Marketing Automation Maximale Kundenbindung durch KI – von der Neudefinition des CRM

Ein Gastbeitrag von Marvin Flenche* 2 min Lesedauer

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Customer Relation Management Systeme (CRM) werden dank der Künstlichen Intelligenz (KI) zu aktiven Lernwerkzeugen. Diese können Vorhersagen treffen und einzigartige Kundenbedürfnisse erfüllen, die vorher so nicht denkbar waren.

Alles neu – KI verändert die Wege des Customer Relationship Managements (CRM).(Bild:  frei lizenziert / Unsplash)
Alles neu – KI verändert die Wege des Customer Relationship Managements (CRM).
(Bild: frei lizenziert / Unsplash)

Das Kundenbeziehungsmanagement, kurz CRM, steht vor einem tiefgreifenden Wandel. Die Integration von künstlicher Intelligenz wird in Zukunft neue Möglichkeiten eröffnen. Die Technologie verspricht, CRM, das bisher oft als reine Datenverwaltung gesehen wird, zu einem mächtigen Werkzeug zu machen.

In Kombination mit KI bietet es Unternehmen nicht nur die Möglichkeit, tiefe Einblicke in das Kundenverhalten zu gewinnen, sondern auch personalisierte Kundenerlebnisse zu schaffen.

Die Kundenzufriedenheit profitiert enorm von beschleunigten Servicezeiten

Künstliche Intelligenz macht jedes CRM System deutlich effizienter. Viele Unternehmen können dadurch ihre Servicezeiten massiv verkürzen. Die Kundenzufriedenheit steigt dadurch nachhaltig, was sich am Beispiel einer Beschwerde verdeutlichen lässt:

Ist ein Kunde mit der erhaltenen Dienstleistung oder einem Produkt unzufrieden, nimmt er Kontakt mit dem Unternehmen auf. Eine solche E-Mail kann nun mit Hilfe von KI nach bestimmten Wörtern durchsucht werden.

Weisen diese auf eine Beschwerde hin, erkennt das System dies sofort. Die KI leitet die Nachricht an das CRM weiter. Schon kann eine beschwichtigende Antwort automatisiert verschickt werden. Das kommt beim Kunden gut an. Er ist positiv überrascht, dass er so schnell eine Antwort auf seine Beschwerde erhält. Wenn sich dann nach einigen Tagen ein Mitarbeiter persönlich bei ihm meldet, überträgt sich diese Zufriedenheit auf das Gespräch.

Besonders relevante Kontakte können einfach bestimmt werden

Ein KI-gestütztes CRM System erleichtert es Unternehmen zudem, ihre relevantesten Kontakte zu identifizieren. So können mit weniger Aufwand deutlich mehr Abschlüsse erzielt werden: In Spitzenzeiten generieren viele Unternehmen 10.000 und mehr Leads pro Tag.

Ihr Vertrieb kann aber nur eine bestimmte Anzahl davon telefonisch bearbeiten. Sind beispielsweise 500 Anrufe pro Tag möglich, müsste das Team jeden Kontakt alle 20 Tage anrufen. Diese Vorgehensweise ist jedoch suboptimal und wenig lukrativ. Schließlich befinden sich unter den 10.000 Kontakten potenzielle Kunden mit einer höheren Abschlusswahrscheinlichkeit.

Setzen Unternehmen stattdessen ein KI-gestütztes CRM ein, können sie ihre Leads in einer Liste sammeln und nach bestimmten Gemeinsamkeiten qualifizieren. So ist es beispielsweise möglich, die vorhandenen Kontakte nach Unternehmensform, Unternehmensgröße oder Branche zu klassifizieren.

Gleichzeitig können die Leads bereits beim Eingang klassifiziert werden, was die Abschlusswahrscheinlichkeit zusätzlich erhöht. Aus den vorhandenen Informationen filtert die KI dann die relevantesten Leads heraus. Diese können dann vom Vertrieb priorisiert und zeitnah angerufen werden, um den Umsatz effizient zu steigern.

Fazit: Gut gepflegte Daten für ein optimiertes Käufererlebnis

Akribisch eingepflegte Informationen sind die Basis eines guten CRM Systems. Daher benötigen Firmen auch weiterhin eine solide Datengrundlage, um ihre Einnahmen nebst der Kundenzufriedenheit zu erhöhen. Selbst die leistungsstärkste KI kann die sorgsame Ablage in die Notizfelder also nicht ersetzen. Das müssen Unternehmen beachten, die ihre Prozesse mithilfe der Künstlichen Intelligenz neu definieren möchten: Eine tragfähige Datengrundlage bleibt für sie auch in Zukunft unverzichtbar. Können sie diese jedoch gewährleisten, heben sie ihre Kundenzufriedenheit und den Umsatz dank CRM System dauerhaft auf die nächste Stufe.

*Marvin Flenche ist der Gründer und Geschäftsführer der A&M Sales Solutions GmbH und umsatz.io.

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