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6. Namens-Varianten berücksichtigen
Die Wahl des richtigen Markennamens ist eine wichtige Entscheidung. Unternehmen sollten sich dabei alle Optionen offen halten. Am besten stellt man am Anfang des Prozesses eine Reihe von Kandidaten auf, die in Frage kommen. Sie alle werden auf ihre Verfügbarkeit hin überprüft. Wenn die Zeit drängt, kann man die Überprüfung für die verschiedenen Varianten auf verschiedenen Märkten auch parallel durchführen. Anschließend wählt das Unternehmen unter den noch schützbaren Namen den Wunschkandidaten aus. Im Idealfall plant man zudem etwas Zeit für zusätzliche Markenrecherchen ein.
7. Beim Zoll registrieren
Für einen effektiven Markenschutz ist eine Zusammenarbeit mit dem Zoll in den relevanten Regionen entscheidend. Markeneigner sollten ihre Marken beim Zoll registrieren. Nur so können die Verantwortlichen gefälschte Produkte an der Grenze abfangen und die Marke im Auge behalten

8. Online-Kanäle überwachen
In der digitalen Welt ist es extrem wichtig, Markenschutz auch im Internet durchzusetzen. Das betrifft vor allem die Anmeldung von Domain-Namen und die Nutzung von Social-Media-Namen, die mit einer Marke in Verbindung stehen. Um Missbrauch zu vermeiden, sollten Unternehmen neue Domain-Registrierungen überprüfen und stets im Auge behalten, was mit ihrer Marke auf Social-Media-Plattformen passiert. Dafür gibt es zum Beispiel automatisierte Monitoring-Tools.
9. Markenschutz in Partner-Verträge aufnehmen
Auch bei allen Partner-Vereinbarungen muss Markenschutz festgeschrieben sein. Alles geistige Eigentum sollte Besitz des Unternehmens bleiben. Die Nutzung der Marke sollte kontinuierlich überprüft werden. Auch was im Falle einer Trennung der Partner mit der Marke passiert, sollte vertraglich geregelt sein.
10. Die Marke im Auge behalten und Rechte durchsetzen
Die Registrierung einer Marke ist lediglich der erste Schritt – Markenschutz dagegen durchzusetzen ein anhaltender Prozess. Eine proaktive Überwachung der Marke ist essenziell, um Konflikte und Missbrauch frühzeitig zu erkennen und so schnell wie möglich darauf zu reagieren. Wer konsequent vorgeht, setzt klare Signale, dass er es ernst damit meint, seine Marke zu schützen und seine Rechte zu verteidigen.
„Wer heute eine Marke lancieren möchte, steht vor neuen Herausforderungen. Längst reicht es nicht mehr aus, ihre Verfügbarkeit nur auf dem Heimatparkt zu prüfen“, erklärt Rob Davey von Thomson Compumark. „Im Rahmen der Digitalisierung und Globalisierung hat sich die Welt verändert. Wer die neuen Gefahren versteht und sich an Best Practices für die Markenüberprüfung orientiert, kann Risiken minimieren und starke Marken aufbauen und schützen“.
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