Künstliche Intelligenz in der SEO Fehlerfreie Keyword-Suche in Minutenschnelle

Ein Gastbeitrag von Hartmut Deiwick*

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Die Keyword-Recherche bleibt ein wichtiger Faktor bei der Suchmaschinenoptimierung (SEO). Doch wie kann Künstliche Intelligenz die SEO vereinfachen – und welche Vorteile ergeben sich dadurch gerade für kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) im B2B Umfeld?

KI in der SEO – längst keine Zukunftsmusik mehr
KI in der SEO – längst keine Zukunftsmusik mehr
(Bild: gemeinfrei / Unsplash)

Künstliche Intelligenz (KI) ist heute längst keine Vision mehr, sondern in vielen Bereichen der Arbeitswelt fest verankert. Insbesondere für B2B Unternehmen ist SEO nicht mehr aus dem Online-Marketing wegzudenken. Um im B2B Bereich wirksam in Erscheinung zu treten und potenzielle Kunden anzusprechen, muss Suchmaschinenoptimierung permanent und langfristig im Budget eingeplant werden. Dank künstlicher Intelligenz (KI) können heute schon Unternehmen bei der Suche nach den richtigen Keywords in der SEO Zeit und Kosten sparen. Damit können Keyword-Suchen von bisher einigen Stunden auf wenige Minuten beschleunigt und Ergebnisse spürbar verbessert werden. Doch nach welchen Prinzipien funktioniert KI und bei welchen SEO-Maßnahmen kann es zielführend eingesetzt werden?

Aktuelle Relevanz der KI

Welche Bedeutung die Künstliche Intelligenz schon heute im Unternehmenskontext und vor allem im Online-Marketing spielt, konnte in mehreren Studien nachgewiesen werden. In einer Studie der SRH Hochschule Berlin sehen fast 93 Prozent der 200 befragten Marketingmanager in der KI großes Potenzial für die zukünftigen Aufgaben des Marketings. Der Digitalisierungsschub durch die Corona-Pandemie hat diese Entwicklungen weiter vorangetrieben. Laut einer aktuellen Studie der Computerwoche haben zwei Drittel der Unternehmen in Deutschland bereits Machine Learning (ML) in ihren Betrieb integriert und möchten diesen Bereich mit weiteren Investitionen ausbauen. Künstliche Intelligenz und Machine Learning sind somit längst im Unternehmensalltag angekommen und wirken sich vor allem auf das Online-Marketing immer stärker aus.

Fortschritte der KI lassen Komplexität der SEO zunehmen

Die Suchmaschinenoptimierung setzt sich aus vielen Elementen zusammen, die einander beeinflussen und für einen dynamischen Entwicklungsprozess sorgen. Als wichtigste Suchmaschine gehört Google hierbei zu den größten Einflussfaktoren. Seitdem auch der Suchmaschinenriese beim Ausspielen von zielgenauen Suchergebnissen auf KI setzt, hat vor allem die Komplexität der Ranking-Faktoren zugenommen. Dies stellt B2B Marketer vor besondere Herausforderungen, denn ohne kontinuierliche Anpassungen ist ein Ranking auf den vorderen Plätzen der Suchergebnisse heute kaum mehr möglich.

Eines hat sich kaum geändert: Ohne genaue Kenntnisse darüber, nach welchen Begriffen eine Zielgruppe sucht, ist keine sinnvolle Optimierung einer Webseite möglich. Bisher war dieser grundlegende Arbeitsschritt sehr aufwendig, fehleranfällig und zeitintensiv. Im herkömmlichen Verfahren müssen zunächst alle relevanten Begriffe und Begriffskombinationen gesichtet und gesammelt werden. Oft kommt so ein Pool von bis zu tausend potenziellen Keywords zusammen. Um die Anzahl der relevanten Keywords weiter zu reduzieren, muss jeder einzelne Begriff nach seiner Qualität kategorisiert und eingestuft werden. Abhängig von der Menge der zu analysierenden Daten können diese Arbeitsschritte in Summe bis zu acht Stunden dauern.

Trotz des hohen Aufwands ist nicht garantiert, dass alle relevanten Keywords identifiziert werden. An seine Grenzen stößt die manuelle Keyword-Recherche auch bei kurzlebigen Themen. Um hier kontinuierlich gut zu ranken, müssen alle potenziellen Keywords innerhalb kürzester Zeit überprüft und aktualisiert werden. Der hohe Zeitaufwand der manuellen Suche und die kurze Dauer, in der die aufwendig recherchierten Keywords überhaupt von Relevanz sind, stehen in keinem guten Aufwand-Nutzen-Verhältnis.

