die Technologie für die Erstellung von Inhalten und Marketingtaktiken wie Generative Engine Optimization (GEO) zu nutzen, um potenzielle Kunden zu gewinnen und Konversion zu steigern.
Die Ergebnisse einer aktuellen VisualGPS-Untersuchung von iStock zeigen beispielsweise, dass 60 Prozent der kleinen Unternehmen weltweit ihre visuellen Inhalte selbst produzieren oder beschaffen. Viele nutzen dafür generative KI, um unique Bilder zu erzeugen oder Stockbilder kostengünstig für das Marketing zu modifizieren.
Da sich immer mehr deutsche B2B Profis KI-Chatbots und generative Suchmaschinen (GSEs) zuwenden, etwa für Recherche oder Informationen, beginnt GEO, den Referral-Traffic auf Websites zu lenken. Das hilft KI-Tools dabei, relevante Webinhalte basierend auf ihren Eingabeaufforderungen (Prompt) zu identifizieren und den Nutzern anzuzeigen – ähnlich wie traditionelles SEO für Suchmaschinen wie Bing oder Google funktioniert.
Das Testen von KI-gestützten Strategien kann dazu beitragen, das Suchranking erheblich zu verbessern und den organischen Traffic zu steigern. Lassen Sie uns nun darauf schauen, wie das konkret in der B2B Kommunikation angewendet werden kann.
Wie man KI-Bilder für SEO nutzt
KI-Bilder können auf die gleiche Weise wie jedes andere Bild oder Video verwendet werden, um die Suchmaschinenoptimierung zu verbessern, und sie haben die gleiche Wirkung, wenn sie zur Aktualisierung alter Inhalte verwendet werden.
KI macht es Menschen leicht, visuelle Konzepte aus einem einfachen Prompt zu erstellen oder lizenzierte Stockbilder zu ändern, und bietet so eine schnelle und kostengünstige Möglichkeit, Inhalte zu personalisieren. Beginnen Sie damit, die Szene zu visualisieren, die Sie erstellen möchten, und bauen Sie dann die Eingabeaufforderung mit detaillierten und spezifischen Phrasen auf. Je aussagekräftiger der Prompt, desto besser die Ausgabe.
Generierte Bilder sollten in verschiedenen Größen gespeichert werden, damit sie für verschiedene Geräte und Formate optimiert werden können – Thumbnails, Mobile, Desktop und Social Media Medien. Wenn ein Hero-Bild auf der Website beispielsweise 500 px breit und 400 px hoch sein soll, vermeiden Sie die Verwendung eines größeren Bildes. Erstellen Sie stattdessen ein Bild, das genau diesen Abmessungen entspricht, um schnelle Ladezeiten der Webseite zu gewährleisten.
Traditionelle Bild-SEO-Techniken können sowohl auf KI-generierte als auch auf Stock-Visuals, einschließlich Videos, angewendet werden, um die Sichtbarkeit in traditionellen Suchmaschinen zu verbessern.
Beginnen Sie damit, Alt-Text mit klaren Beschreibungen und relevanten Schlüsselwörtern hinzuzufügen, um Suchmaschinen zu helfen, die Relevanz des Inhalts für den Suchbegriff zu verstehen. KI-Tools können diesen Prozess unterstützen, indem sie Keyword-Vorschläge bereitstellen und Alt-Text und Bildunterschriften generieren. Dies erleichtert die Optimierung visueller Assets für die Suche und Entdeckung.
Stellen Sie außerdem sicher, dass der Inhalt auf eine kleine Dateigröße komprimiert wird, ohne die Qualität zu beeinträchtigen. Verwenden Sie Formate, die von Suchmaschinen gelesen werden können, z. B. PNG, JPG, GIF, WebP oder AVIF (wird nur von Google unterstützt). Das Hinzufügen von detailliertem Schema-Markup hilft Suchmaschinen, den Dateityp, die Nutzungsrechte und die Anzeige des Bildes zu verstehen.
Da 86 Prozent der Deutschen wissen wollen, ob ein Bild mit KI generiert wurde, empfiehlt es sich, KI-Inhalte auf Ihrer Website deutlich zu kennzeichnen, insbesondere dort, wo Sie Personen in Bildern generieren. Dies kann durch Hinzufügen eines Symbols oder eines kurzen Textes erfolgen, der den Benutzern mitteilt, dass das Bild mithilfe von KI erstellt wurde.
Messung der Effektivität optimierter Visualisierungen
Als Nächstes ist es wichtig, zu testen, wie gut der optimierte Inhalt abschneidet, indem Sie den Traffic, das Engagement und die Conversion-Raten auf Ihrer Webseite messen. Dies hilft Ihnen zu verstehen, was funktioniert und wie Sie die Ergebnisse im Laufe der Zeit verbessern können.
Die Leistung von KI-Bildern kann auf die gleiche Weise wie bei Stockbildern oder Videos verfolgt werden. Erstellen Sie eine Seitengruppe oder ein Segment in Google Analytics (GA), um zu überprüfen, wie gut Webseiten mit KI-Bildern im Vergleich zu Seiten mit Stock-Inhalten abschneiden. Um die Benutzerinteraktion zu messen, probieren Sie A/B-Tests verschiedener Arten von KI-Bildern aus und fügen Sie Links in der Nähe des Bildes Ereignis-Tags hinzu, um zu sehen, wie Benutzer damit interagieren. Sie können auch Heatmaps und Verhaltensanalysetools wie Hotjar verwenden, um zu überwachen, wie Benutzer auf die visuellen Elemente auf Ihrer Website reagieren. GA kann auch verwendet werden, um Traffic-Daten von generativen Suchmaschinen zu analysieren. Diese Daten helfen dabei, sich ein Bild davon zu machen, welche Auswirkungen die generative Engine-Optimierung auf die Erhöhung der Online-Markensichtbarkeit Ihres Unternehmens mit KI-Chatbots hat.
Stand: 08.12.2025
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Warum Tests und Learnings so entscheidend sind
Visuelle Inhalte sind seit langem ein wichtiges strategisches Asset für SEO. Wer Bildmaterial – ob Stock oder KI-generiert – gezielt Ladegeschwindigkeit, Relevanz und Auffindbarkeit optimiert, verbessert die Nutzererfahrung, die Sichtbarkeit und das Ranking in Suchmaschinen wie auch auf neuen KI-Plattformen. Und so heben Sie in einer wettbewerbsintensiven digitalen Landschaft ab. Die Einbeziehung strukturierter Daten, einzigartiger visueller Elemente und schnell ladender Ansichten ist ein entscheidender Schritt zum Aufbau einer suchmaschinenfreundlichen Website, die das richtige Publikum anzieht und konvertiert.
*Helen Pollitt ist Director of SEO und ist für die Überwachung und Entwicklung der SEO-Strategie weltweit für Getty Images und iStock verantwortlich.