Entdecken Sie die Möglichkeiten mehrsprachiger Videos mit KI! Erfahren Sie, wie KI-gestützte Übersetzungen mithilfe von Spracherkennung und Text-zu-Sprache-Technologie Ihre Kundenreichweite erweitern, die Customer Journey verbessern und neue Umsatzchancen erschließen können.
Mit ihrem Leistungsvermögen ermöglicht KI-basierte Videolokalisierung die automatisierte Erzeugung von Video-Voice-Overs in bis zu 200 verschiedenen Sprachen.
Kunden erwarten auf ihrer Customer Journey aussagekräftigen Content, der sie zum Beispiel über ihre Lieblingsprodukte informiert. Als Medium bevorzugen sie dabei Videos. Die beschränken sich, wenn überhaupt, oftmals auf zwei Sprachen. Hintergrund: Bewegtbild-Content in mehreren Sprachen anzubieten, erachten viele Unternehmen als zu teuer. Sie glauben, dass mit jeder zusätzlichen Übersetzung die Produktionskosten eines Videos überproportional steigen und der Aufwand den Ertrag bei Weitem übertrifft. Aus diesem Grund verweigert sich die Mehrheit der Nutzung dieses sehr attraktiven Content Formats.
Technologische Basis KI-basierter Übersetzungen: STT und TTS
Dabei nimmt künstliche Intelligenz (KI) Unternehmen mittlerweile die anspruchsvolle Übersetzungsarbeit ab. Die technologische Basis KI-basierter Übersetzungen liefern zwei Bausteine des Natural Language Processing (NLP): Speech-To-Text (STT) und Text-To-Speech (TTS).
Speech-To-Text identifiziert gesprochene Laute mittels Spracherkennung und transkribiert die kleinste sprachliche Einheit, das sogenannte „Phonem“, in Echtzeit. Dadurch erspart STT Marketern die mühsame Arbeit der manuellen Transkription beziehungsweise Untertitelung von Tonspuren.
Text-To-Speech (TTS) wandelt dagegen Text in Sprache um. Dazu greift TTS auf ein Sprachmodell zurück, das wiederum mit akustischen Audiodaten trainiert. Aus dem Audiosignal erzeugt TTS schließlich Text. Der Vorteil beider Verfahren: Sie schaffen zusätzliche Freiräume, die Marketer für kreative und wertschöpfende Aufgaben nutzen können.
Dabei zeichnet sich KI durch ein beachtliches Leistungsvermögen aus. So lassen sich nicht nur Video-Voice-Overs in bis zu 200 verschiedenen Sprachen automatisiert erzeugen, sondern auch Textdokumente vollautomatisch in mehrsprachige Audioversionen umwandeln. Unter diesen Voraussetzungen bietet die KI-basierte Technologie die Möglichkeit, mit minimalem Aufwand eine viel größere Zielgruppe in der passenden Sprache über das hochattraktive Medium Video anzusprechen. Wesentlich aber ist: Damit lassen sich gerade im E Commerce zusätzliche Umsatzpotenziale erschließen.
Die folgenden sieben Punkte zeigen, wie KI-basierte Videolokalisierung konkret die Customer Journey um zusätzliche Touchpoints erweitert, die Reichweite steigert und wie Videos dadurch auch internationale Zielgruppen gezielt in deren Sprache ansprechen und diese dadurch erschließen.
1. Sustainability is King Kunden auf der ganzen Welt erwarten von Unternehmen, Marken und Shops nachhaltige Marketingstrategien. Dabei sehen sich Marketer oftmals dazu gezwungen, ein Video pro Sprache herzustellen. Das verbraucht enorme Energiemengen. Per KI lässt sich der Energieverbrauch erheblich reduzieren. Mittels NLP-Technologie stattet KI dabei ein und dasselbe Video automatisch mit einer unbegrenzten Anzahl von Sprachspuren aus. Auf diese Weise minimiert sich der Speicherplatz für Bewegtbild-Content um bis zu 95 Prozent. Das minimiert nicht nur den Energieverbrauch, sondern dient bei zunehmend umweltbewussten Zielgruppen auf internationalen Märkten als überzeugendes Verkaufsargument.
