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Marketing 2020 5 realistische Marketing-Tipps für 2020

| Autor / Redakteur: Paul Steele* / Julia Krause

Weihnachtsbraten, Plätzchenduft und Geschenke unter’m Tannenbaum liegen hinter uns. So schön ber die Verschnaufpause im Kreise der Liebsten auch ist, bleibt sie bekanntlich nur von kurzer Dauer. Denn kaum hat sich der Silvester-Kater ausgeschnurrt, stellt sich die Frage, wie sich das eigene Unternehmen auch im neuen Jahr gewinnbringend vermarkten lässt.

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Wie schafft man es sein Marketing und somit die Leidenschaft der Kunden zum Jahresanfang wiederzubeleben?
Wie schafft man es sein Marketing und somit die Leidenschaft der Kunden zum Jahresanfang wiederzubeleben?
(Bild: gemeinfrei / Unsplash)

Gleich nach den Feierlichkeiten wieder zu Höchstleistungen aufzufahren, ist jedoch selbst für die engagiertesten Marketing-Experten nicht immer ganz einfach. Wie schafft man es also sein Marketing und somit die Leidenschaft der Kunden zum Jahresanfang wiederzubeleben ohne sich dabei zu verzetteln?

Tipp 1: Ausruhen und reflektieren

Klar, es ist wichtig, sich nach einer Arbeitspause schnell wieder auf den neuesten Stand zu bringen. Aber gleich zwanghaft von null auf hundert Prozent aufzudrehen, erzeugt unnötig Stress. Dieser stellt letztlich nicht nur ein oft unterschätztes Gesundheitsrisiko dar, sondern kann auch der eigenen Marke extremen Schaden zufügen. Unter Stress lässt sich nicht klar denken und die Gefahr ist groß in alte Verhaltensmuster zurückzufallen, die wenig Einfallsreichtum erlauben. Statt sich also gleich wieder Hals über Kopf in das Content-Marketing-Hamsterrad zu begeben, sollte man die Zeit zur Reflexion nutzen. Was hat funktioniert und was nicht? Was blieb 2019 zu lange liegen? Welche Zahlen will ich künftig messen? Nur indem man sich noch einmal die eigenen Bemühungen, Erfolge oder auch Niederlagen des Vorjahres ins Gedächtnis ruft, kann man erfolgreich in die Themenplanung für das neue Jahr starten.

Tipp 2: Mit freundlichen Grüßen...

Aus der Weihnachtspause zurück, ist es unter Mitarbeitern üblich, sich erst einmal darüber auszutauschen, wie man die Feiertage verbracht hat.

Warum sollte man eine solche Gelegenheit des persönlichen Austauschs nicht auch bei den eigenen Kunden nutzen?

Kunden nach dem Jahreswechsel zu begrüßen und ihnen Glückwünsche für die Feiertage zu wünschen – sei es via Blogpost, Email-Kampagne oder ein kurzes Video – fördert die Kundenbindung und informiert diese auch gleich darüber, auf was sie sich im neuen Jahr freuen können. Mit einem besonderen Neujahrsangebot spricht man zudem vielleicht sogar genau die Kunden an, die man gern wieder zurückgewinnen möchte.

Tipp 3: Alles so schön bunt hier!

Der Jahresanfang bietet sich ganz wunderbar dazu an, dem eigenen Unternehmensauftritt einen neuen Anstrich zu verpassen. Ob aufgefrischte Grafiken und Layouts oder alte Inhalte neu gedacht: Eine Umgestaltung wirkt dynamisch und zeigt ihren Kunden, dass sie stets am Puls der Zeit sind und Veränderung positiv gegenüber stehen. So wirken sich selbst kleine Veränderungen, wie die Anpassung des Farbtons ihrer Marke, eine Optimierung des Logos oder eine moderner Font, positiv auf den Markenauftritt aus.

Tipp 4: Zahlen, bitte!

Zahlen und Statistiken stellen Informationen knackig und anschaulich dar und lassen sich spielend leicht verbreiten. Kein Wunder also, dass sie so beliebt sind! So ergab eine Studie, dass 40 Prozent der Leser besser auf Grafiken reagieren als auf Text, und sich aufgrund dessen mit Infografiken der Website-Traffic erhöhen lassen kann. Warum also die eigenen Zahlen und Fakten nicht auch mit den Kunden teilen?

Visuell ansprechend in eine Infografik verpackt, vermitteln ausgewertete Daten des Vorjahres einen schönen Einblick über die errungenen Leistungen eines Unternehmens - sei es durch Verkaufszahlen, die Mitarbeiterzahl, den Umsatz oder besonders schöne Bewertungen.

Tipp 5: Ihre Meinung ist gefragt.

Beiträge zu schreiben, Bildmaterial aufzutreiben und Email-Kampagnen ins Leben zu rufen, kosten Zeit und Energie. Für Marketing-Experten ist daher sicherlich nichts frustrierender, als Inhalte zu erstellen, die am Ende niemanden interessieren. Anstatt sich also blindlings in die Content-Maschinerie zu begeben, bietet es sich an, im Zweifel kurzerhand die Kunden zu befragen, um Ideen für passende Kampagnen und Strategien zu finden. Es gibt mittlerweile viele teils kostenlose Umfragetools, mit denen sich Kunden schnell und einfach befragen lassen. Die Ergebnisse helfen Unternehmen dabei, Verbraucherwünsche zu verstehen. Kunden wiederum fühlen sich wertgeschätzt und bekommen das Gefühl vermittelt, dass ihre Meinung ernst genommen wird.

Wichtig: Stellen Sie sicher, dass Ihre Umfrage auch an mobile Endgeräte angepasst ist. Bereits im Jahr 2017 wurden über 30 Prozent der Umfragen auf einem mobilen Gerät beantwortet – Tendenz steigend!

* Paul Steele ist deutscher Vertriebsleiter bei Trustpilot.

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