So unterstützt die KI die Keyword-Recherche

Die Recherche relevanter Keywords kann durch die Künstliche Intelligenz nicht nur erheblich beschleunigt werden, sondern liefert auch durchgehend belastbare Ergebnisse.

Um zu einem solchen Ergebnis zu kommen, macht es Sinn zunächst mit dem KI-Tool mehrere Lernzyklen zu durchlaufen. Grundlage hierfür sind beispielsweise rund 80.000 vorgegebene Daten und Keyword-Rankings, anhand derer das Tool 33 Entscheidungsbäume entwickelt. Auf diese greift das Tool zurück, wenn es mit neuen Daten konfrontiert wird. Die dabei identifizierten Keywords werden dann mithilfe von sechs relevanten Keyword-Merkmalen nach ihrer Qualität bewertet. Zugrunde liegt hierbei ein hochkomplexer Kriterien-Katalog, der es dem Tool ermöglicht, die Relevanz eines Keywords präzise zu bestimmen. Die finale Entscheidung für oder gegen ein Keyword trifft weiterhin der SEO-Manager. Selbst bei einem großen Datenvolumen arbeitet das Tool effektiv und fehlerfrei.

Chancen und Risiken des KI-Tools

  • Hohe Qualität in kürzester Zeit: Selbst ein großes Datenvolumen kann bei gleichbleibender Qualität innerhalb weniger Minuten analysiert werden. Die Auswahl der Keywords ist statistisch fundiert und erfolgt nicht intuitiv, wie es bei der manuellen Recherche oft der Fall ist.
  • Hohe Relevanz auch in B2B Branchen mit viel Wettbewerb: Die KI identifiziert selbst in Branchen mit großem Wettbewerb Keywords, die bisher kaum verwendet wurden und trotzdem von hoher Relevanz sind. Unternehmen können sich so von der Konkurrenz abheben.
  • Hohe Effizienz bei Trendthemen: Aufgrund des geringen Zeitaufwands können Webseiten, die sich mit kurzlebigen Themen befassen, jederzeit unkompliziert aktualisiert und optimiert werden.

Die hohe Effizienz eines Tools sorgt für eine erhebliche Zeitersparnis, sodass wertvolle Kapazitäten für weitere SEO-Maßnahmen frei werden. Statt menschliche Kreativität für die Suche nach Keywords aufzuwenden, kann der Fokus auf zielgenaue Strategien oder noch hochwertigeren Content gelegt werden.

B2B Use-Case: Positive Entwicklung der Google Sichtbarkeit für Maschinenbauer

Für einen B2B Kunden aus dem Maschinenbau hat Löwenstark die KI zur Wettbewerbsanalyse eingesetzt und fünf Konkurrenten analysiert. Daraus konnten die größten Keyword-Potenziale herausgefiltert und in eine Liste migriert werden. Im Ergebnis konnten die Zielseiten des Kunden auf die Potenziale des Konkurrenten hin optimiert und die Online-Sichtbarkeit bei Google um ein Vielfaches gesteigert werden.

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(Bild: sistrix.com)

Welche weiteren Potenziale stecken in der KI für die SEO?

Das oberste Ziel einer jeden Suchmaschinenoptimierung ist ein noch besseres Verständnis für die Bedürfnisse der Suchenden. Hier könnte das KI-Tool helfen, Suchanfragen ganz objektiv zu analysieren und Zusammenhänge zwischen Wörtern und Phrasen zu analysieren, die dem menschlichen Auge meist verborgen bleiben.

Auch im Bereich Onpage-Optimierung und Inhaltserstellung können mithilfe der KI noch bessere und schnellere Ergebnisse geliefert werden, zum Beispiel beim Erstellen von Meta-Daten, internen Verlinkungen oder Aufspüren von vielversprechenden Trendthemen. Es ist abzusehen, dass die Künstliche Intelligenz schon bald ein fester Bestandteil der SEO werden wird. Um das Potenzial der KI in der SEO schon heute bestmöglich auszuschöpfen, sollten B2B Unternehmen frühzeitig den Kontakt zu Experten herstellen. Bei der Suchmaschinenoptimierung werden sie nicht mehr auf die Möglichkeiten von KI verzichten können – denn die Entwicklungen sind dynamisch und die KI in der SEO steht gerade erst am Anfang.

*Hartmut Deiwick ist CEO der Löwenstark Online-Marketing GmbH.

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