Studie Berufswechsel

Beruflich neu orientieren – diese Skills sind 2019 gefragt

| Redakteur: Viviane Krauss

Eine gelungene Umstrukturierung ist heutzutage keine Seltenheit mehr. Durch die immer digitaler werdende Welt ändert sich der Arbeitsmarkt stetig und Berufswege entwickeln sich neu.
Eine gelungene Umstrukturierung ist heutzutage keine Seltenheit mehr. Durch die immer digitaler werdende Welt ändert sich der Arbeitsmarkt stetig und Berufswege entwickeln sich neu. (Bild: gemeinfrei / CC0)

Wie eine aktuelle LinkedIn Auswertung deutlich macht, ist zu Jahresbeginn besonders viel Bewegung im Arbeitsmarkt. Deshalb sind auch besondere Hard- und Soft-Skills immer mehr gefragt. Die Studie zeigt, welche Skills es für die digitale Arbeitswelt braucht.

Obwohl der erste Gedanke an einen Branchenwechsel oftmals erschreckend sein kann, ist eine gelungene Umstrukturierung heutzutage keine Seltenheit mehr. Durch die immer digitaler werdende Welt ändert sich der Arbeitsmarkt stetig und Berufswege entwickeln sich neu. Nach einer Studie von LinkedIn kommt es besonders am Jahresanfang zu häufigen Berfuswechseln. So zeigen die Zahlen, dass im Januar zweimal so viele berufliche Wechsel zu verzeichnen waren, wie durchschnittlich in jedem anderen Monat. In der Analyse werden Veränderungen aller Positionen innerhalb eines Monats (Januar) im Hinblick auf die durchschnittlichen Veränderungen der anderen Monate (Februar-Dezember) verglichen. Es werden nur solche Positionsänderungen einbezogen, die den Wechsel von einer Firma in eine andere darstellen. Um den Sprung in einen neuen Job gut zu meistern, müssen einige Faktoren berücksichtigt werden. LinkedIn hat untersucht, welche Fähigkeiten derzeit besonders stark gefragt sind.

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Einfluss der Digitalisierung

Durch das ungleichmäßige Einsetzen von Zukunftstechnologien verändert sich der Arbeitsmarkt heutzutage stetig. Auch die Arbeitnehmer müssen sich anpassen und gegebenenfalls sogar noch weiterbilden. Des Weiteren befürchten Viele, durch Künstliche Intelligenz ihre Jobs zu verlieren. Diese Angst, von Maschinen ersetzt zu werden, kann also durchaus ein Grund für einen Branchenwechsel sein. Allerdings kann die Technologie auch den Arbeitsalltag vereinfachen und mehr Möglichkeiten hervorbringen. Obwohl in vielen Tätigkeiten der Arbeitsablauf einigermaßen gleich geblieben ist, wird eine Digitalisierung nicht zu verhindern sein. Wir sollten uns also nicht zu stark von dem Arbeitsbild von heute leiten lassen, sondern uns überlegen, wie die Arbeit in der nahen Zukunft aussehen wird – was ändert sich organisatorisch und qualitativ?

Die Top Skills für das Arbeitsjahr 2019 nach der Auswertung von LinkedIn.
Die Top Skills für das Arbeitsjahr 2019 nach der Auswertung von LinkedIn. (Bild: marconomy / LinkedIn)

Hard-Skills und Soft-Skills

Nach einer weiteren Auswertung von LinkedIn finden sich 15 Fähigkeiten, die auf dem Arbeitsmarkt nach und nach an Relevanz gewinnen. Unter anderem Hard-Skills, wie Analytisches Denken und Mitarbeiterführung. Aber auch das Arbeiten mit Künstlicher Intelligenz wird im Hinblick auf die Digitalisierung wichtiger.

Neben den Hard-Skills rücken aber auch Soft-Skills weiter in den Fokus. Nach LinkedIn sind 57 Prozent der Führungskräfte der Ansicht, dass Soft-Skills noch wichtiger sind als fachspezifische Kenntnisse.Überzeugungskraft und Kreativität sind hier auf den ersten beiden Plätzen.

Betrachtet wurden Fähigkeiten, die häufig auf LinkedIn gesucht werden und wie sich hier das Verhältnis zwischen Angebot und Nachfrage gestaltet. Die Nachfrage wurde gemessen, basierend auf den Jobwechseln, die über LinkedIn zu verzeichnen sind.

Wie gelingt der Karrierewechsel?

Wenn man in seinem Job unzufrieden ist, sollte man sich vor dem Branchenwechsel klar werden, was genau man von seiner neuen Tätigkeit erwartet. Durch die Hinterfragung der eigenen Ziele und Wünsche wird ein Berufswechsel einfacher und sicherer. Der Arbeitsmarkt bietet viele Möglichkeiten in der Hinsicht auf Arbeitsumfeld, Budget, Standort – ein genauer und langwieriger Denkprozess ist hier das A und O. Ebenso sollte man die Erwartungen manchmal etwas zurück schrauben und einfach weiterhin offen und flexibel bleiben.

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