Innovativ, agil, zukunftsfähig – das ist Headless. Erfahren Sie, wie Headless Content Management Systeme Ihre digitale Transformation vorantreiben. Hier sind vier Gründe, warum Unternehmen auf Headless setzen sollten und wie sie digitale Herausforderungen meistern.
4 Gründe für eine CMS Strategie auf Headless-Basis.
Headless boomt. Einer Studie von Optimzely zufolge wenden fast zwei Drittel der befragten Unternehmen tatsächlich eine Headless Strategie an. Die stetig steigende Aufmerksamkeit ist vor allem beim Headless Content Management nicht mehr zu übersehen. Aber: Wie bei jeder Innovation ist es auch bei Headless zwingend notwendig zu verstehen, welche Anforderungen Unternehmen bei der Digitalisierung ihres Geschäftsmodells zu bewältigen haben und inwieweit Headless in der Lage ist, diese zu meistern.
In diesem Zusammenhang müssen sich Unternehmen die Frage stellen: „Welche Vorteile erwarten wir im Rahmen der Digitalisierung von der Umstellung auf Headless?“ Vier Gründe, warum Unternehmen ein Headless CMS einsetzen sollten und wie sie digitale Lücken schließen.
Grund 1: Zukunftsfähigkeit
Anpassungsfähigkeit ist eine Grundvoraussetzung für den Erfolg eines jeden Geschäftsmodells. Systeme, die ohne großen Aufwand ersetzt oder neu zusammengestellt werden können, sind insbesondere im Hinblick auf die Zukunft eine Ideallösung. Ein Headless CMS minimiert dabei den Verantwortungsbereich des CMS Anbieters. Gleichzeitig verleiht es unternehmensseitig maximale Freiheit.
Hauptgrund dafür: die für Headless-Strukturen charakteristische Entkoppelung von Backend und Frontend. Auf diese Weise können beide Teile unabhängig voneinander konfiguriert, ersetzt oder erneuert werden. So lassen sich in einer Headless-Architektur verschiedene Frontend-Frameworks wie Vue.js, React oder Bootstrap einsetzen und bei einem bevorzugten Frontend-Hosting-Anbieter separat betreiben beziehungsweise eigene Microservices erstellen und bei einem Cloud-Anbieter der Wahl hosten. Wenn sich die Anforderungen ändern – und das werden sie – bietet Headless die Freiheit, diese Komponenten unabhängig voneinander zu aktualisieren. Das verleiht Unternehmen eine bis dato ungeahnte Agilität und macht sie gewissermaßen Future-Proofed.
Grund 2: Ein einziger Content Hub für multiple Kanäle
Unternehmen, die über mehrere Websites oder Kanäle wie mobile Apps, Kioske oder Landingpages verfügen, können durch Headless alle Inhalte in einem einzigen Content Hub konsolidieren. Sie profitieren dabei von einem holistischen Gesamtkonzept. Im Zentrum dabei: Eine Datenbank.
Wie das in der Praxis aussieht, zeigt das Beispiel eines bekannten dänischen Finanzunternehmens:
Im Zuge des Wachstums vor allem im Onlinebanking-Bereich benötigte das Unternehmen eine effektivere Methode zur Erstellung von mehr markenkonformen Websites. Die Großbank nutzte ein Headless CMS, um einen Content Hub zu erstellen und damit die gesamte digitale Erfahrung ihrer Kunden zu verändern. Mittlerweile werden rund 100 Websites und Landingpages damit bespielt. Aber nicht nur das: Der Content Hub sammelt auch wertvolle Daten von diesen Websites, um Leads zu verfolgen und Kunden besser zu verstehen.
Und: Ein Headless CMS bietet die Möglichkeit, offene APIs in verschiedenen Formen zu erstellen und diese schnell mit verschiedenen Websites und Apps zu verknüpfen. Ein weiteres Plus: Mehrsprachigkeit. Für diese und ähnlich komplexe betriebliche Anforderungen eignet sich ein Headless CMS besonders gut. Es bietet eine zentrale Lösung für ein optimiertes Content Management und zeichnet sich durch eine unendliche Skalierbarkeit der Ausgabekanäle aus.
Das Finanzinstitut in Dänemark konnte nach der Umstellung enorme Zeit- und Kosteneinsparungen verzeichnen. Die Anzahl der Kundensitzungen stieg um 56 Prozent und die Anzahl der Leads, die in Opportunities umgewandelt werden konnten, um 61 Prozent. Ähnliche Ergebnisse zeigen sich auch bei der Bank of Norway und dem Schuhhersteller Birkenstock, die ebenfalls auf vergleichbare Headless Systeme setzen.
