Der Fachkräftemangel zwingt auch B2B Unternehmen zum Umdenken. Wie die betriebliche Altersvorsorge (bAV) als Instrument im Kampf gegen Personalengpässe funktioniert und warum 2025 der richtige Zeitpunkt für die Implementierung ist, erfahren Sie hier.
B2B Unternehmen, die in die Optimierung der Prozesse der betrieblichen Altersvorsorge investieren, sichern sich nicht nur einen Wettbewerbsvorteil, sondern schaffen auch einen nachhaltigen Mehrwert für ihre Belegschaft.
(Bild: Unsplash)
Der Fachkräftemangel bleibt eine der gravierendsten Herausforderungen für mittelständische Handwerksbetriebe und B2B Unternehmen. Arbeitnehmer erwarten von ihren Arbeitgebern mehr als nur ein wettbewerbsfähiges Gehalt. Sicherheit, umfangreiche Zusatzleistungen und eine attraktive betriebliche Altersvorsorge (bAV) avancieren zu den entscheidenden Faktoren bei der Wahl des Arbeitgebers.
Im kommenden Jahr entwickelt sich die bAV zum entscheidenden Faktor im Wettbewerb um Fachkräfte. Denn sie bietet Vorteile für Arbeitgeber und Arbeitnehmer gleichermaßen und ist nicht nur eine sinnvolle Ergänzung zum Gehalt, sondern auch ein starkes Signal der langfristigen Wertschätzung.
Betriebsrente im Überblick: Mehr als ein finanzieller Bonus
1. Effektiver als Gehaltserhöhungen
Gehaltserhöhungen verlieren durch Steuern und Sozialabgaben erheblich an Wirkung. Die Betriebsrente hingegen ermöglicht Arbeitnehmern, von steuer- und sozialabgabenfreien Beiträgen zu profitieren. Jeder investierte Euro fließt direkt in die Altersvorsorge – eine lohnende Alternative zur klassischen Gehaltserhöhung. Darüber hinaus demonstrieren Unternehmen mit einer Betriebsrente ihre langfristige Wertschätzung und schaffen ein positives Arbeitsumfeld.
2. Wettbewerbsvorteil im Fachkräftemarkt
Eine gut umgesetzte bAV steigert die Attraktivität von B2B Unternehmen erheblich. Die Praxis zeigt, dass Firmen mit einer Betriebsrente die Mitarbeiterfluktuation reduzieren und Fehlzeiten um bis zu 23 Prozent verringern können. Dies stellt einen signifikanten Vorteil für mittelständische Handwerksbetriebe dar, die in einem angespannten Arbeitsmarkt um qualifizierte Fachkräfte konkurrieren
Für Arbeitnehmer stellt die Betriebsrente eine gezielte Stärkung der Altersvorsorge dar. Beiträge werden direkt vom Bruttogehalt abgezogen und sind bis zu einem monatlichen Höchstbetrag steuer- und sozialabgabenfrei.
Beispiel: Ein Arbeitnehmer verzichtet auf 100 Euro Nettoverdienst. Durch Arbeitgeberzuschüsse können daraus bis zu 400 Euro für die Altersvorsorge werden. Das Ergebnis: eine deutliche Erhöhung der Rentenansprüche und die Option, früher in Rente zu gehen.
Darüber hinaus schützt die bAV Mitarbeiter vor Rentenlücken, die durch die gesetzliche Altersvorsorge allein oft nicht vollständig geschlossen werden können. In einer Zeit, in der die Lebenshaltungskosten steigen und die Rentensicherheit zunehmend in Frage steht, wird die betriebliche Altersvorsorge zu einem unverzichtbaren Bestandteil der finanziellen Absicherung.
Die Vorteile für Arbeitgeber
1. Gesetzliche Verpflichtungen und strategische Chancen
Seit 2019 sind Unternehmen gesetzlich verpflichtet, bei Entgeltumwandlungen mindestens 15 Prozent der eingesparten Sozialversicherungsbeiträge als Zuschuss zur bAV beizusteuern. Viele Betriebe gehen über diese Mindestvorgabe hinaus und leisten höhere Beiträge oder übernehmen die Beiträge vollständig. Dies steigert die Attraktivität der bAV und bietet den Mitarbeitern erhebliche finanzielle Vorteile.
2. Bindung und Motivation der Belegschaft
Eine Betriebsrente zeigt Fürsorge und schafft Vertrauen, da sie die langfristige Bindung der Belegschaft unterstützt und sich positiv auf die Unternehmenskultur auswirkt. Zudem können Unternehmen durch reduzierte Fluktuation und Fehlzeiten Kosten einsparen und ihre Produktivität steigern.
Ferner stärkt die bAV nicht nur die Mitarbeiterbindung, sondern positioniert B2B Unternehmen auch als moderne, mitarbeiterorientierte Arbeitgebermarke. Gerade in Branchen, in denen Fachkräfte stark umworben werden, kann dies den entscheidenden Unterschied machen.
Flexibilität und Vielfalt in der Umsetzung
Die bAV bietet flexible Gestaltungsmöglichkeiten. Arbeitnehmer können beispielsweise entscheiden, ob sie ihre Beiträge in renditestarke ETFs investieren oder in sicherheitsorientierte Direktversicherungen. Diese Flexibilität macht die Betriebsrente für unterschiedliche Bedürfnisse und Lebenssituationen attraktiv.
Auch Arbeitgeber profitieren von der Digitalisierung. Moderne Plattformen vereinfachen die Verwaltung und reduzieren den organisatorischen Aufwand erheblich. Dadurch können Prozesse effizient gestaltet und Ressourcen geschont werden.
Ein weiterer Vorteil der digitalen Verwaltung ist die Transparenz: Sowohl Arbeitgeber als auch Arbeitnehmer können den Status der bAV jederzeit einsehen und Anpassungen vornehmen. Dies erhöht das Vertrauen in das System und ermöglicht eine flexible Anpassung an sich ändernde Lebens- oder Marktbedingungen.
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Die Einführung einer bAV erfordert eine fundierte Planung sowie die Zusammenarbeit mit erfahrenen Experten. Diese unterstützen Unternehmen bei der Implementierung und informieren die Belegschaft umfassend über die Vorteile und individuellen Gestaltungsmöglichkeiten.
Ein bewährter Ansatz ist hierbei die Kombination aus digitalen Informationsplattformen und persönlichen Beratungsgesprächen. So können Mitarbeiter flexibel auf die bereitgestellten Informationen zugreifen und gleichzeitig individuelle Fragen mit Experten klären.
2. Nachhaltige Betreuung und Optimierung
Auch nach der Einführung sollte die bAV regelmäßig überprüft und an gesetzliche Neuerungen angepasst werden. Individuelle Beratung und digitale Lösungen tragen dazu bei, die bAV langfristig erfolgreich zu gestalten und auf die Bedürfnisse des Unternehmens und seiner Mitarbeiter abzustimmen.
B2B Unternehmen, die kontinuierlich in die Schulung ihrer Personalverantwortlichen und die Optimierung der bAV-Prozesse investieren, sichern sich nicht nur einen Wettbewerbsvorteil, sondern schaffen auch einen nachhaltigen Mehrwert für ihre Belegschaft.