Klaus Cloppenburg – interactive tools

Die digitale Transformation stellt das B2B-Marketing vor neue Herausforderungen

| Redakteur: Georgina Bott

Klaus Cloppenburg ist Geschäftsführer der interactive tools GmbH. Neben seiner Mitgliedschaft im Beirat des media.net Berlin Brandenburg ist Klaus Cloppenburg Gastdozent an der FH Potsdam und regelmäßig als Referent auf Kongressen und Konferenzen.
Klaus Cloppenburg ist Geschäftsführer der interactive tools GmbH. Neben seiner Mitgliedschaft im Beirat des media.net Berlin Brandenburg ist Klaus Cloppenburg Gastdozent an der FH Potsdam und regelmäßig als Referent auf Kongressen und Konferenzen. (Bild: interactive tools)

Ob Corporate Websites, E-Commerce-Plattformen oder Digitales Marketing – als Geschäftsführer von interactive tools berät Klaus Cloppenburg Kunden in Fragen der digitalen Strategieentwicklung und internationalen Markenführung. Und das sind seine B2B Marketing Trends 2018.

Veränderungsdruck hält an

Für mittelständische Unternehmen, die im B2B-Bereich tätig sind, sehe ich für das Jahr 2018 drei großen Trends: Das radikale Aufbrechen von traditionellen Strukturen, die Internationalisierung des digitalen Marketings und den Einsatz von Brand Portals zur konsistenten Markenführung im internationalen Kontext. Alle drei Trends sind eine Folge der digitalen Transformation, deren Veränderungsdruck weiter zunimmt.

Internationale digitale Markenkommunikation

Wenn wir uns das B2B-Marketing in internationalen Märkten ansehen, spielt die richtige Digitalstrategie eine immer größere Rolle. Denn zum einen muss das Marketing in bestehenden Absatzmärkten sukzessive digitalisiert werden. Zum anderen wollen Unternehmen in neue Märkte oder Geschäftsfelder expandieren. In beiden Fällen geht es nicht ohne eine digitale Marketingstrategie, die den jeweiligen Markt und seine lokalen Besonderheiten berücksichtigt. Die größte Herausforderung hierbei: International agierende Firmen müssen die Unternehmenskommunikation an die Nutzerbedürfnisse und Erwartungen im neuen Markt anpassen. Konkret geht es beispielsweise um die Produktkommunikation in mehreren Sprachen oder um die Inszenierung der Arbeitgebermarke zur Ansprache potenzieller Mitarbeiter mit ganz unterschiedlichen sprachlichen und kulturellen Hintergründen. Die sinnvolle Verzahnung von Systemen, wie Produkt-Informations-Management-Systemen (PIMs), mit Kommunikationsplattformen, wie der Corporate Website, ist dabei ebenso wesentlich wie die komplexe Aufgabe, Inhalte und Markendarstellung zu lokalisieren ohne die Konsistenz der Corporate Identity zu vernachlässigen.

Brand Portals für eine konsistente Markenführung weltweit

Eine effiziente und einheitliche Markenkommunikation zu realisieren, erweist sich für international agierende B2B-Konzerne mit komplexen Strukturen oft als herausfordernde Aufgabe. Globalisierte, dezentrale Arbeitsbedingungen erfordern neue Lösungen. Zentrale Marketingverantwortliche müssen ihre Corporate Identity unter den Rahmenbedingungen einer zunehmend dezentralen, lokalen und crossmedialen Kommunikation einheitlich und kontrolliert vermitteln. Dabei sind Texte und ihre Tonalität oder die Bildsprache ebenso zu berücksichtigen wie übergreifende Themen, welche die Identität und die Vision des Unternehmens vermitteln sollen. Gefordert ist ein neuer Umgang mit der Marke, ihren Werten und Alleinstellungsmerkmalen. Der Einsatz von Brand Portals im B2B Marketing wird daher 2018 wichtiger denn je. Ein digitales, oft interaktives und zentral verwaltetes Markenportal bündelt alle Informationen und Elemente der CI an einem Ort. Das Portal stellt individuell angepasste Vorgaben und Materialien für Mitarbeiter bereit, die zum Beispiel in unterschiedlichen Ländergesellschaften oder Geschäftssparten tätig sind. So wird es möglich, etwa die Umsetzung des Corporate Designs über ein zentrales Werkzeug zu steuern, auf das sich ortsunabhängig über das Internet zugreifen lässt. Nur so gelingt zukünftig eine integrierte Kommunikation, die verschiedene Geschäftsfelder, Geschäftssparten, Submarken und Zielgruppen unter einem Markendach vereint.

Anpassung von Strukturen hin zu fachübergreifenden Prozessen

Die zunehmende Digitalisierung erfordert 2018 eine tiefgehende Auseinandersetzung mit den Arbeitsprozessen in der Unternehmenskommunikation. Während Inhalte bisher häufig in einzelnen Fachabteilungen, wie etwa Corporate Communication, Online, Produktmarketing, Messen oder HR, produziert und verwertet wurden, überschneiden sich die Kommunikationskanäle heute immer stärker. Für das Erlebnis des Kunden oder Nutzers ist es ausschlaggebend, die für ihn jeweils relevante Information zur richtigen Zeit auf dem richtigen Kanal zu erhalten. Das bedeutet für Unternehmen, ihre Inhalte zu Produkten, dem Unternehmen und der Marke fachübergreifend und aus Nutzersicht zu denken, herzustellen und zu verwenden. Erst mit einer ganzheitlich organisierten Unternehmenskommunikation lassen sich die Geschwindigkeit der digitalen Kommunikation und die wachsende Zahl an Kanälen sinnvoll für die Unternehmensziele nutzen. Ressourcen und Budgets können auf diesem Weg abteilungsunabhängig und effizienter eingesetzt und verzahnt werden.

Über interactive tools

interactive tools ist eine inhabergeführte Digitalagentur mit Sitz in Berlin und München. Von der Gestaltung bis hin zur Technologie entwickelt interactive tools digitale Medien mit Fokus auf Usability und begleitet zahlreiche namhafte Kunden bei der digitalen Transformation. Die Expertinnen und Experten aus Strategie, Beratung, Design, Konzeption, Redaktion & Content, Marketing, Analytics und Web-Entwicklung sorgen seit 20 Jahren für nachhaltig erfolgreiche Lösungen in den Bereichen Corporate Websites, E-Commerce-Portale und digitales Marketing.

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