In einem traditionellen CMS sind Frontend- und Backend-Code oft miteinander verbunden. Das beeinflusst und erschwert oftmals die tägliche Arbeit der Entwickler, Web-Designer oder Redakteure und erzeugt eine extreme interne Abhängigkeit. Dadurch verlangsamen sich Arbeitsprozesse. Nicht so bei einer Headless Architektur. Sie versetzt Entwicklungsteams in die Lage, ungestört und getrennt voneinander zu arbeiten. Das maximiert die Prozesseffizienz sowie die Qualität der erzielten Ergebnisse.
Grund 4: Anwendungen mit viel Traffic
Kanäle, auf denen vergleichsweise viel Taffic, Conversions oder Transaktionen stattfinden – zum Beispiel Marktplätze, Newsseiten, Apps, Online Shops oder E-Commerce Websites – , zeichnen sich oftmals durch einen hohen Grad an Besucher-Engagement aus. Das resultiert gleichzeitig in hohen Anforderungen an die Interaktivität. Dafür ist eine Headles -Lösung geradezu eine ideale Wahl. Sie ermöglicht es, Frontend- und Backend-Teams schneller zu arbeiten. Die Pflege beider Komponenten außerhalb des Headless CMS, wie in den vorherigen Punkten beschrieben, gewährleistet dabei einen hocheffizienten Entwicklungsprozess, wenn etwa Softwareingenieure an einzelnen CMS Elementen arbeiten müssen.
Stand: 08.12.2025
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Allerdings erfordert die Einführung einer solchen Struktur einen hohen Aufwand. So geht es bei der Entwicklung einer App nicht nur um das Speichern von Text beziehungsweise das Anzeigen von Werbung. Ausschlaggebend für eine gute App sind ebenfalls zusätzliche Elemente wie eine Search- und Preview-Funktion, Personalisierung, Formulare, Hosting, Content Delivery Networks (CDN), die Erstellung von Webseiten, spezielle Landingpages und vieles mehr.
Vor diesem Hintergrund sind Verträge mit mehreren Service Providern erforderlich. Das heißt: Unternehmen haben unterschiedlichste Service Level Agreements (SLAs) zu managen, die sie außerdem in ihre Headless Architektur aufnehmen müssen. Aber Achtung: Bei einfachen Marketing Websites oder mobilen Apps mit einem vergleichsweise einfach strukturierten Anforderungsprofil kann es also sein, dass Headless auch zu viel des Guten ist.
Damit Unternehmen von der vollen Headless Flexibilität vollständig profitieren, sollten sie vor dem Go-Live keinesfalls auf eine sorgfältige Planung, belastbares Know-how und ein profundes Verständnis der Anforderungen verzichten. In diesem Prozess sollten sie auf keinen Fall ihre Mitarbeiter außen vor lassen. Gerade Entwickler forcieren oft Headless Strukturen, um in deren Kontext von einer erhöhten Flexibilität in Gestalt von Standardtechnologien wie etwa APIs und Microservices zu profitieren.
Demgegenüber wünschen sich Marketer, Content Manager, Web-Designer oder Redakteure ein CMS, das sich mit minimalem Aufwand in deren kreativen Prozesse integrieren lässt. Sie präferieren gerne Drag-and-Drop-Editoren mit WYSIWYG-Funktionen. Das erleichtert wiederum deren Arbeit.
Diese verschiedenen CMS-Anforderungen führen oftmals zu Konflikten, wie die Erfahrung gezeigt hat. Um dies zu vermeiden, ist vor, während und nach der Implementierung ein professionelles Projektmanagement erforderlich, das diese Phasen begleitet und moderiert. Dann haben Entwickler wie Kreative im Falle von Konflikten sehr gute Chancen, sich zu eigen und sicherzustellen, dass sie sich in ihrer täglichen Arbeit nicht gegenseitig beeinträchtigen. Das erfordert aber auch eine offene, klare und eindeutige Kommunikation gegenüber der Belegschaft, die keine Zweifel offenlässt. Dazu zählt selbstverständlich auch die sachliche Information über die Vorteile einer Headless-Lösung. Denn durch ein Headless CMS optimieren sich nicht nur Publishing Prozesse, es erweist sich zweifellos als schneller, kostengünstiger und besser als bestehende Alternativen.
*Mårten Bokedal ist EMEA Solutions Strategy Director bei Optimizely.