Social Media Strategie 5 Tipps für ein effizientes Social Media Jahr

Ein Gastbeitrag von Stefan Amtmann* 4 min Lesedauer

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Wie gelingt eine durchgehend gute Kampagnenplanung in Social Media? Natürlich mit einer soliden Planung. Dieser Artikel gibt Marketingentscheidern 5 Tipps an die Hand, wie Agenturen und auch das eigene Marketing sich optimal auf das Jahr vorbereiten können.

Mit diesen 5 Tipps gelingt Ihnen ein erfolgreiches Social Media Jahr. (Bild:  frei lizenziert / Unsplash)
Mit diesen 5 Tipps gelingt Ihnen ein erfolgreiches Social Media Jahr.
(Bild: frei lizenziert / Unsplash)

In der Welt der sozialen Medien ist die Vielfalt groß – nicht nur, was die Plattformen angeht, sondern auch in Bezug auf Strategien und Anbieter. Die folgenden 5 Tipps helfen Ihnen dabei, Ihr Social Media Jahr erfolgreich zu gestalten.

1.Klarheit: KPIs definieren

Es kommt vor, dass Marken keine klare Vision davon haben, welchen spezifischen Nutzen ihr Social-Media-Auftritt haben soll. Abhilfe schafft das Formulieren und Festlegen übergeordneter Kennzahlen. Konkrete gemeinsame Ziele sind essenziell, um die Inhalte datenbasiert zu bewerten und entsprechende Optimierungen zu definieren. Ohne diesen Schritt ist der Erfolg des Contents nicht präzise messbar - der Ist-Zustandes bleibt ohne Möglichkeit zum direkten Vergleich einbetoniert.

Darüber hinaus sollten auch alle Inhalte spezifisch auf die zuvor definierten Ziele ausgerichtet sein – denn nicht jeder Content ist für jedes Ziel geeignet. Wer als Ziel beispielsweise Brand Awareness definiert, sollte die KPIs „Reichweite“ und „Impressionen“ außerhalb der bestehenden Community bedienen. Soll hingegen die Engagement-Rate gesteigert werden, müssen die Inhalte zu Diskussionen anregen und durch gezieltes Community-Management verstärkt werden.

2. Organisation: Redaktionsplan festlegen

Bei der Konzeption der Contents sind die Unterschiede in der Nutzung und Nutzerschaft der Social-Media-Plattformen zu beachten. Dies stellt jede Marketingabteilung vor große Herausforderungen, wenn doch markenkonsistent gearbeitet werden muss, um die Markenidentität über alle Plattformen hinweg zu stärken.

Tatsache ist: Nicht jeder Inhalt eignet sich für jede Plattform. Gerade im B2B Bereich, in dem die Produkte oftmals erklärungsbedürftig oder komplexer sind, ist die Auswahl des richtigen Kanals essenziell. Manche Plattformen sind möglicherweise allein aufgrund des Formats nicht in der Lage, die Informationen passend zu vermitteln. Die Community auf Instagram etwa bevorzugt hochwertige Bilder und kurze Videos, während TikTok-Fans eher auf kreative und oft humorvolle Kurzvideos stehen. Für YouTube sind etwas längere und informative Videos geeignet.

Wer also im Voraus plant und dabei Themen, Anlässe, Ereignisse, einbezieht und ausarbeitet, der profitiert während des gesamten Jahres.

3. Effizienz: Ressourcen planen

Ein voller Redaktionsplan bedeutet auch, dass viele Ressourcen beansprucht werden. Hier hilft es, eine solide kalkulierte Kosten/Nutzen-Einschätzung zu erstellen. Denn in den meisten Fällen besitzt nicht jede Marketingabteilung das perfekte Markengesicht für den eigenen TikTok-Kanal, und ebenfalls ist nicht jeder der geborene Fotograf oder Videograf für den neuen Instagram Content.

Es ist daher wichtig und richtig an dieser Stelle auf professionelle Dienstleister zurückzugreifen. Denn nur hochwertige und kreative Inhalte stechen hervor. Wer hier auf gute Bild- und Videoqualität, ansprechende Designs und originelle Ideen bei der Produktion des Contents achtet, wird die Früchte seiner Bemühungen nicht erst am Jahresende ernten.

4. Finanzierung: Mediabudget einplanen

Die Metrik aller wichtigen Parameter bei der Erstellung und Verbreitung von organischem Content zu beachten, gehört zum Einmaleins des Social Media. Hier minutiös zu arbeiten, wird von der eigenen Community belohnt. Leider zeigt sich aber auch, dass es immer schwieriger wird, neue Zielgruppen und/oder Awareness außerhalb der eigenen Follower mit organischer Sichtbarkeit zu erreichen.

Zur Wahrheit gehört: Bezahlte Posts sind Teil einer sinnvollen Social-Media-Strategie, für die entspreche Budgets allokiert werden müssen. Hier gewissenhaft und auf Basis der gesteckten Ziele und KPIs sinnvolle Größen einzuplanen und bereitzustellen, sind keine Kann- sondern Muss-Anforderung für erfolgreiches Social Media Marketing. Besonderes Augenmerk sollten Marketer auf Paid Ad Campaigns legen, da hier auf Basis anderer Metriken gearbeitet wird.

5. Nachhaltigkeit: Community-Management betreiben

Leider nutzen einige Marken und Unternehmen immer noch nicht das volle Potenzial ihrer Community. Dabei kann eine begeisterte Fangemeinde zu Markenbotschaftern werden, die Brand-Content teilen und positiv über die Marke sprechen. Das vergrößert die Reichweite und stärkt das Markenimage sowie die Markenbindung. Eine regelmäßige Interaktion, wie das Beantworten von Kommentaren und das Teilnehmen an Gesprächen, erhöht das Engagement.

Wie allgemein bekannt ist, bevorzugen Plattform-Algorithmen oft Inhalte mit hohem Engagement, was die Sichtbarkeit und Reichweite der Beiträge erhöht. Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass Marken durch die Interaktion mit der Community Trends und Veränderungen im Kundenverhalten frühzeitig erkennen können. So können sie schneller darauf reagieren und relevante Inhalte erstellen bzw. ihre Präsenz mit maßgeschneiderten Antworten stärken. Da das Community Management in Spitzenzeiten viele Ressourcen erfordert, sollten Marketer auch hier eine entsprechende Planung durchführen.

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Fazit

Eine erfolgreiche Planung von Social-Media-Kampagnen erfordert klare Definitionen der KPIs für den gewünschten Nutzen. Die Kalkulation von Mediabudgets, insbesondere für bezahlte Anzeigen, ist dabei unerlässlich.

Abschließend ist ein gewissenhaftes Community-Management entscheidend, um eine begeisterte Fangemeinde zu schaffen und frühzeitig auf Trends zu reagieren. Planung und Professionalität sind Schlüssel zum Erfolg in den sozialen Medien.

*Stefan Amtmann ist Gründer der Agentur noga.

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