Steffen Heym – web4business

Erst das Kerngeschäft, dann die Trends

| Redakteur: Georgina Bott

Steffen Heym ist Geschäftsführer der web4business – Digitale Service Agentur GmbH.
Steffen Heym ist Geschäftsführer der web4business – Digitale Service Agentur GmbH. (Bild: web4business)

Er studierte Marketing und International Business in Berlin und London. Schon während seines Studiums war er im Marketing namhafter und internationaler Unternehmen tätig. Jetzt ist Steffen Heym Geschäftsführer der Digitalen Service Agentur web4business. Das sind seine B2B Marketing Trends.

Ärmel hoch und digitalisieren, bevor die virtuelle Realität entdeckt wird

Egal in welcher Branche: Am Jahresende reden alle über Trends. Kein Wunder, schließlich entwickeln sich die technologischen Möglichkeiten in einem enormen Tempo. Wo gestern noch Vergleichsportale angesagt waren, sind heute künstliche Intelligenz, Machine Learning und Virtual Reality das nächste große Ding. Und es stimmt, für Unternehmen aller Branchen bieten diese Entwicklungen große Chancen.

Nicht alles was technisch möglich ist...

So profitiert etwa die Finanzbranche ganz enorm von künstlicher Intelligenz und Machine Learning. Längst lässt sich nicht mehr nur die Buchhaltung automatisieren oder die Steuererklärung weitestgehend digital erledigen. Neue Technologien machen Maschinen zu Anlageberatern, erstellen hochgradig individualisierte Finanzangebote und ermöglichen Services, die das Angebot einer klassischen Bank weit übersteigen.

Ein ähnliches Bild zeigt sich im Handel. Kaum eine Branche hat sich in den letzten 20 Jahren so eindrucksvoll entwickelt. Wo gestern noch beim Schuhhändler des Vertrauens für die ganze Familie eingekauft wurde, wird heute online bestellt. Waren Bestellungen zu Anfang oft noch ein Glücksspiel, sorgen moderne Technologien heute für ein fast vollwertiges Einkaufserlebnis. Intelligente Maschinen kennen Konfektions- und Schuhgröße, berechnen, wie der ideale Laufschuh sitzen muss, und wissen, was dem Verbraucher gefällt und was er braucht, bevor er es selber weiß. In virtuellen Umkleidekabinen können von der neuen Frisur über die passende Brille bis zum Wunsch-Outfit Dinge nach Herzenslust aus- und anprobiert werden. Ganz ähnlich läuft es in den Bereichen Technik oder Hobby. Längst können auch Medikamente und frische Lebensmittel bequem online bestellt werden, Tag und Nacht, vom heimischen Sofa oder aus dem Büro.

...ist für jeden Marktteilnehmer das Richtige.

Wenngleich viele Branchen von den Entwicklungen im Markt und den technologischen Möglichkeiten profitieren, schaut ein alles andere als kleiner Teil der Wirtschaft in die Röhre. Für Marktriesen wie Amazon, Zalando oder Google ist es nicht nur selbstverständlich, sondern auch vollkommen natürlich, auf neue Technologien zu setzen. Sie haben die entsprechenden Strukturen und Ressourcen, sind gewachsen und entwickeln sich entsprechend weiter.

Das Nachsehen hat Deutschlands wirtschaftliches Rückgrat: Kleine und mittelständische Unternehmen (KMU). Diese Unternehmen machen hierzulande nicht nur rund 99,6 % aller umsatzsteuerpflichtigen Unternehmen aus, in denen knapp 59,2 % aller sozialversicherungspflichtig Beschäftigten angestellt sind, es werden auch rund 35,5 % aller Umsätze in diesen Unternehmen erwirtschaftet. Und dennoch profitieren KMU bisher kaum bis gar nicht vom technologischen Fortschritt. Im Gegenteil: Reihenweise kapituliert man hier vor scheinbar unübersehbaren Themen wie Digitalisierung.

Hier ist man weit weg von virtueller Realität oder künstlicher Intelligenz. Oft sind selbst elektronische Rechnungen oder digitale Archive noch ferne Zukunftsmusik. Vor diesem Hintergrund ist es also völlig nachvollziehbar, dass Unternehmer sprichwörtlich zusammenzucken, will man sie mit automatisierten Marketingmaßnahmen oder Chat Bots beglücken. Der Trend, der hier auf dem Zettel steht, heißt anfangen, anfangen und nochmals anfangen.

Drei Trends für 2018

Aufklärung
Wer Dinge anpacken soll, muss sie verstehen. Er muss ihren Wert begreifen. Technologischer Fortschritt bedeutet hier in erster Linie Arbeitserleichterung und Bequemlichkeit für den Anwender. Ob es nun der Unternehmer, der Kunde oder der Lieferant ist: Der Mehrwert ist für alle Beteiligten da. Für KMU muss 2018 dazu Aufklärungsarbeit geleistet werden.

Umsetzung
Wer als Kind Fahrrad fahren lernt, fängt nicht auf dem Rennrad an zu üben. Das Thema Digitalisierung muss auf einem soliden Fundament stehen, dass den individuellen Bedürfnissen jedes einzelnen Unternehmens gerecht wird. Ob Frisörsalon oder Architekturbüro, ob Anwaltskanzlei oder Malerbetrieb: Der erste Schritt in eine digitale Zukunft ist die Unternehmenswebsite. Hier reicht es aber nicht, irgendeine Webseite zu haben. Sie muss gleichzeitig Drehscheibe und Anlaufpunkt, Arbeitserleichterung und Handelsplattform sein. Nur so ist sie eine Bereicherung und kann eine stabile Basis für jede zukünftige Geschäftsentwicklung bilden.

Individualisierung
Das A und O bei der Umsetzung von technologischen Möglichkeiten ist, keinen One-Size-Fits-All-Ansatz zu suchen. Das Zauberwort ist Individualität: Was will der Unternehmer erreichen? Welche Bedürfnisse haben Kunden und Lieferanten? Wer individuelle Lösungen im Gepäck hat, wird nicht nur erfolgreich verkaufen, sondern legt den Grundstein für eine digitale Zukunft, in der technologische Trends keine Wunschträume mehr sind, sondern zum wirtschaftlichen Erfolg beitragen.

Über web4business

Als Full-Service-Anbieter stellt die web4business – Digitale Service Agentur GmbH seinen Kunden passende Inhalte sowie Applikationen rund um die Erstellung einer Unternehmenswebseite, inklusive Beratung und Service, zur Verfügung. Hinzu kommt Online Marketing und ein Premium Kundendienst. Das web4business Angebot basiert auf jahrelanger Erfahrung aus der Arbeit mit Verbänden, Innungen, Herstellern und unterschiedlichen Dienstleistern aus allen Branchen. Hochwertige Brancheninhalte und Bildwelten, individuelle Textvorschläge, passende Partnerangebote und zahlreiche Add-ons bilden gemeinsam mit der vielfach ausgezeichneten Technologie eine individuelle und skalierbare Lösung zur Erstellung, Pflege und dem Hosting von responsiven Webseiten. Mehrere Tausend deutsche Mittelständler sind mit web4business bereits erfolgreich online. Weltweit nutzen 3 Millionen Anwender die Technologie. web4business ist eine 100-prozentige Tochterfirma der Kölner Content Management AG.

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