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Influencer Marketing 5 Tipps für Unternehmen als Meinungsführer

| Redakteur: Georgina Bott

Influencer-Marketing ist derzeit das Trend-Thema schlechthin. Die Medien sind voll mit Bloggern, Prominenten und anderen Meinungsmachern, die Marken und ihre Produkte in spannende Geschichten, Bildreihen oder Videos integrieren. Können auch Unternehmen zu Influencern werden?

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An Influencer-Marketing kommt man derzeit kaum mehr vorbei. Diese fünf Tipps zeigen, wie sich auch Unternehmen als Meinungsführer positionieren können.
An Influencer-Marketing kommt man derzeit kaum mehr vorbei. Diese fünf Tipps zeigen, wie sich auch Unternehmen als Meinungsführer positionieren können.
(Bild: gemeinfrei / CC0 )

Ist es möglich, sich als Unternehmen selbst als Meinungsführer zu positionieren? Wie bekannte Beispiele zeigen, gibt es bereits einige Unternehmen, die dies erfolgreich umgesetzt haben. Ein Beispiel ist die Plattform DaWanda, die als Community für Kreative, Tipps und Tricks zu handwerklichen Problemen liefert, Ideen und Anleitungen entwickelt und ein Forum zum Austausch zur Verfügung stellt. Auch Dr. Oetker als Ressource für gut recherchierte Rezepte, der ADAC als Ansprechpartner zu Mobilitätsthemen wie beispielsweise Reisen oder Autosicherheit oder Red Bull zu den neuesten News in Sachen Actionsportarten sind Beispiele für Unternehmen die als Influencer fungieren. Capgemini ist besonders im B2B-Bereich ein Vorreiter: Durch die Bereitstellung eines Digitalisierungsmagazins konnte sich das Unternehmen als Experte etablieren. Schließlich stecken hinter den Beiträgen echte Profis, die sich tagtäglich mit diesem Themenkomplex beschäftigen, und bieten somit einen Tiefgang, der schwer nachzuahmen ist.

Mit diesen 5 Tipps zeigen wir Ihnen, wie Sie sich eine treue Community erarbeiten und sich nach und nach zu einer der Hauptbezugsquellen Ihres Fachgebiets etablieren können.

1. Seien Sie eine Inspirationsquelle

Selbstverständlich hat heutzutage jeder genügend Quellen, auf die er zurückgreifen kann. Informationsflut ist das Stichwort – und dennoch: Wenn Sie genauer darüber nachdenken, werden Sie feststellen, dass diese Quellen nicht immer zuverlässige und wirklich anregende Ergebnisse liefern. Ob Facebook oder Pinterest, Algorithmen sind nicht alles. Häufig wiederholen sich die Stories, man lebt in einer Blase und erfährt keinen richtigen Input mehr. Gestalten Sie Ihre Kanäle, Ihre Website oder Ihren Newsfeed so, dass Sie Ihrer Zielgruppe Denkanstöße liefern können. Denken Sie quer: Welche Artikel, die Sie selbst gelesen haben, könnten auch Ihr Publikum interessieren? Gibt es Fragestellungen, die sich in Ihrem Unternehmen ergeben haben und auch von öffentlichem Interesse sein könnten?

Dell macht es vor: Gemeinsam mit der hauseigenen Community werden regelmäßige „Storm Sessions“ abgehalten, zu denen User und Profis dazu eingeladen werden, Ideen zu entwickeln und Fragestellungen zu beantworten. Veröffentlichen Sie, in Abstimmung mit dem betreffenden Kunden, auch gelöste Kundenprobleme oder rufen Sie Ihre Follower dazu auf, Ihnen Fragen zu stellen. Häufig gestellte Fragen können Sie dann als eine Beitragsserie veröffentlichen.

Eine weitere Idee: Auch Ihre eigenen Inspirationsquellen können Sie offenlegen, um Ihrem Publikum einen Mehrwert zu bieten. Laden Sie eine Liste der für Sie interessanten Websites oder Blogs (sogenannte „Blogrolls“) hoch und halten Sie diese immer auf dem aktuellsten Stand.

2. Arbeiten Sie mit anderen Meinungsmachern zusammen

Seien Sie kein Einzelkämpfer sondern kooperieren Sie mit andern Influencern! Gemeinsam können Sie an Content-Ideen arbeiten, sich gegenseitig inspirieren oder auch aufeinander verweisen, sofern die Beiträge thematisch zusammenpassen. Die Vernetzung mit bedeutenden Influencern hat den Vorteil, dass Sie sehr schnell an Reichweite gewinnen und nach und nach als bedeutende Bezugsquelle angesehen werden. Wichtig ist hierbei, dass beide Seiten etwas davon haben. Können Sie mit Fachwissen punkten und suchen Sie jemanden mit hoher Reichweite, ist das eine klare Win-Win Situation.

