Teil 1: Payment für die Zukunft

Bezahlen – heute, morgen und übermorgen

| Autor / Redakteur: Johannes F. Sutter* / Elena Koch

Ob Bargeld, Kartenzahlung, Online-Banking, PayPal oder Mobile Payment – Kunden haben unterschiedlichste Vorstellungen von der perfekten Zahlungsmöglichkeit.
Ob Bargeld, Kartenzahlung, Online-Banking, PayPal oder Mobile Payment – Kunden haben unterschiedlichste Vorstellungen von der perfekten Zahlungsmöglichkeit. (Bild: gemeinfrei / CC0)

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Mit dem Internet hat sich vieles gewandelt: das Einkaufsverhalten und damit auch die Art des Bezahlens. Der Innovationsdruck für entsprechende Zahlverfahren ist hoch. Wo geht die Reise hin? Was ist wichtig?

Ob Bargeld, Kartenzahlung, Online-Banking, PayPal oder Mobile Payment – Verbraucher und Händler haben die unterschiedlichsten Präferenzen, wenn es um Zahlungsmittel geht. Der Kunde ist König. Er entscheidet, wie, wann und womit bezahlt wird. Unternehmen sind daher gefordert, sowohl im stationären Ladengeschäft als auch im Onlineshop, eine Vielzahl an Zahlungsmöglichkeiten anzubieten. So können Kunden schnell, bequem und unkompliziert auf die von ihnen bevorzugte Weise bezahlen. Und Händler minimieren so die Gefahr, dass der Kauf nicht zustande kommt – etwa weil ein Kunde kein Bargeld dabei hat, die Schlangen an den Kassen zu lang sind oder online das gewünschte Zahlungsmittel nicht zur Verfügung steht.

Zahlungsmöglichkeiten müssen sich den Kundengewohnheiten anpassen

Die Konsumgewohnheiten verändern sich. Die Zahlungsmöglichkeiten müssen entsprechend angepasst werden, um mit der Nachfrage und den technologischen Weiterentwicklungen Schritt halten zu können. Das Unterscheidungsmerkmal der Zukunft wird darin liegen, eine einzigartige und reibungslose Kundenerfahrung zu schaffen. Nur zufriedene Kunden kommen wieder, ganz gleich ob im Geschäft oder im Online-Shop. Das Zahlungssystem der Zukunft muss sich an den Zahlungsvorlieben der Kunden orientieren. Wo stehen wir heute?

Rechnungskauf vor Lastschrift und Paypal

Beim Onlinekauf zahlen die Deutschen am liebsten auf Rechnung. An der Ladenkasse hat das Bargeld die Nase vorn. Kontaktloses Bezahlen, zum Beispiel mit dem Smartphone, hat noch kaum Relevanz – so die Ergebnisse der Studie „Online-Payment 2017“ des Kölner Handelsforschungsinstituts EHI. Im Durchschnitt bieten die größten Online-Shops sieben verschiedene Zahlungsmöglichkeiten an. Mit 31 Prozent liegt der Rechnungskauf an erster Stelle der umsatzstärksten Zahlungsarten. Beliebt ist auch das Lastschriftverfahren mit 20 Prozent. Paypal belegt mit 18 Prozent Platz 3. Bei Händlern und Konsumenten eine gleichermaßen gern genutzte Zahlungsart ist die Kreditkartenzahlung. 13 Prozent der Online-Einkäufe werden heute über Kreditkarte bezahlt.

Zahlungsmodalitäten von morgen – vielfältig und elektronisch

Auch in den nächsten fünf bis zehn Jahren werden Kunden mit Bargeld und Kreditkarten zahlen. Der überwiegende Teil künftiger Zahlungen wird jedoch auf elektronischem Weg erfolgen: mittels App oder E-Wallet, von mobilen Geräten wie dem Auto oder einem tragbaren Gerät wie der Armbanduhr, per Fingerabdruck oder über einen QR-Code. Aber ganz unabhängig davon, auf welche Weise ein Zahlungsvorgang eingeleitet wird, entscheidend ist, dass er einfach, komfortabel und sicher ist. „Die Datensicherheit unserer Kunden hat höchste Priorität“, so Dr. Tobias Walther-Merkwitz, CFO der Invia Group, die im deutschsprachigen Raum bekannten Portale wie ab-in-den-urlaub.de und fluege.de betreibt. „Als einer der europäischen Marktführer im Online-Reisevertrieb ist es uns außerdem wichtig, dass ein modernes, innovatives Zahlungssystem flexibel an das Geschäftsmodell angepasst und problemlos erweitert werden kann. Alle Zahlungsarten sollten über eine Schnittstelle verarbeitet und nahtlos in bestehende Systeme integrierbar sein“, so Walther-Merkwitz weiter.

Mit dem passenden Partner gut gerüstet

Händler, die den richtigen Zahlungsmittel-Mix finden, werden in der Regel mit einem Umsatzplus belohnt. Bei der Auswahl der Bezahlverfahren spielen jedoch zahlreiche Faktoren eine Rolle. Vielfältige Kundenwünsche wollen mit den Anforderungen des Händlers an Wirtschaftlichkeit und Sicherheit der eingesetzten Bezahlmethoden unter einen Hut gebracht werden. Payment Service Provider tragen durch Beratung, intelligente Analysetools und spezialisierte Infrastruktur dazu bei, für jeden die passende Lösungen zu finden.

Im zweiten Teil der Reihe „Payment für Einsteiger“ erfahren Sie, wie Sie Onmi-Channel zukunftssicher umsetzen. Den Artikel hierzu können Sie ab dem 18. Oktober auf maronomy.de lesen.

* Johannes F. Sutter ist Head E-Commerce Sales Germany bei SIX Payment Services.

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