Tipps für die Weihnachtssaison So erreichen Unternehmen ihre Kunden im Weihnachtstrubel

Redakteur: Fiona Gaubitz

Vor Weihnachten stellen sich viele Marketer die Frage, wie sie zum Jahresende ihre Kunden ansprechen sollen. Wie hebe ich mich aus der Masse hervor? Und was ist zu tun, wenn E-Mails gar nicht erst ankommen? Hier erfahren Sie, wie Sie ihre Kunden während den Festtagen erreichen.

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Weihnachten ist traditionell die Zeit für Marketer, um Kunden anzusprechen und somit ihre Verkaufsziele zu erreichen.
Weihnachten ist traditionell die Zeit für Marketer, um Kunden anzusprechen und somit ihre Verkaufsziele zu erreichen.
(Bild: gemeinfrei / Pexels )

Nicht nur das wo, sondern auch das wie unterscheidet sich dieses Jahr von bisherigen Jahren. 2020 verlagert sich die Kommunikation vom Offline- in den Online-Bereich. Deswegen ist es umso wichtiger, dass Marken mit ihren Kunden in Kontakt bleiben. Laut der Selligent Consumer Survey bevorzugen die meisten Kunden die Kommunikation via E-Mail.

Bei E-Mail-Kampagnen gilt: Content is King

Nur spannende Inhalte können Konsumenten überzeugen ‒ doch was tun, wenn wir schon daran scheitern, unseren Content beim Konsumenten abzuliefern? Die Consumer Survey hat gezeigt, dass 39 Prozent der Kunden einen Newsletter abbestellen. Der Grund: Sie erhalten generell zu viele E-Mails. Gerade während der Feiertage werden die Menschen mit einer riesigen Menge an Marketing-Mailings bombardiert. Das ist nicht nur nervig, sondern auch eine technische Gefahr: Posteingänge werden blockiert, Mail-Provider können Spam-Alarme auslösen.

Werden Sie nicht zum Spammer

Klar: Weihnachtsspecials verleiten dazu, gleich mehrere E-Mail-Kampagnen zu starten. Aber Marketing-Mailings sollten nicht zu häufig verschickt werden ‒ sonst ist der Klick auf die Spam-Taste vorprogrammiert. Die Umfrage ergab, dass die meisten Konsumenten ein wöchentliches Mail oder ein bis zwei Mails pro Woche tolerieren. Also lieber den Inhalt der Mailings optimieren und weiter personalisieren, damit mehrere Aktionen übersichtlich und attraktiv dargestellt werden können.

Außerdem: Vermeiden Sie kritische Änderungen direkt vor den Festtagen. Umbauten sollten mindestens zwei Monate vorher durchgeführt werden. Prüfen Sie Ihre Domains und E-Mail-Infrastruktur vor der Kampagne, um sicherzugehen, dass sich keine Fehlfunktionen eingeschlichen haben.

Machen Sie sich mit Ihren Kunden vertraut

Mailings richten sich an Menschen. Sie müssen persönlich sein und relevante Inhalte enthalten oder im aktuellen Kontext stehen. Links mit attraktiven Angeboten und klaren Handlungsaufforderungen bieten einen Mehrwert für den Kunden und erhöhen das Engagement. Und was bei Infrastruktur-Änderungen gilt, gilt auch beim Layout: Diese sollten nie direkt vor wichtigen Verkaufszeiträumen gemacht werden, da der Kunde im schlimmsten Fall die Marke nicht sofort erkennt und die Mailings nicht geöffnet werden.

Zum Jahresende inaktive Kontakte anschreiben? Klingt gut, ist aber nicht zu empfehlen. Sprechen Sie nur aktive Kunden (Reaktion innerhalb der letzten sechs Monate) an, um ihre Posteingangsrate hoch zu halten. Verwenden Sie keine Listen von Drittanbietern.

Learnings kompakt:

  • Content so personalisiert und optimiert wie möglich darstellen
  • Keine großen Änderungen kurz vor dem wichtigen Verkaufszeitraum
  • Toleranzgrenze der Empfänger: ein bis zwei Mailings in der Woche
  • Sprechen Sie zum Jahresende überwiegend aktive Kunden an

*Quelle: Selligent Marketing Cloud

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