2. Mit multilingualer KI die Customer Journey skalieren Mittels multilingualer KI stellen Unternehmen ihren Video Content auf strategisch neue Beine und bieten Bewegtbilder zu Produkten oder Services nunmehr mehrsprachig an. Dadurch lässt sich die Customer Journey international beliebig skalieren. Denn: Video ist nicht nur für Menschen spannend, die beispielsweise Deutsch, Englisch oder Französisch verstehen. Die KI umfasst, sofern sie daraufhin trainiert wurde, auch die 1,3 Milliarden mandarin-, 460 Mio. spanisch-, 525 Mio. hindi- und 290 Mio. arabischsprachigen Personen und macht ihnen den ehemals wegen der Sprachbarriere irrelevanten Videocontent nun zugänglich.
3. Omnichannel goes global Attraktiver Video- und Audio Content transportiert Lösungen für geläufige Herausforderungen im Business-Kontext. Die dazu erstellten KI-basierten multilingualen Bewegtbilder lassen sich per Omnichannel – etwa auf der eigenen Website, in den sozialen Medien, auf Portalen usw. – in den verschiedensten Sprachen weltweit über verschiedenste Kanäle veröffentlichen. Das steigert die Reichweite und verhilft zu mehr Sichtbarkeit.
4. KI-basierte Multilingualität auf LinkedIn Indem Unternehmen etwa mithilfe eines internationalen Firmenprofils ihren LinkedIn-Auftritt internationalisieren, stärken sie die Marke und öffnen sich gleichzeitig für weitere Märkte. Dabei lassen sich Video- und Podcastbeiträge per KI über LinkedIn Pulse international in den gewünschten Sprachspuren veröffentlichen. Der Content wird dann in der vom Nutzer eingestellten Browsersprache wiedergegeben.
5. Barrierefreiheit Weltweit gibt es etwa 430 Millionen Menschen mit einer Hör- und 2,2 Milliarden mit einer Sehbehinderung. In diesem Zusammenhang verleihen KI-Tools textbasiertem Content nicht nur eine Stimme in jeder gewünschten Sprache, Audio- beziehungsweise Video Content lässt sich darüber hinaus untertiteln oder durch Transkripte ergänzen. Damit erreichen Unternehmen auch jene Zielgruppen, zu denen sie bisher keinen Zugang finden konnten.
6. Sprache als Touchpoint Video Content muss künftig nicht mehr aufwendig synchronisiert oder für die Landesprache jedes Zielmarkts individuell produziert werden. KI ermöglicht Multilingualisierung innerhalb ein und desselben Video Contents und reichert diesen damit auch mit maßgeschneiderten Touchpoints an, aus denen wiederum positive Kundenerlebnisse entstehen. Denn immerhin 76 Prozent der Verbraucher bevorzugen Informationen in ihrer Muttersprache. Auf der Customer Journey erreichen Unternehmen damit nicht nur mehr Menschen, sie machen die eigenen Produkte zugleich bekannter und damit erfolgreicher.
7. Multilingualität optimiert Employee Journey und CI Sprachenvielfalt in der eigenen Belegschaft ist keine Seltenheit. Sollen neue Mitarbeitende unterschiedlichster Herkunft möglichst rasch per Video- oder Audio-Content onboarden, eingearbeitet oder geschult werden, ergeben (fach-)spezifische Inhalte in der Muttersprache Sinn. In dieser lernt es sich leichter. Zusätzlich finden Unternehmen mit mehrsprachigen Ausschreibungen auf dem internationalen Arbeitsmarkt leichter Fachkräfte. Und nicht zuletzt leisten auch Firmen mit multikulturellen Teams einen Beitrag zur Corporate Identity, wenn sie Inhalte mehrsprachig zur Verfügung stellen.
Insbesondere im E Commerce erleichtert KI durch automatisierte Übersetzungen die tägliche Arbeit. Damit sparen Shops und Händler nicht nur Geld. Bewegtbild Content wandelt sich dadurch zu einem attraktiven Baustein innerhalb der Marketingstrategie, weil KI Multilingualität nun auch in Videos in Echtzeit verfügbar macht. Dadurch maximiert sie Reichweite und Sichtbarkeit auf der Customer Journey. Videos gewinnen dadurch gerade auf internationalen Märkten als strategisches Medium enorm an Bedeutung, weil sie bis dato eingeschränkt erreichbare Zielgruppen mit maßgeschneiderten „Sprach-Touchpoints“ gezielt anspricht und damit auch hohen Kundenerwartungen nachkommt.
*Bernd Korz ist Geschäftsführer bei alugha GmbH. Bernd Vermaaten ist Geschäftsführer bei solute GmbH.
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Stand: 08.12.2025
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