Brief vs. E-Mail

Handschrift im B2B – so hinterlassen Sie einen bleibenden Eindruck

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Handschrift ist professionell. Dass Dokumente im Normalfall mit Tinte unterschrieben werden, ist kein Zufall. Das Unterzeichnen per Hand stellt einen Akt dar, der den Inhalt autorisiert. Das Gesagte wird durch diese Prozedur bestätigt, es erreicht somit eine Stufe der Festlegung. Wird im B2B ein Statement handschriftlich festgehalten, bekommt es automatisch eine Verbindlichkeit, die mit Gelesenem auf einem Display nicht zu vergleichen ist. Sorgfältiges Schreiben von Hand zeugt von sorgfältigen Denken, sodass der Adressat dem Gedanken des Senders näher ist, während im Gegenzug zwischen Text auf einem Monitor und dessen Leser dieser Effekt nicht eintritt.

Handschrift macht kreativ. Studien bezeugen, dass der Handschrift aufgrund ihrer Wirkung auf das menschliche Gehirn oftmals der Vorzug vor dem elektronischen Tippen gegeben werden sollte (The University of Stavanger. "Better learning through handwriting." ScienceDaily. ScienceDaily, 24. Januar 2011). Entscheider im B2B wird vor allem die dadurch steigerbare Kreativität interessieren. Diese ist auch im Marketing unerlässlich. Im schriftlichen Austausch wird Ihnen die Handschrift zu Hilfe kommen. Laut Wissenschaftlern erregt das langsamere Schreiben mit der Hand Areale im Gehirn, die für eine kreative Steigerung sorgen. Dies kann sich beispielsweise positiv auf die Überzeugungskraft auswirken, denn Sprache ist oftmals der Schlüssel zu einer professionellen Ausstrahlung.

Komplementär zum Kommunikationsmix

Handschrift ist ein bewiesenes Mittel, welches komplementär und ergänzend zum bisherigen Kommunikationsmix eingesetzt werden kann, um individuelle Ziele erfolgreicher zu erreichen. Handschrift gilt als vertrauenserweckende und professionelle Form der Kommunikation, die Aufmerksamkeit und Wertschätzung beim Empfänger bewirkt. Wenn Sie sich von der Masse abheben wollen, hinterlässt ein Schriftstück mit Ihrer Handschrift sicherlich einen bleibenden Eindruck bei Geschäftspartnern.

Handschrift per Roboter

In der heutigen, vernetzten Welt ist die Kommunikation via Internet nicht die Ausnahme, sondern die Regel. Um sich davon bewusst abzuheben, hat die Firma Wunderpen einen besonderen Service entwickelt. Das Berliner Technologieunternehmen setzt auf selbstentwickelte Roboter, die es möglich machen, handschriftliche Schriftstücke in authentischer Qualität und skalierbaren Mengen zu produzieren.

Conrad Bloser ist aktiver Business Angel und berät Unternehmen im Themenbereich Digitalisierung.
Conrad Bloser ist aktiver Business Angel und berät Unternehmen im Themenbereich Digitalisierung.
(Bild: Wunderpen GmbH)

Über den Autor

Conrad Bloser hat am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) seinen Abschluss zum Wirtschaftsingenieur erlangt. Neben dem Studium hat er seine ersten Gründungen getätigt. Seine Karriere hat er für Bain & Company als Unternehmensberater begonnen. Im Folgenden hat er mit Pro7Sat.1 den Onlineshop für Tierbedarf Petobel.de aufgebaut. Darüberhinaus hat er gemeinsam mit Rocket Internet den same-day Lebensmittellieferservice ShopWings gegründet, welcher erstmalig in Deutschland Lebensmittel innerhalb von einer Stunde zustellte. Conrad Bloser ist aktiver Business Angel und berät Unternehmen im Themenbereich Digitalisierung.

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