Henrik Salzgeber – Agentur moog

„Unsere Zukunft heißt Dialog-Management“

| Redakteur: Dr. Gesine Herzberger

Henrik Salzgeber ist nicht nur Gründer und Inhaber der agentur moog GmbH, sondern steht auch mit seinen kreativen Ideen als „The Brain“ hinter Projekten.
Henrik Salzgeber ist nicht nur Gründer und Inhaber der agentur moog GmbH, sondern steht auch mit seinen kreativen Ideen als „The Brain“ hinter Projekten. (Bild: Agentur moog)

Seit 17 Jahren ist Henrik Salzgeber in der strategischen Beratung im Bereich digitales Dialog-Marketing und Multichannel mit Herzblut engagiert und sammelte dadurch ein umfassendes Portfolio an Erfahrung und Projekten im Bereich B2B. Uns hat er seine Trends fürs B2B Marketing 2017 verraten.

Wohin geht die Reise im B2B Marketing?

Unsere Reise im B2B Marketing führt uns 2017 weg von festgefahrenem Denken. Kunden werden in Zukunft noch selbstverständlicher zwischen On- und Offline-Welt hin und herspringen. Wer Produkte über das Internet sucht, wird sie nicht automatisch dort kaufen. Umgekehrt geht Online-Käufen oft ein Gespräch – etwa mit einem Außendienstmitarbeiter – voraus. Der Kunde entscheidet selbst, über welchen Kanal er mit der Marke in Kontakt treten möchte. Umso wichtiger ist es, digitales Dialog-Marketing nicht mehr in Kanälen zu denken – und stattdessen auf ein übergeordnetes Kampagnen-Management zu bauen. Dabei gilt es nicht nur die Schlüssel-Daten zu sammeln, sondern sie analystisch aufzubereiten und mit Hilfe digitaler Technologien gezielt einzusetzen.

Denn nur wer die verschiedenen Kanäle geschickt miteinander verknüpft und dem Kunden ein kanalübergreifendes Erlebnis bietet, wird erfolgreich sein. Kreation, Innovation, Visualisierung und Content werden wichtiger denn je. Was von der Stange ist und keinen Mehrwert liefert, wird nicht beachtet und landet in der Schublade. Nur wer laut und individuell ist, wird gehört.

Welche drei großen Trends und Entwicklungen sollten B2B-Marketer 2017 auf dem Schirm haben?

  • Auf dem Schirm sollten Marketer keine Trends, sondern vor allem ihre Kunden haben. Nur wer weiß, was seine Interessenten bewegt, kann überzeugen.
  • Wer ein Mathegenie werden will, sollte das Kleine Einmaleins perfekt beherrschen. Will heißen: Bevor man sich zu viele Gedanken über neue Entwicklungen macht, sollte die Basis, das Bestehende, optimiert werden.
  • Wir dürfen „Online“ nicht weiter als Insel betrachten und nicht nur in Kanälen denken. Einer guten Kampagne würde das nur im Weg stehen. Online und Offline müssen verzahnt werden. Unsere Zukunft heißt Dialog-Management.

Kommentare werden geladen....

Kommentar zu diesem Artikel abgeben

Der Kommentar wird durch einen Redakteur geprüft und in Kürze freigeschaltet.

Anonym mitdiskutieren oder einloggen Anmelden

Avatar
Zur Wahrung unserer Interessen speichern wir zusätzlich zu den o.g. Informationen die IP-Adresse. Dies dient ausschließlich dem Zweck, dass Sie als Urheber des Kommentars identifiziert werden können. Rechtliche Grundlage ist die Wahrung berechtigter Interessen gem. Art 6 Abs 1 lit. f) DSGVO.
  1. Avatar
    Avatar
    Bearbeitet von am
    Bearbeitet von am
    1. Avatar
      Avatar
      Bearbeitet von am
      Bearbeitet von am

Kommentare werden geladen....

Kommentar melden

Melden Sie diesen Kommentar, wenn dieser nicht den Richtlinien entspricht.

Kommentar Freigeben

Der untenstehende Text wird an den Kommentator gesendet, falls dieser eine Email-hinterlegt hat.

Freigabe entfernen

Der untenstehende Text wird an den Kommentator gesendet, falls dieser eine Email-hinterlegt hat.

copyright

Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Kontaktieren Sie uns über: support.vogel.de/ (ID: 44468845 / Live)