Multiplikator oder Meinungsführer - wie funktioniert digitales "Influencing"?

Wie man Influencer findet und für sich gewinnt

| Autor / Redakteur: Anne M. Schüller / Natalie Wander

Digitale "Influencer" bedienen sich nicht selten bei den neuen Touchpoints: Kommunikationsmöglichkeiten über Social Media
Digitale "Influencer" bedienen sich nicht selten bei den neuen Touchpoints: Kommunikationsmöglichkeiten über Social Media (Bild: Ethority 2011)

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Influencer sind die neuen Supertargets im Marketing. Als Multiplikatoren und Meinungsführer stehen sie im Zentrum ihres eigenen Netzwerks und sind rege mit Anderen vernetzt. Sie stärken die Reputation eines Anbieters, verhelfen Produkten, Marken und Services zum schnellen Durchbruch und sichern so den Erfolg.

Die gute Frage ist, wie sie sich finden, bekehren und aktivieren lassen.

Influencer sind Menschen, die ein hohes Ansehen genießen, die einen Expertenstatus besitzen oder im Rampenlicht stehen und aus all diesen Gründen eine Leitfunktion haben: Eliten, Autoritäten, Lobbyisten, Mentoren, Unternehmer-Persönlichkeiten, Journalisten, Analysten, A- und B-Promis, Stars und Sternchen, bekannte Sportler, Trendsetter, Vordenker und Macher.

Wenn Influencer eine Nachricht streuen, dann erzeugt das

  • 1. Reichweite, denn sie sind bekannt und kennen die ‚richtigen‘ Leute.
  • 1. Relevanz, denn sie geben nur Passendes an ihr soziales Netz weiter.
  • 1. Reputation, denn sie umgeben sich nur mit dem Besonderen.
  • 1. Resultate, denn ihre Fürsprache führt Entscheidungen herbei.

Dazu ist nicht unbedingt ein hoher Status relevant, sondern vielmehr zählt, inwieweit eine Person Nachrichten an eine größere Anzahl von Mitmenschen weiterreichen und hierbei meinungsbeeinflussend wirken kann. Im lokalen Umfeld kommen als Influencer also auch Pfarrer, Lehrer, Klassensprecher, Friseure, Vereinsvorsitzende, Skilehrer, Fitness-Trainer, Hotelportiers, Barkeeper, Sekretärinnen, Ärzte, Taxifahrer, Fahrlehrer und so weiter infrage. Ein Großteil des ‚Influencing’ wird nach wie vor Offline passieren. Doch Online holt auf.

Denn der hohe Vernetzungsgrad und die rasante Schnelligkeit des Internets machen das digitale ‚Influencing‘ besonders interessant. Als Beeinflusser kommen hier vor allem Foren-Moderatoren, A-Blogger, Facebooker mit vielen echten Freunden und Fans, Google+er mit umfangreichen Circles sowie Twitterer mit wertigen Followern infrage. Solche Menschen können die öffentliche Meinung stark prägen und Anbietern, die sie schätzen, schnell zum Erfolg verhelfen.

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