Consent Management Digital Markets Act (DMA) bringt Unternehmen in Zugzwang

Quelle: Pressemitteilung von Smarketer 2 min Lesedauer

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Der Digital Markets Act (DMA) erfordert von Digitalkonzerne wie Google, Amazon und Microsoft, aber vor allem auch deren Kunden, also eine Vielzahl von Unternehmen, schnelles Handeln. Diese müssen bis zum 6. März ihr Consent Management anpassen.

Der Digital Markets Act (DMA) auf europäischer Ebene bringt Unternehmen in Zugzwang.(Bild:  frei lizenziert / Unsplash)
Der Digital Markets Act (DMA) auf europäischer Ebene bringt Unternehmen in Zugzwang.
(Bild: frei lizenziert / Unsplash)

Der Digital Markets Act (DMA) soll die Marktmacht der großen Digitalkonzerne in der Europäischen Union beschränken und dadurch einen möglichst fairen Wettbewerb innerhalb der Digitalwirtschaft sicherstellen. Ziel ist beispielsweise, dass die ausdrückliche Zustimmung der Nutzern für die Datenverarbeitung eingeholt wird und dass die Datennutzung diesen gegenüber transparent nachvollziehbar und allgemein verständlich kommuniziert wird.

Reichweite des DMA

Der DMA erstreckt sich auf digitale Plattformen, Suchmaschinen und Online-Werbenetzwerke und gilt beispielsweise für Google, Amazon, Meta und Microsoft. Doch aufgepasst – denn die Auswirkungen des DMA, der zum 6. März 2024 in Kraft tritt, erstrecken sich aber beispielsweise auch auf sämtliche Unternehmen, die etwa bei Google Suchmaschinenwerbung schalten.

Auch für B2B Unternehmen, die im Rahmen ihrer Auswertungen auf valide Daten angewiesen sind, wird die Implementierung des Consent Mode v2 zwingend erforderlich. „Geschieht dies nicht vor dem 6. März 2024, verlieren Unternehmen essenzielle Marketingfunktionen wie etwa das Remarketing oder riskieren gar Bußgelder, Abmahnungen oder sogar Kontosperrungen“, erklärt Daniel Tschirschwitz, Head of Performance Tracking & IT bei Smarketer.

Warum ist der Consent Mode essenziell

Der Consent Mode ist zwingend notwendig, um Conversions zu erfassen, die aufgrund fehlender Zustimmung zur Verwendung von Cookies sonst nicht erfasst werden können. Mithilfe künstlicher Intelligenz modelliert der Consent Manager dabei das Verhalten der Nutzern, welche die Cookies abgelehnt haben, und liefert somit wertvolle Conversion-Daten für die korrekte Auswertung und Optimierung der Google Ads Kampagnen.

Dazu ist es notwendig, dass die bestehende Consent Mode Installation angepasst wird – und Google die neuen Parameter zur Verfügung gestellt werden. Eine automatische Umstellung auf die Consent Mode Version 2 kann dabei in den meisten Fällen nicht erfolgen. Das geht insbesondere dann nicht, wenn das Tracking über den Google Tag Manager implementiert wurde, da hier die Tracking Codes von Hand angepasst werden müssen.

Generell gibt es mehrere Wege, diese Umstellung der Consent Management Platform (CMP) zu realisieren. Entweder können Unternehmen dies durch eine Agentur erledigen lassen oder selbst tätig werden und die entsprechenden Parameter anpassen.

Bei der Wahl der Consent Management Plattform ist es wichtig, auf die Einhaltung einiger technischer Rahmenbedingungen zu achten:

  • Riskant ist es etwa, die integrierten Lösungen einiger Content-Management- oder Shopsysteme zu verwenden, da in einigen Fällen zum jetzigen Zeitpunkt entscheidende Möglichkeiten zur Konfiguration fehlen und die optimale Darstellung des Consent Banners nicht möglich ist.
  • Für die bestmögliche Akzeptanz durch die Nutzenden spielt die Positionierung des Consent Management-Elements eine wichtige Rolle. Auch die Beschriftung der jeweiligen Buttons kann sich positiv oder negativ auf die Akzeptanzwerte auswirken.

Ausblick

„Jede Nutzergruppe reagiert unterschiedlich auf die Konfiguration des Consent Managers. Deswegen raten wir Unternehmen hier zu regelmäßigen Tests. Gegebenenfalls lohnt es sich nämlich, bei der Anordnung und der Beschriftung zu variieren“, weiß Daniel Tschirschwitz. Als Gegenleistung gibt’s aussagekräftige Zahlen, die eine bestmögliche Verwendung der Werbebudgets und eine valide Kampagnenoptimierung sicherstellen können. „Unternehmen können damit auf eine Akzeptanzquote von über 80 Prozent kommen – liegt diese unterhalb 70 Prozent, besteht Gesprächsbedarf mit der eigenen Performance-Marketing-Agentur.“

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