Lead Management Summit 2018

Positionierung des Marketings – vom Wasserträger zum Spielemacher

| Autor: Georgina Bott

In ihrem Vortrag auf dem Lead Management Summit 2018 erklärte Andrea Jochum wieso sich das Marketing neu im Unternehmen positionieren sollte.
In ihrem Vortrag auf dem Lead Management Summit 2018 erklärte Andrea Jochum wieso sich das Marketing neu im Unternehmen positionieren sollte. (Bild: Vogel Communications Group © Stefan Bausewein)

Eine wichtige Voraussetzung, um das Lead Management voranzubringen, ist die Stellung des Marketings im Unternehmen. Wie das Marketing bei von Rundstedt & Partner vom Wasserträger zum Spielemacher wurde, zeigte Andrea Jochum auf dem Lead Management Summit 2018. Hier geht's zum Video des Vortrags.

In vielen Unternehmen zählt die Marketingabteilung als Zuarbeiter für die anderen Abteilungen. Aber gerade im Lead Management Prozess ist das ein großes Hindernis. „Lead Management setzt voraus, dass man Prozesse neu aufwirbelt – als Broschüren-Ersteller funktioniert das nicht!“ Mit dieser Botschaft hat Andrea Jochum bei von Rundstedt & Partner ihre Marketing-Abteilung neu aufgestellt. In ihrem Vortrag auf dem Lead Management Summit 2018 gab sie den Teilnehmern fünf Keylearnings für den Weg „Vom Wasserträger zum Spielmacher“ mit.

Der wichtigste Punkt ist laut Jochum, eine Vision im Team zu entwickeln. Diese Vision sollte allen Handlungen und Strategien zu Grunde liegen. Fundament dieser Strategie seien die Stärken des Teams. Diese sollten bewusst gemacht und vor allem auch kommuniziert werden. Auf Basis der Stärken konnte sie in ihrem Team ganz neue Profile für die einzelnen Mitarbeiter entwickeln und diese gezielt einsetzen. Auch im Austausch mit Stakeholdern aus dem Unternehmen sieht die Referentin einen wichtigen Punkt auf dem Weg zur Neu-Positionierung. Das erfordere zwar viel Zeit und Einsatz, fördere aber das proaktive Handeln. Eine weitere Stärke im Marketing sollte das Zuhören sein, denn nur so könnten neue Strategien und Kampagnen passgenau entwickelt werden. „Das Problem liegt nicht darin, dass uns keiner zuhört, sondern dass wir zu wenig zuhören“, klärte Andrea Jochum die Teilnehmer auf. Im letzten Schritt sollte das Marketing eine coachende Haltung einnehmen. So können Kampagnen und Kommunikationsanlässe aus anderen Abteilungen beispielsweise immer auf Ziele und Zielgruppen abgefragt werden. Wie das konkret aussieht, sehen Sie im Video vom Vortrag:

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