Content Marketing mit Video-Content Wie man Video-Content zielführend nutzt und pflegt

Ein Gastbeitrag von Julius Thomas*

Das Content-Marketing nimmt an Bedeutung immer weiter zu. Gerade in Zeiten, in denen jegliches soziales Medium bedient werden soll, fällt es Unternehmen zunehmend schwerer, den Überblick zu behalten. Warum Video-Content wichtig ist und worauf Sie bei der Wahl eines guten Video Content Management Systems (CMS) achten sollten, erfahren Sie hier.

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Um aus der Masse hervorzustechen eignet sich eigener Video-Content hervorragend.
Um aus der Masse hervorzustechen eignet sich eigener Video-Content hervorragend.
(Bild: gemeinfrei / Pexels )

Mit eigenen Inhalten vermitteln Unternehmen ihr Wissen an ihre Kunden und unterstreichen ihre Kompetenz. Sei es in Form von Entertainment, Werbung oder auch Erkenntnissen. Meist werden für diese Informationen die Feeds der sozialen Medien genutzt, die sich mit diversen Updates der Brands füllen. Der Nachteil dieser Nachrichtenfülle: Die Interaktion der Kunden mit den eigenen Inhalten wird dadurch unwahrscheinlicher. Die Erfahrung in den sozialen Medien zeigt jedoch, wie man aus der Masse wieder heraussticht: Qualitativer Video-Content ist die Antwort. Unterstrichen wird der empfohlene Einsatz von Videos durch die Schnelllebigkeit des heutigen Medienkonsums. Inhalte “mal eben” zu konsumieren ist einfacher, wenn Sie als Bewegtbild daherkommen. Für das Lesen eines äquivalenten Textes haben viele einfach nicht die Zeit.

Was benötige ich für guten Video-Content?

Videos können hilfreich sein oder beispielsweise auch für Entspannung bei Endnutzern sorgen. Wichtig ist einzig, dass qualitativ hochwertiger Inhalt produziert und verbreitet wird. Dies gilt sowohl für die erzählte Story, als auch für das zugrunde liegende Bildmaterial und die verwendete Technik. Durch die Benutzerfreundlichkeit zahlreicher Lösungen sind die Inhalte dann schnell bearbeitet und zurechtgeschnitten. Ein kreativer Kopf reicht also, um Videos umzusetzen. Gutes Werkzeug gibt es dafür mittlerweile wie Sand am Meer.

Eigene Serien von Marken erreichen durch Humor und vor allem regelmäßigen Input die Sympathie der Nutzer. Die Verteilung des Inhalts erfolgt dabei über eine von vielen Video-Plattformen. Bei wenigen Videos ist das auch kein Problem. Geht es jedoch um die mühselige und manuelle Pflege von mehrteiligen Inhalten, entstehen schnell lange Gesichter – doch die Lösung ist einfach, wenn man weiß, wonach man sucht.

Kriterien eines guten Video-CMS

Wo viel Inhalt verwaltet werden muss, sollte stets ein System eingesetzt werden, das mit der entsprechenden Komplexität umgehen kann. Ein potentes Content-Management-System muss dabei immer auf die Form des Mediums zugeschnitten sein, für das es eingesetzt wird. Demnach gelten für jede Form des Mediums auch unterschiedliche Anforderungen an das CMS.

Ein Video-CMS muss in erster Linie mit verschiedenen Plattformen kompatibel sein. Nutzen Sie für die Ausspielung Ihres Inhalts YouTube, Facebook, Instagram & Co. ist es zielführend, wenn Sie alle Plattformen von einem Dashboard aus bedienen können. Das CMS unterstützt Sie dabei bestenfalls auch in der Pflege von Metadaten sowie Titelbildern und bereitet die Videos für die unterschiedlichen Plattformen auf. Soll der Zugang nur mit Zugriffserlaubnis erfolgen, bietet ein gutes Video-CMS hierfür eine Verwaltung der digitalen Rechte an.

Damit der Content unter den richtigen Suchbegriffen geführt, aber auch schnell intern wiedergefunden werden kann, kategorisiert ein benutzerfreundliches Video-CMS diesen nach Schlagwörtern. Dazu geben Sie bei der Pflege des Inhalts jeweils passende Kategorien und Suchwörter an. Merkmale zum Inhalt, wie beispielsweise Länge, Auflösung, Status, etc. erstellt das CMS dann automatisch. Haben Sie auf die für Sie und Ihren Content relevanten Schnittstellen zu Plattformen geachtet, können Ihre Mitarbeiter:innen die Videos durch einfache Filter schnell aufrufen und über eine einzige Plattform jederzeit zusätzliche Inhalte einpflegen, Beschreibungstexte sowie Teaser ändern oder den Content auch einfach ersetzen. Die Schnittstellen synchronisieren die Änderungen dann mit allen externen Plattformen.

Ihr Team kümmert sich um guten Inhalt, den Rest macht das CMS

Sind Ihre Videos erst einmal inhaltlich stark und besitzen genug überzeugende Bilder, wird die einzig nun fehlende Zutat für den Erfolg des jeweiligen Contents vom CMS bestimmt. Stets aktuelle Inhalte, die auch auf Veränderungen oder aktuelle Gegebenheiten schnell reagieren können, finden bei den Nutzern mehr Zuspruch als schnell veraltete Inhalte. Die technische Qualität und die Möglichkeiten des CMS dürfen dabei also nicht die zweite Geige spielen. Achten Sie mindestens genauso kritisch auf die Anforderungen an das Content Management System, wie auf die Anforderungen auf den eigentlichen Inhalt – und dann beobachten Sie entspannt den Anstieg der Leads.

*Julius Thomas ist CEO und Mitgründer von 3Q.

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