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Content Marketing 4 Trends im Content Marketing

| Autor / Redakteur: Katharina Loukidis* / Elena Koch

Content-Marketing hat in den Strategieplanungen der Werbetreibenden seinen festen Platz. Der Markt verändert sich jedoch immer wieder und wird von neuen Trends, wie zum Beispiel Personalisierung oder Native Advertising, dominiert.

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Zu den aktuellen Trends im Content Marketing zählen vor allem auch Video-Ads. Die Video-Kampagnen hierfür müssen perfekt optimiert sein.
Zu den aktuellen Trends im Content Marketing zählen vor allem auch Video-Ads. Die Video-Kampagnen hierfür müssen perfekt optimiert sein.
(Bild: gemeinfrei / CC0 )

Trend 1: Personalisierte Kampagnen optimieren die User-Experience

Wer User von sich überzeugt, hat die Chance auf eine loyale Community und proaktive Kunden. Der Schlüssel zu dieser Loyalität ist das Interesse der User, welches es anzusprechen gilt. Der Trend geht entsprechend zu kreativen und vor allem stärker personalisierten Kampagnen. Die Möglichkeiten der digitalen Content-Distribution erlauben es, die Nutzer persönlich und individualisiert anzusprechen. Dynamic Creative Optimization, (DCO)-Kampagnen, sind für Marketer besonders interessant, da der individualisierte Ansatz nachweislich höhere Interaktionsraten und gesteigerte Aufmerksamkeit bei den Nutzern erzielt. DCO-Kampagnen nutzen Werbemittel, die dynamisch und automatisiert aus vielen kleinen Elementen zusammengesetzt werden. Die veränderbaren Elemente sind etwa Überschrift, Bild, Content und Call-to-Action-Button. Aus der Summe der einzelnen Elemente werden Ads generiert, die dynamisch, in Echtzeit und auf Multi-Device optimiert, jeden User passend zur Nutzungssituation individuell ansprechen.

Trend 2: Chancen von Native Advertising im Content-Marketing

Mit Hilfe von Native Advertising werden Content-Pieces auf Publisher-Webseiten platziert, die inhaltlich mit veröffentlichten Themen verwandt sind und sich dem „Look and Feel“ des Publishers anpassen. Native Ads können sich im Hinblick auf unterschiedliche Kampagnenziele lohnen, wie etwa Performance, Awareness oder Brand Experience. Werbetreibende, die Native Advertising und Programmatic Ads miteinander kombinieren, profitieren von erhöhten Aufrufzahlen und einer verbesserten User-Experience. Die Synergie beider Werbeformen auf einer Publisher-Seite erhöht die Relevanz der Werbung.

Trend 3: Video Ad-Campaigns

Umso mehr Videos genutzt werden, desto intensiver wird die Konkurrenz der Werbetreibenden um die Aufmerksamkeit der User. Die Video-Kampagnen müssen perfekt optimiert sein und das Format für die passende Zielgruppe und Werbemittel adaptieren. Zentral ist eine intensive Recherche der Zielgruppe. Marketer sollten sich fragen: Auf welchen Plattformen, mit welchen Geräten schaut meine Zielgruppe welche Inhalte am liebsten? Dabei gibt es keine Faustregel zu Inhalt und Länge. Außer, dass die ersten Sekunden überzeugend sein müssen. Gelingt ein guter Einstieg, werden auch Ads über 30 Sekunden konsumiert. Mit Hilfe von technischen Features, wie im Sichtbereich bleibende Videos („Sticky Video“) oder Video-Ads, die sich automatisch in den Lesefluss integrieren („Outstream“), lässt sich die User-Experience noch verstärken.

Trend 4: Hohe Reichweite mit Video-Ads im Mobile Marketing

Während des Scrollens durch Social Media und Publisher-Seiten konsumieren die User primär Content in Video-Formaten. YouTube avanciert in den USA zur zweit meist genutzten App auf Smartphones. Statische Inhalte auf Snapchat, Instagram und Facebook werden bald der Vergangenheit angehören. Wer verstärkt auf Video-Content setzt, erschließt große Reichweiten über Mobile Devices. Zu beachten ist allerdings, dass der Content an das Device angepasst werden muss. Der Fokus liegt auf einer zielgerichteten Aufbereitung für mobile Video: Kürzere Videos, hundert Prozent passende Formate und eine verkürzte Storyline.

* Katharina Loukidis ist Director Business Development DACH bei plista.

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