3. Legen Sie sich fest

Spezialisieren Sie sich auf ein Fachgebiet, das Sie mit Ihren Ressourcen abdecken und wozu Sie regelmäßig Content generieren können. Wenn Sie sich etablieren wollen, sollten Sie unbedingt die Möglichkeiten haben, tiefgehende, professionelle Inhalte und Stories zu liefern. Dabei ist zu beachten, dass Sie sich gegenüber Freizeitblogs, die teilweise bereits eine sehr gute Informationsdichte bieten, differenzieren. Vielleicht finden Sie eine Nische, zu der eine Wissenslücke besteht, oder Sie schildern das Fachgebiet aus Ihrer beruflichen Sicht. Wichtig ist, dass Sie beim Thema bleiben und nicht zum „Mädchen für alles“ werden, denn das wirkt unglaubwürdig.

4. Posten Sie regelmäßig und abwechslungsreich

Routine und Gewohnheit sind bequem und praktisch. Daher sollten Sie versuchen, einen Content-Plan zu erstellen, der diesen Umstand berücksichtigt. Liefern Sie beispielweise jeden Montag ein „Wochenendupdate“, jeden Mittwoch einen Videobeitrag zu einem festgelegten Themengebiet, oder versenden Sie freitags eine Sammlung interessanter Artikel. Egal, wofür Sie sich entscheiden: Ihre Zielgruppe kann sich darauf verlassen, diese Inhalte in regelmäßige Abständen zu erhalten. Bestenfalls versenden Sie auch immer zur selben Uhrzeit. Hierbei können auch Trackingtools helfen um herauszufinden, zu welcher Uhrzeit Ihre Inhalte am häufigsten konsumiert werden. Um dennoch abwechslungsreich zu bleiben, können Sie mit unterschiedlichen Formaten arbeiten: Newsletter, Blogbeitrag, kurze Videosequenzen oder ein Podcast – Ihnen sind keine Grenzen gesetzt. Sollten Sie gerade mit Content-Erstellung anfangen, raten wir dazu, bei etwa zwei Formaten zu bleiben – probieren Sie, was funktioniert und was nicht.Im Zweifel tauschen Sie ihr Content aus. Zu viele Baustellen auf einmal werden Sie und Ihre Leser schnell entmutigen.

5. Seien Sie ein aktiver Gesprächspartner

Was Meinungsführer von anderen Unternehmen unterscheidet? Sie haben den Dialog und Ihre Beziehung zur Zielgruppe perfektioniert. Zwar haben Sie das wahrscheinlich schon oft gehört, aber setzen Sie es auch richtig um? Neben der Aktivierung auf den eigenen Channels, wo Sie Fragen beantworten und stellen können, um die Interaktion zum laufen zu bringen, sollten Sie auch außerhalb Ihrer vertrauen Basis arbeiten. Besuchen Sie die Kanäle der Konsumenten, beantworten Sie dort Fragen, geben Sie Anregungen und Feedback zu Beiträgen, zeigen Sie echtes Interesse, indem Sie nachhaken und bei Bedarf auch Lösungsmöglichkeiten bieten. Dennoch sollten Sie immer bei Ihrem Fachgebiet bleiben, damit Sie ernstzunehmende Hilfestellung leisten können. Mischen Sie sich nicht in Themen ein, zu denen Sie keinen aussagekräftigen Beitrag leisten können, damit setzen Sie nur Ihre Glaubwürdigkeit aufs Spiel. Etwas, das Sie sich zudem regelmäßig vornehmen sollten, ist die Recherche nach den relevanten Channels. Wandert Ihre Zielgruppe ab? Dann folgen Sie Ihnen auf diesen Plattformen. Merken Sie sich: Auch ohne Sie wird über Ihr Unternehmen gesprochen. Daher sollten Sie Ihrer Zielgruppe folgen, damit Sie immer die Chance haben, den Dialog mitzugestalten.

Ein letzter Tipp zum Schluss: Holen Sie Ihre Leserschaft auf Ihre Website. So bequem es auch ist, Ihre Communities auf leicht zu bedienenden Plattformen zu koordinieren, letztlich weiß niemand, wie lange diese Netzwerke erhalten bleiben. Damit Sie Ihre Kontakte nicht verlieren, sollten Sie immer wieder auf Angebote Ihrer Website hinweisen. Ob es Ihr Blog, die Möglichkeit, sich in einen Mailverteiler einzutragen oder eine Communityplattform ist, die Sie auf Ihre Website integrieren – durch attraktive Angebote schaffen Sie Mehrwert und gewinnen die Kontrolle über Ihre Kontakte.

Über mynewsdesk gmbh

2003 in Stockholm von Journalisten und Web-Enthusiasten ins Leben gerufen, ist Mynewsdesk die smarte Plattform für digitale PR. Mynewsdesk expandieren kontinuierlich und haben neben Schweden heute Niederlassungen in Deutschland, Großbritannien, Norwegen, Dänemark, Finnland und Singapur. Seit 2013 ist das Unternehmen auf dem deutschen PR-Markt aktiv. 5.000 Marken weltweit, wie Sony, VISA und Playmobil, aber auch viele kleine und mittelständische Unternehmen, nutzen mit einer Kundenzufriedenheit von 97 Prozent die Newsrooms von Mynewsdesk.

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