Aktuelle Studie Neue Erkenntnisse aus dem E-Mail-Marketing

Quelle: Pressemitteilung von Inxmail 4 min Lesedauer

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Eine aktuelle Studie aus dem Bereich E-Mail-Marketing zeigt, welche Kennzahlen wirklich aussagekräftig sind und ermöglicht einen belastbaren Performance-Vergleich. Auch welche Rolle eine gewisse Apple Sicherheitsfunktion dabei spielt und welche Versanduhrzeit aktuell die Vielversprechendste ist, erfahren Sie in der Untersuchung.

Die Datenbasis des Inxmail E-Mail-Marketing-Benchmark 2024 bilden circa 4,3 Milliarden anonymisierte E-Mails aus 297.600 Mailings, die über die Inxmail E-Mail-Marketing-Plattform versendet wurden.(Bild:  frei lizenziert / Unsplash)
Die Datenbasis des Inxmail E-Mail-Marketing-Benchmark 2024 bilden circa 4,3 Milliarden anonymisierte E-Mails aus 297.600 Mailings, die über die Inxmail E-Mail-Marketing-Plattform versendet wurden.
(Bild: frei lizenziert / Unsplash)

Der E-Mail-Marketing-Benchmark 2024 von Inxmail liefert auch in diesem Jahr Auswertungen der wichtigsten Newsletter-Kennzahlen wie Versandfrequenz, Öffnungs-, Klickrate und effektiver Klickrate. Zudem geht der Benchmark auf Merkmale zur Verteilerqualität anhand der Bounce Rate ein. Untersucht wurden insgesamt 15 Branchen, die Zielgruppenunterschiede zwischen B2B und B2C sowie verschiedenen Zeit- und Versandfaktoren. Die Studie liefert B2B Marketern wichtige Erkenntnisse über die Wirksamkeit ihrer Kampagnen und ermöglicht ihnen, sich mit ihren Wettbewerbern zu vergleichen.

Apple-Sicherheitsfunktion hat die Öffnungsrate nachhaltig verändert

Laut des Inxmail E-Mail-Marketing-Benchmarks 2024 wurde knapp ein Viertel der untersuchten Mailings geöffnet (23,3 Prozent). Bis 2021 lag die Kennzahl noch bei einem Wert um 30 Prozent. Es wird deutlich, dass die Einführung der Apple Funktion „Mail Privacy Protection“ (AMPP) im September 2021 die Öffnungsrate nachhaltig verändert hat. Dadurch verliert die Kennzahl ihre Relevanz, insbesondere wenn viele Apple-Mail-Adressen im Verteiler sind. Dies ist in der Regel hauptsächlich im B2C Segment der Fall.

Die Branchen mit den besten KPIs

Im Branchenvergleich erreichten Tourismus und Kultur trotz eines überdurchschnittlich hohen Werbedrucks von sieben Mailings pro Monat die besten Ergebnisse. Beide Branchen erzielten doppelt so hohe Öffnungsraten (Tourismus 47,7 Prozent, Kultur 43,0 Prozent) wie der Durchschnitt (23,3 Prozent). Bei den Klickraten erreichten die Branchen sogar mehr als viermal so hohe Werte wie der Durchschnitt (Kultur 15,8 Prozent, Tourismus 14,2 Prozent, Gesamt 3,5 Prozent). Gleichzeitig ließen die niedrigen Bounce Rates (Kultur 0,3 Prozent, Tourismus 0,4 Prozent, Gesamt 0,5 Prozent) auf eine sehr gute Adressqualität schließen.

B2B Check: Was die Branche von Kultur und Tourismus lernen kann

Zunächst einmal ist wichtig zu verstehen, dass in der Studie insgesamt weniger B2B als B2C E-Mail Kampagnen betrachtet wurden. Daher muss das hohe Ergebnis von Kultur und Tourismus im Verhältnis gesehen werden. Was das B2B allerdings auf jeden Fall mitnehmen kann, ist dass beide Themenfelder eine hohe Relevanz und Diversität des Contents aufweisen. Das mag in diesen Fällen der Natur der Sache geschuldet sein, kann aber auch für komplexe industrielle Zusammenhänge ein Hinweis sein: Relevanz is key! Finden Sie Content, der für Ihre Zielgruppe relevant ist, um diesen im Rahmen eines Newsletters anzubieten. Content allein reicht nicht mehr aus – der Mehrwert entscheidet.

Ungewöhnliche Versandzeiten können sich auszahlen

Die Ergebnisse der Studie zeigen einmal mehr, dass ungewöhnliche Versandzeiten für besonders gute Kennzahlen sorgen können: Laut des Inxmail E-Mail-Marketing-Benchmarks 2024 wurden Mailings, die donnerstags zwischen 21 und 24 Uhr versendet, wurden am häufigsten geöffnet (33,7 Prozent).

Im B2B Segment erreichten Mailings, die am Wochenende zwischen 3 und 6 Uhr versendet wurden, Klickraten von rund 25 Prozent – mehr als sieben Mal so hoch wie der Durchschnitt. Hier ist zu beachten, dass der Anteil der versendeten Mailings sehr gering war. Inxmail CEO Peter Ziras warnt: „Die Kennzahlen können je nach Zielgruppe, Branche und Kontext variieren und sollten deshalb nie pauschal betrachtet werden. Der Erfolg ist außerdem stark von der Zustellbarkeit abhängig. Marketer können nur erfolgreich sein, wenn ihre E-Mails zuverlässig im Posteingang zugestellt werden, anstatt im Spam-Ordner zu landen.“

Zur Bewertung ihres Kampagnenerfolgs sollten Marketer immer verschiedene Betrachtungsweisen einnehmen und sich nicht von Einzelaussagen blenden lassen. „Deshalb liefert unser E-Mail-Marketing-Benchmark detaillierte Auswertungen mit rund 40 Diagramme und basiert auf einer validen Datengrundlage“, ergänzt Ziras.

Datenbasis und Methode

Die Datenbasis des Inxmail E-Mail-Marketing-Benchmark 2024 bilden circa 4,3 Milliarden anonymisierte E-Mails aus 297.600 Mailings, die über die Inxmail E-Mail-Marketing-Plattform versendet wurden. Insgesamt wurden für den E-Mail-Marketing-Benchmark 2024 anonymisierte Daten von 1.061 Versender analysiert. Die knappe Mehrheit (55,9 Prozent) kamen aus dem B2B-Segment. 44,1 Prozent wurden von Versender an das B2C Segment geschickt.

Obwohl mehr B2B Unternehmen in der Stichprobe des Inxmail E-Mail-Marketing-Benchmarks 2024 waren, ging nur etwa ein Viertel der Mailings von ihnen aus (28,2 Prozent). Knapp drei Viertel (71,8 Prozent) der Mailings gingen an das B2C-Segment. Mit 86,8 Prozent wurden die meisten E-Mails an das B2C Segment verschickt. 13,2 Prozent der E-Mails stammen von B2B Unternehmen.

Berücksichtigt wurden ausschließlich Mailings mit den Zielmärkten Deutschland, Österreich und Schweiz. Die analysierten E-Mails wurden zwischen dem 1. Januar und 31. Dezember 2023 über die Inxmail E-Mail-Marketing-Plattform verschickt.

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